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Augsburg

09.12.2015

Abschiebe-Versuch: So kam es zu den hitzigen Szenen am Grandhotel

Nach längeren Verhandlungen darf die Familie mit zwei Kleinkindern noch einmal bleiben - sie hat jetzt drei Tage Zeit für eine freiwillige Ausreise.
Bild: Silvio Wyszengrad

Dramatische Szenen am Grandhotel: Eine Familie aus dem Kosovo soll abgeschoben werden. Aktivisten stellen sich der Polizei entgegen und haben Erfolg - zumindest teilweise.

Es sind dramatische Szenen, die sich am Mittwochvormittag vor dem Grandhotel im Domviertel abspielen. Die Polizei ist gekommen, um eine Familie mit zwei Kleinkindern in den Kosovo abzuschieben. Die Familie sitzt bereits in einem Kleinbus, doch zahlreiche Aktivisten stellen sich in den Weg. Als Polizisten versuchen, die Familie zu einem anderen Bus zu bringen, droht die Situation zu eskalieren. Es gibt Gerangel und eine Sitzblockade. Ein Beamter schleift eine junge Frau weg.

Der Ärger der Grandhotel-Aktivisten entzündete sich vor allem daran, dass die Familie mit zwei Kindern im Alter von acht Monaten und zwei Jahren ohne Vorankündigung abgeschoben werden sollte. Die neuen Asylgesetze, die angesichts der Flüchtlingskrise erlassen wurden, sehen das so vor. „Die Familie wäre im Kosovo ohne Dach über dem Kopf dagestanden, und das im Winter“, sagt eine Mitarbeiterin des Integrationsprojekts Grandhotel Cosmopolis, bei dem Asylbewerber, Künstler und Hotelgäste unter einem Dach untergebracht sind. Tobias Hartmann, Flüchtlingsberater des Diakonischen Werks, sagt, man habe die Familie bereits auf eine Rückkehr vorbereitet. Es sollte unter anderem die Frage nach einer Unterkunft geklärt werden.

Die Protestierenden fühlen sich von der Polizei ausgetrickst

Die Polizei sollte die Abschiebung durchsetzen – die Beamten warteten dann aber Gespräche zwischen den Aktivisten und der Stadt ab. Pfarrer Fritz Graßmann, Leiter des Diakonischen Werks, versuchte zu vermitteln. Als die Familie plötzlich doch zu einem anderen, rund 100 Meter entfernten Bus gebracht wurde, heizte sich die Situation auf. Die Protestierenden hatten das Gefühl, sie sollten „ausgetrickst“ werden. Es kam zu Gerangel zwischen der Polizei und den Protestierenden, die sich dem Bus in den Weg stellten. Attacken auf Polizisten gab es offenbar nicht. Die Protestierenden skandierten mehrfach „keine Gewalt“.

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Das Ergebnis war letztlich, dass die Familie freiwillig in den Kosovo zurückgehen wird und dafür noch drei Tage Zeit bekommt. Sie hätte den Charterflug, mit dem sie mittags von München aus hätte abfliegen sollen, nicht mehr erreicht, begründet die Ausländerbehörde ihr Einlenken. Unter Beifall konnte die Familie wieder aus dem Polizeiauto steigen und ins Grandhotel zurückgehen. Die Eltern hielten ihre Kinder auf den Armen und hatten Tränen in den Augen; ihre Freunde umarmten sie. Polizeisprecher Thomas Rieger sagt, es sei der Polizei darum gegangen, die Situation so zu lösen, dass sie nicht eskaliert. Pfarrer Fritz Graßmann ist froh über die Lösung. Er befürchtet aber, dass es durch die neue Gesetzgebung öfter menschlich schwierige Abschiebefälle geben wird.

Aktivisten verhindern mit einer Sitzblockade, dass die Polizei eine Familie aus dem Kosovo zum Flughafen bringt. Es kommt zu dramatischen Szenen am Augsburger Grandhotel.
17 Bilder
Dramatische Szenen bei Abschiebeversuch
Bild: Silvio Wyszengrad, Peter Fastl

Die Familie reiste vor zwei Jahren nach Deutschland

Nach Angaben der Ausländerbehörde reiste das Ehepaar, Albaner aus dem Kosovo, im Juli 2013 in Deutschland ein und stellte einen Asylantrag. Dieser wurde vom Bundesamt für Migration umgehend abgelehnt, eine Klage dagegen wies das Verwaltungsgericht im Jahr darauf ab.

