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Schießen

12.10.2019

Ustersbach erwischt einen Traumstart

Ansonsten Licht und Schatten bei den Landkreisteams zum Schwabenliga-Auftakt

Die Schützen aus Ustersbach erwischten einen guten Start in die neue Saison der Schwabenliga. Gegen Schwabegg gelang ein souveräner 3:2-Sieg. Thomas Pfeiffer gewann mit 353:340 Ringen auf Position eins. Die Paarung der Damen musste Antonia Wanner an Ulrike Franz abgeben (346:356). Das Vater-Sohn-Gespann Markus und Jonas Naß sicherte mit 358:338 und 357:343 Ringen die nächsten beiden Einzelpunkte. Stefan Berchtold gab mit dem letzten Schuss die Paarung mit 332:334 ab.

Der zweite Wettkampf gegen die Gastgeber Edelweiß Minderoffingen stellte eine schwierigere Nummer dar. Wolfgang Bosch und Thomas Schmid, die Topscorer der letzten Saison, gewannen ihre Paarungen gegen Thomas Pfeiffer und Antonia Wanner mit 373:364 und 360:352 Ringen. Markus Naß und Stefan Berchtold holten aber ebenso souverän ihre Einzelpunkte mit 331:357 und 281:342 Ringen zum Unentschieden. Somit hing der Sieg vom Ausgang des Vergleichs zwischen Jonas Naß und Matthias Baumann ab. Zum Schluss hatte Jonas Naß das glücklichere Händchen und gewann mit 344:341 zum 3:2-Endstand.

Einen weniger versöhnlichen Start in die Saison erwischen Aufsteiger Zusamzell und Vizemeister Welden. Zusamzell musste im ersten Wettkampf gegen den Bayernliga-Absteiger Pfuhl kräftig Lehrgeld bezahlen. Nur Josef Mayr rettete beim Stand von 347:347 Ringen im Stechen mit 9:5 den Ehrenpunkt zur 1:4-Niederlage. Gleichzeitig trat Welden in Minderoffingen gegen den Gastgeber an die Schießlinie und kassierte überraschend eine äußerst knappe 2:3-Niederlage. Benjamin Filbrich vergab auf den letzten Schüssen die Siegchance und unterlag mit 361:363 Ringen. Pech hatte Christian Knöpfle, der mit dem letzten Schuss die Partie mit 351:353 Ringen nicht für Welden entscheiden konnte.

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Im zweiten Wettkampf kam es zum Duell der Aufsteiger zwischen Zusamzell und Mittelstetten. Josef Mayr holte auf Position fünf knapp mit 350:347 Ringen einen Punkt, während Werner Glenk (359:360) und Bianca Kallenbach (356:358) haarscharf zum 1:4-Endstand vergaben. Welden kassierte gegen Süd-Vizemeister Schwabegg die zweite knappe 2:3-Niederlage. Lange Zeit hatte es nach einem deutlichen Sieg ausgesehen, jedoch mussten wiederum die letzten Schüsse die Entscheidung bringen. Wolfgang Gruschka vergab die Siegchance mit 340:341 Ringen. Benjamin Filbrich hätte im letzten Schuss eine 10 treffen müssen, um seinen Gegner in ein Stechen zu zwingen. Zum Schluss eines kräftezehrenden Wettkampftages unterlag er aber mit 355:357.

Am zweiten Wettkampftag, am 20. Oktober in Emersacker, stehen Welden und Zusamzell bereits unter Zugzwang, während Ustersbach mit vier Punkten auf dem Konto beruhigt in die nächsten Wettkämpfe gehen kann. (jon-)

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