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Ärger in der Maxstraße: Appelle an die Vernunft reichen nicht

Ärger in der Maxstraße: Appelle an die Vernunft reichen nicht
Kommentar Von Jörg Heinzle
13.07.2020

Plus Der neuerliche Ärger in der Maxstraße macht deutlich: Nur an die Vernunft der Menschen zu appellieren, reicht nicht. Die Stadt muss nun handeln.

Die Bilder vom Wochenende sind eindeutig: So kann es in der Maxstraße nicht weitergehen. Es ist verständlich, dass gerade junge Menschen abends weggehen, feiern und Freunde treffen wollen. Viele sind dabei vernünftig. Eine nicht kleine Zahl an Nachtschwärmern aber pfeift auf die Regeln, drängt sich dicht an dicht am Herkulesbrunnen – und hinterlässt zudem eine Menge Müll. Es sind zwei unterschiedliche Punkte, aber im Grund ist es ein Problem.

Erstens: Corona ist noch nicht vorbei, und Ischgl hat bewiesen, wie schnell sich das Virus gerade im Nachtleben ausbreitet. Zweitens: Das Coronavirus kann keine Entschuldigung dafür sein, dass Lärm, Dreck und Aggressionen überhandnehmen. Die Stadt sollte jetzt reagieren und die Zügel anziehen.

Es muss kein Totalverbot sein. Das würde das Problem ohnehin nur an einen anderen Ort verlagern und all jene strafen, die sich korrekt verhalten. Aber ein Bündel an Maßnahmen könnte helfen: Der Außenverkauf von Getränken nur noch in Pfandbechern etwa oder auch ein abendliches Glasflaschenverbot im Kern der Innenstadt.

Ärger in der Maxstraße: Appelle an die Vernunft reichen nicht

Auch eine Sperrung der Straße am Abend für den Verkehr – mit Ausnahmen für die Anwohner – könnte man in Betracht ziehen. Dann ist mehr Platz, um Abstände auch einhalten zu können. Und nicht zuletzt: Es braucht intensive Kontrollen durch Polizei und Ordnungsdienst. Allein an die Vernunft der Menschen zu appellieren reicht eben leider nicht aus.

Lesen Sie auch den zugehörigen Artikel: Randale und Müll in der Maxstraße: Stadt kündigt „schärfere Gangart“ an

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