Zeitweise war die Familie wegen der Schwangerschaft der Frau geduldet, zeitweise wollte sie offenbar selber ausreisen, dann wieder nicht. Nachdem das Bundesamt für Migration Mitte Oktober eine Ausreisefrist von einer Woche festgelegt hatte, hätten sich die beiden Eltern jedoch geweigert, die notwendigen Dokumente zu beschaffen, so die Ausländerbehörde. Daher sei schließlich der Abschiebungsbescheid ergangen.

Bereits über 80 Abschiebungen in diesem Jahr in Augsburg

In Augsburg gab es dieses Jahr bislang über 80 Abschiebungen, bayernweit 3700. Innenminister Joachim Herrmann (CSU) verschickte am Mittwoch eine Pressemitteilung, in der es hieß: „Wiederum mussten heute abgelehnte Asylbewerber aus den Balkanstaaten zwangsweise nach Hause zurückkehren.“

Es gebe mittlerweile zwei Abschiebetermine pro Woche. Herrmann: „Ich kann jedem abgelehnten Asylbewerber nur raten, freiwillig auszureisen, ansonsten wird er abgeschoben.“ Per Charterflug vom Münchner Flughafen wurden am Mittwoch 75 Personen nach Mazedonien und in den Kosovo gebracht. Vier Plätze im Flieger blieben allerdings leer.

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Die Diskussion ist geschlossen.

20.12.2015

(wiederholter Verstoß NUB 7.3/edit)

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10.12.2015

Mal Klartext gesprochen. Die sogenannten Aktivisten haben eine Straftat begangen. Unnötig zu erwähnen, dass sie mit ihrem Verhalten die demokratischen Prozesse mit Füßen treten. Und wofür? Für wirtschaftsflüchtlinge die auf kosten des deutschen Steuerzahlers leben. Abschiedebescheide ignorieren und nur darauf aus sind möglichst lange von deutschen Steuergeldern zu leben.

die logische Konsequenz unangekündigten Abschiebung wird dann auf Kriminelle Art und Weise unterbunden. Hochachtung vor der Polizei für die Art und Weise wie sie die Situation gemeistert haben.

irgendwie drängt sich mir bei näherer Betrachtung das Gefühl auf, dass hier Menschen deren Projekt und damit Sie selbst aus Steuergeldern finanziert werden wirtschaftsflüchtlinge schützen die wiederum steuergelder kosten.

Evtl. Ist diese Eskalation eine gute Gelegenheit mal darüber nachzudenken welche Projekte mit Steuergeldern gefördert werden und welche sich anderweitig finanzieren sollten

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10.12.2015

Ich hätte diese Aktivisten , die aus ihrem Wohlstand heraus agieren gleich mit in den Kosovo

abgeschoben. In diesem Land können sie sich doch für die Menschenrechte und ein besseres

Leben einsetzen. Mal sehen wie weit sie kommen. Ungalublich was sich die Polizei noch alles

anhören muss !!

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10.12.2015

Einkesseln, von jedem die Personalien festgestellt und dann das Ganze zur Anzeige gebracht. Das Ergebnis sollten saftige Geldstrafen sein (ersatzweise Haft) damit ihnen Hören und Sehen vergeht. So wie man diese Typen einschätzen kann hat von diesen bestimmt noch keiner etwas wesentliches zum Bruttosozialprodukt beigetragen bzw. in die Sozialkassen einbezahlt. Was für ein Rechtssystem haben wir eigentlich, damit sich die Polizei von diesen Hampelmännern auf der Nase rumtanzen lassen muß?

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10.12.2015

(Verstoß NUB 7.3)
Die "Herrschaften" sind ohne rechtliche Hoffnung auf Erfolg eingereist, ihr Begehr wurde zu Recht abgewiesen, mun füttern wir die seit 2 Jahren durch, als ob wir keine eigenen Bedürftigen hätten.

Eine Schande für Politik und Verwaltung, dass es überhaupt zu solchen Szenarien kommen kann.
Gleich zurück, in der Stunde der Ankunft, ist die einzig sinnvolle Antwort auf den Zustrom der (NUB 7.3/edit)

Es ist eine Schande, wie gutmenschliche Hohlpfosten hier die Gesetze mit Füßen zu treten versuchen.
...
Schmarotzenden Beutejäger.


