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Zusmarshausen
27.01.2023

Zusmarshausen will Alternativen zu Urnen und Erdgräbern schaffen

2021 wurden die Wege behindertengerecht ausgebaut. Nun nimmt Zusmarshausen die Trauerhalle ins Visier.
Foto: Marcus Merk (Archivbild)

Die Marktgemeinde will prüfen, ob ein Friedwald, ein Naturfriedhof oder eine Bestattung unter Bäumen möglich wäre. Außerdem soll es eine Trauerhalle für alle Konfessionen geben.

Urnen- und Erdgräber entsprechen oftmals nicht mehr den Wünschen der Gestorbenen und ihrer Angehörigen. Zusmarshausen will sich deshalb jetzt nach Alternativen umsehen. Etwa 50 bis 60 Beerdigungen finden hier alljährlich statt. Seit einigen Jahren häufen sich die Anfragen im Rathaus nach alternativen Bestattungsformen. Jetzt reagiert die Marktgemeinde. Bei der Trauerhalle ist bereits eine Entscheidung gefallen.

Schon zu Beginn der Sitzung hatte eine Zuhörerin darauf aufmerksam gemacht, dass das derzeitige Totenhaus auf dem Friedhof inzwischen eher ein Sanierungsfall sei. Stattdessen wünsche sie sich einen Trauersaal, der unabhängig von der Konfession des Gestorbenen genutzt werden kann. Im Raum Ulm sei man da schon weiter, berichtete die Trauerrednerin. Die große Mehrheit im Rat sah das ganz ähnlich. Zumal die Zahl der Konfessionslosen mit den Kirchenaustritten wächst. 

Trauerhalle für alle Gläubigen und Konfessionslosen

Mit einer Gegenstimme beschloss der Marktrat, dem Wunsch aus der Bürgerversammlung nach einer Trauerhalle für alle Konfessionen und Konfessionslosen nachzukommen. Nun wird geprüft, wie genau das Vorhaben umgesetzt werden kann. Bernhard Sapper (FWV) möchte das bestehende Gebäude am Friedhof gerne erhalten, weil es ortsprägend sei, wie er sagte. Hubert Kraus (CSU) wollte sichergestellt haben, dass auch Menschen mit einer Konfession die Halle nutzen können und Johann Reitmayer (CSU) konnte sich für die Pläne gar nicht begeistern und stimmte dagegen. Er hätte die Trauerhalle lieber im Rahmen eines neuen Naturfriedhofs errichtet.

Gespräche mit dem Förster wegen eines Friedwaldes

Denn auch darum ging es in der Sitzung. "Die Bestattungskultur ändert sich", sagte Bürgermeister Bernhard Uhl (CSU). Er stellte den Markträten mehrere Bestattungsorte im süddeutschen Raum vor. Darunter waren Wälder, in denen lediglich ein kleines Schild mit einer Nummer am jeweiligen Baumstamm darauf hinweist, dass hier ein Mensch begraben wurde. Diese Friedwälder fanden Anklang bei mehreren Markträten. Es habe schon Gespräche mit dem Förster gegeben, berichtete der Bürgermeister. Für ein solches Vorhaben müsse noch ein Platz gefunden werden. 

Eine zweite Variante, die möglicherweise auch auf dem Friedhof in Zusmarshausen umsetzbar wäre, ist die Bestattung unter Bäumen. Die Marktverwaltung soll prüfen, wo dafür Bäume auf dem Friedhof gepflanzt werden könnten. Auf Vorschlag von Johann Reitmayer wird zudem noch überlegt, ob auch ein parkähnlicher Naturfriedhof möglich wäre. Insgesamt 20 alternative Friedhöfe gibt es inzwischen in Schwaben, die meisten davon im Westen in den Landkreisen Neu-Ulm und Günzburg. Auch Neusäß-Westheim, Bobingen und Königsbrunn haben Alternativen. 

Das Vorhaben steht nicht ganz oben auf der Liste

Der Marktrat hat einstimmig entschieden, dass auch Zusmarshausen den Bürgern ein solches Angebot ermöglichen sollte, damit diese für ihre Beisetzungen nicht in andere Gemeinden fernab der Heimat ausweichen müssen. Das dürfte so manchen Zuhörer im Sitzungssaal gefreut haben. So hatte eine von ihnen mit Blick auf den derzeitigen Friedhof gesagt, da graue es ihr vor dem Sterben. Der Bürgermeister warnte jedoch. Die Umsetzung dieser Ideen habe nicht die oberste Priorität in der Marktgemeinde, da hier noch andere große Projekte vorangebracht werden müssten. Es gehe darum, jetzt erst einmal klein anzufangen. 

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