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Bezirksliga Nord

17.10.2020

Unter Zugzwang

Meitingens Neuzugänge haben eingeschlagen. Torhüter Luca Peuser (rechts) präsentierte sich als Fels in der Brandung, Nikola Zegarac räumte vor ihm ab.
Bild: Merk

Warum der TSV Meitingen im Heimspiel gegen den FC Günzburg abliefern muss

Selbst Außenstehende und Verantwortliche anderer Vereine leiden aktuell mit dem TSV Meitingen. Denn eigentlich hätte die Mannschaft objektiv betrachtet Landesliga- Qualität, ist somit nicht ohne Grund von Beginn an als Aufstiegsaspirant gehandelt worden. Doch es sind eben auch die personellen Albträume, die den TSV derzeit heimsuchen. Gerade einmal ein Auswechselspieler saß beim 0:0 beim VfL Ecknach vergangenes Wochenende auf der Ersatzbank. Trainer Paolo Mavros stand einmal mehr vor der Herausforderungen, die Leistung seiner Mannschaft zu analysieren und einen Plan für die letzten beiden Ligaspiele des Jahres gegen die beiden Aufsteiger FC Günzburg (Sonntag, 15 Uhr) und TSV Wertingen (25. Oktober) zu schmieden.

Fünf Punkte sind es, die die Lechtaler in den vergangenen beiden Wochen haben liegen lassen. Die tun im Kampf um den Aufstieg zurück in die Landesliga wahrlich weh. „Wenn wir da oben dran bleiben wollen, müssen wir jetzt aus den letzten beiden Spielen sechs Punkt holen, denn viel mehr dürfen wir in dieser Saison einfach nicht mehr liegen lassen“, stellt der 48-Jährige fest. Glücklicherweise lässt aber auch die Konkurrenz Punkte liegen. Die Corona-Pause hat sichtlich ihre Spuren bei allen Beteiligten hinterlassen.

Zwischen all den Sorgen, gibt es aber auch einen 21-jährigen Lichtblickt: Lucas Peuser. Der Neuzugang vom TSV Rain ist aktuell der Fels in der Brandung zwischen den Pfosten der Schwarz-Weißen. Gleich dreimal in Folge parierte er gegen den VfL Ecknach im Eins-gegen-Eins wie man es sonst nur von Manuel Neuer kennt. „Für ihn hat es mich wirklich sehr gefreut. Er hat gigantisch gehalten“, lobt Mavros. Viele Gedanken um die kommenden Gegner macht sich Mavros folglich nicht. Sechs Punkte hat er zum Ziel ausgesetzt. Bei der Mission können die Lechtaler wieder auf Innenverteidiger Florian Heiß bauen, der sein Staatsexamen hinter sich gebracht hat. Der Einsatz von Kapitän Arthur Fichtner (Erkältung) ist noch fraglich.

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