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10.12.2015

Ja, diese Situation ist wirklich nicht einfach für die Hüter des Gesetzes. Sie haben auch Gefühle, wollen den Familien mit ihren Kindern nicht weh tun, müssen aber handeln.

Die Weihnachtszeit ist sicher nicht dafür geeignet Abschiebungen durchzuführen. Diese Familie lebte in Geborgenheit im fröhlichen Miteinander in diesem „Hotel“ – eigenhändig und freundlich restauriert von ganz besonders herzlichen Menschen.

Da kann man verstehen, dass die Rückkehr ins ehemalige Heimatland jetzt im Winter, und dazu noch vor Weihnachten, schwer fällt.

Die lautstarke Reaktion und Sitzblockade ist nicht schön anzuhören und zu sehen.

Drei Tage Zeit zum erneuten Aufbruch – zum Glück haben wir unsere Heimat nicht verloren – zum Glück geht es uns gut. Wir spüren die Flüchtlingskrise bei unseren täglichen Besorgungen in keiner Weise, haben unser täglich Brot – manche Mitmenschen bescheiden – manche im Überfluss – so wird es aber immer sein. Es wird sich nichts ändern.

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10.12.2015

Was sich die Polizei hier antun muß ist schon beschämend, auf der einen Seite werden sie angeschrien keine Gewalt und die wirklichen Gewalttäter sind die Schreier, wenn man das Videos genau anschaut sind sie es die eigentlich gesetzeswidrig handeln..

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10.12.2015

Da ich seit meinem 16. Lebensjahr (1973) in „meiner“ einstigen Stadt Augsburg gearbeitet habe, dachte ich nach einigen Widrigkeiten des Lebens, die mich Gesundheit, Arbeitsplatz, Vermögen und Wohnung gekostet haben, das soziale Netz läßt mich nicht „ohne Dach über dem Kopf“ dastehen. Insbesondere nicht „im Winter“. Aber die kriminellen ALG I und ALG II Behörden lassen mich bereits seit August 2011, Sommer wie Winter „ohne Dach über dem Kopf“ und ohne jegliche Zuwendung dastehen. Das Interessiert niemanden. Da protestiert auch niemand. Da klärt auch kein Mitarbeiter des „Diakonischen Werks“ die Frage einer Unterkunft für meine Person. Jetzt habe ich leider keine Kraft mehr, daß ich für die Eltern, sowie für die Kinder, die wie immer alle „Tränen in den (Knopf-)-Augen“ hatten, auch Beifall applaudieren kann.

Mir san mir in Bayern. Weiter so, du Unrechtsstaat Bayern!

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09.12.2015

Da brauchen sich die feinen Herren im Polizeirpäsidium nicht wundern, (edit/NUB 7.2)bezeichnet werden.

Das ist nicht meine Meinung. Die Aussage stammt angeblich von einem Polizeibeamten, der letzte Woch in Augsburg vor Gericht stand. Wurde auch groß in den Printmedien darüber berichtet.

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09.12.2015

Warum hat die Augsburger Polizei nicht die "Eier in der Hose" um (richterlich) angeordnete Maßnahmen auch durchzusetzen ?

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10.12.2015

"Eier in der Hose" die hat vermutlich jeder Mann - aber das Herz auf dem richtigen Fleck, das hat nicht jeder (Mann) . . . die Polizei hat ihr Herz sprechen lassen . . .

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09.12.2015

Nach Angaben der Ausländerbehörde reiste das Ehepaar, Albaner aus dem Kosovo, im Juli 2013 in Deutschland ein und stellte einen Asylantrag. Dieser wurde vom Bundesamt für Migration umgehend abgelehnt, eine Klage dagegen wies das Verwaltungsgericht im Jahr darauf ab.
...
Nachdem das Bundesamt für Migration Mitte Oktober eine Ausreisefrist von einer Woche festgelegt hatte, hätten sich die beiden Eltern jedoch geweigert, die notwendigen Dokumente zu beschaffen, so die Ausländerbehörde. Daher sei schließlich der Abschiebungsbescheid ergangen.

Diese Menschen und ihre Helfer sind nicht bereit, rechtsstaatliche Entscheidungen von Verwaltung und Justiz sowie darauf aufbauende polizeiliche Maßnahmen in Deutschland zu akzeptieren.
Der Artikel wird seine Wirkung in der Bevölkerung haben; ich fürchte dass dabei weder Asylbewerber deren Helfer noch der Staat an Achtung gewinnen.

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09.12.2015

...bayernweit in diesem Jahr 3700 abgeschoben - das ist ein Witz - oder?? Täglich kommen mehr als diese Zahl nach Bayern.

Ohne Vorankündigung - wo ist das Problem? Die wussten doch, dass sie abgelehnt sind. Da sollten sie eigentlich vorbereitet sein. Und genau das ist der Haken - wenn angekündigt wird, fehlt die Familie plötzlich, ein Kind ist verschwunden oder man ist übernacht ganz plötzlich fürchterlich krank geworden. Alles, um ja nicht die gute Rundumversorung aufzugeben.

Auch wenn es für den Einzelnen hart sein mag, wie sollen wir denn den Menschenmassen Herr werden, wenn nicht irgendwo mal angefangen wird konsequent zu sein?

@ Harald Steinhofer: sehr eloquent von Ihnen, die Augsburger Bevölkerung als stumpfsinnig zu bezeichnen....dann hoffe ich für Sie, dass Sie nicht aus Augsburg sind.
Oder gehören Sie etwa zur kleinen Oase? Sind Sie ein Leuchtturm des Weitblicks?

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09.12.2015

Danke für die Blumen. Ein "Leuchtturm des Weitblicks", darauf wäre ich selbst gar nicht gekommen. Aber wenn ich so darüber nachdenke... ja, Sie haben Recht, das bin ich wohl :-) Mitarbeiter des Grand Hotels bin ich nicht, aber ich wohne in Augsburg. Die Stumpsinnigkeit ist zwar etwas, was ich an den Augsburgern kritisiere, aber ich habe auch einige sympathische Seiten an ihnen entdeckt. Das sollte ich wohl noch hinzufügen, sonst fühlen sich gleich wieder einige auf den Schlips getreten ;-)

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09.12.2015

Einerseits wird gejammert, daß zu viele, ich nenne sie mal Migranten, nach Deutschland kommen. Andererseits stellen sich Freizeit-Gutmenschen, man könnte sie auch Spinner nennen, rechtsgültigen Abschiebungen in den Weg. Diese sollten zumindest für die Kosten aufkommen.

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09.12.2015

Die Augsburger Stadtbevölkerung ist ja eher etwas stumpsinnig in ihrer Art, schön dass es da diese kleine Oase von Künstlern und Freidenkern in der Stadt gibt, bei der so eine Aktion überhaupt möglich ist. Auch wenn Kleingeister wie Kommentier-Weltmeister Peter G., der seine Bildung scheinbar aus TZ und Bild bezieht, dagegen annörgeln: Trotz der Problematik der großen Anzahl an Flüchtlingen kann es nicht sein, dass hier bei Abschiebungen soziale Grundbedürfnisse ignoriert und Menschen ohne Vorwarnung aus ihrem Alltag gerissen und deportiert werden. Allein darum ging es ja den Protestierenden, die Abschiebung wird es ja trotzdem geben. Was die beiden Hobby-Intellektuellen Peter G. und Anita R. scheinbar überlesen haben..

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09.12.2015

Die Familie kommt doch nur zurück in Ihr Heimatland. Dort geht das Leben ja weiter. Sie werden ja nicht in den Tod getrieben. Zwar müssen Sie dann für Ihr Brot arbeiten, das ist natürlich dann schon schlimm. Herr Harald Steinhofer haben Sie die Weisheit mit dem Löffel gefressen, Sie Intellektueller Tiefflieger.

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09.12.2015

Hr. Harald Steinhofer wenn Ihnen doch die Augsburger Stadtbevölkerung nicht gefällt und zu stumpfsinnig ist, können Sie auch gerne auswandern. Niemand hält SIE hier fest. Wir werden Sie und Ihre Kommentare auch nicht vermissen.

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09.12.2015

Ja Harald Steinhofer, ich bin kein Bildleser, so viel zu ihrer Bildung; Warum die Menschen ohne Vorwarnung abgeschoben werden hat seinen Grund und den sollten sie kennen, wenn sie so gebildet sind; Weil viele bei Vorwarnung untertauchen.

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09.12.2015

Zunächst mal: Eine vierköpfige Familie mit zwei Kleinkindern, wo soll die denn bitte längerfristig untertauchen können? Die konkreten Umstände dieses Falls lassen nicht nur die Art der Abschiebung sondern auch die Sinnhaftigkeit dieser fragwürdig erscheinen. Im Übrigen bin ich mir meines geistigen Vorsprungs Ihnen gegenüber durchaus bewusst, Anita R., trotzdem zählt für mich nur die Qualität des Argumentes. Und die ist bei Ihnen und Peter G. so unterirdisch bzw. inhaltlich teilweise auch komplett am Thema vorbei gehend, dass ich es nicht für angebracht erachte, näher auf ihr Geschreibsel einzugehen. Ich hoffe, dafür haben Sie Verständnis.

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09.12.2015

Ja Harald Steinhofer, bleiben sie ruhig bei ihrer Meinung, über den Tellerrand blicken sie sowieso nicht hinaus und erkennen die golbalen Zusammenhänge der Welt nicht.

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09.12.2015

Soeben in der TZ gelesen; Roma Familie in Göttingen mit Kindern wird nach 17 Jahren in den Kosovo abgeschoben und ich finde es vollkommen in Ordnung, wenn man mal liest, wie sich die Familie Hier benommen hat. Solche Menschen sind verantwortlich für Flüchtlingshass und nehmen den wirklichen Flüchtlingen den Platz weg.

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09.12.2015

Herr Kamm und Frau Kaellner, was haben die Menschen aus dem Kosovo bei uns zu suchen, hier hängen sie rum und belasten die Sozialkassen und in ihrem Heimatland gäbe es viel Aufbauarbeit zu leisten. Man sollte auch mal an die verlassenen Länder denken, dort fehlen ja die vielen gut ausgebildeten Arbeiter um ihre Heimat wieder aufzubauen. Man stelle sich vor, nach dem 2. Weltkrieg, wären viele Deutsche in die Länder geflohen, wo kein Krieg war anstatt zu Hause wieder aufzubauen. Darüber sollten die Gutmenschen mal nachdenken und nicht hier der Polizei Ärger zu machen.

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09.12.2015

Den protestierenden Menschen ist es so langweilig, dass Sie die Arbeit der Polizei stören und ärger machen. Geht es hier wirklich um Menschlichkeit? Die die jeden Tag in die Arbeit gehen, haben für sowas gar keine Zeit! Wo ist denn da die Menschlichkeit, dass andere für die Leute die nur "rumhängen" und ärger machen alles zahlen müssen?

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09.12.2015

Lieber Herr Kamm, liebe Frau Kaellner,

können Sie mir mal erklären, wie man nicht nur die Menschen aufnehmen soll, die tatsächlich aus Kriegsgebieten hierher flüchten, sondern auch die, die aus Ländern kommen, in denen es vielleicht nicht so komfortabel ist, wie in Deutschland? Deutschland platz fast aus allen Nähten und finanziert werden soll das auch. Es braucht schon ein bisschen mehr, als nur die Arbeit der Beamten zu behindern und große Worte zu schwingen.

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09.12.2015

Lieber Raimund Kamm, danke für diesen Kommentar. Es gibt Menschen die hier den ganzen Tag "rumhängen" und alles schlecht reden, was andere gut machen.

Ich habe mir das Video vom Grandhotel Cosmopolis angeschaut - einfach wunderbar was ein Miteinander alles umsetzen kann. Das ist gelebte Integration, da wird niemand weggesperrt und zum Nichtstun gezwungen.

Eine sehr gelungene Berichterstattung. Es macht Hoffnung - danke Augsburger Allgemeine Zeitung.

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09.12.2015

Gutes Deutschland, wo man sich um Menschlichkeit bemüht! Peinliche Leute, die meinen andere kritisieren zu müssen, weil diese vormittags anderen helfen anstatt "zu arbeiten", und selber "im Internet rumhängen". Und natürlich nicht mit ihrem vollem Namen für ihren Kommentar einstehen.

Raimund Kamm

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09.12.2015

Naja, sieht man ja auf dem Foto wer dazu Zeit hat :o)

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09.12.2015

Armes Deutschland! Welche Leute haben eigentlich am Mittwoch vormittags Zeit um Sitzblokaden durchzuführen? Geht arbeiten!

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