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Sammelabschiebungen

17.12.2016

Auch ein Afghane aus Augsburg wurde abgeschoben

Demonstration in der Augsburger Innenstadt gegen Sammelabschiebungen von Flüchtlingen nach Afghanistan. Auch zahlreiche Asylbewerber nahmen daran teil.
Bild: Michael Hochgemuth

Der 23-Jährige wurde am Mittwoch in der Unterkunft Proviantbachstraße festgenommen. Am Samstagmittag demonstrierten 450 Menschen in der Innenstadt gegen Sammelabscheibungen.

Rund 450 Menschen haben am Samstagmittag in der Augsburger Innenstadt gegen Sammelabschiebungen von afghanischen Flüchtlingen demonstriert. In dem Flugzeug, das am Mittwochabend mit 34 abgelehnten afghanischen Asylbewerbern aus mehreren Bundesländern von Frankfurt nach Kabul flog, befand sich laut Augsburger Flüchtlingsrat auch ein 23-Jähriger, der seit fünf Jahren in Augsburg lebte.

Der 23-Jährige hatte in der Gemeinschaftsunterkunft in der Proviantbachstraße gelebt. Inzwischen gab es einen ersten Telefonkontakt zwischen dem Mann und seinen Augsburger Bekannten. Wie der Flüchtlingsrat erklärte, sei der 23-Jährige nie straffällig geworden und habe sich immer um Integration bemüht. In zwei Wochen hätte er offenbar nach Vermittlung durch die Industrie- und Handelskammer eine Ausbildung als Lebensmitteltechniker in einem Betrieb im Landkreis Augsburg beginnen sollen.

„Augenmaß bei Abschiebung“

Die IHK hatte noch am Mittwoch „Augenmaß bei der Entscheidung auf Abschiebung“ gefordert. Der momentane Kurs verunsichere Flüchtlinge und Betriebe, die darüber nachdenken, eine Ausbildung für Flüchtlinge anzubieten. „Gerade die afghanischen Flüchtlinge sind aufgrund ihrer hohen Motivation, ihrer realistischen Berufswünsche und ihren guten Deutschkenntnisse passende Bewerber für unsere Betriebe in Branchen wie Lebensmittel- und Textilindustrie, Logistik, Handel sowie in der Gastronomie- und Hotellerie, die händeringend nach Bewerbern suchen“, sagt IHK-Geschäftsführer Peter Saalfrank.

Die Aktion vom Mittwoch habe bei den afghanischen Flüchtlingen mit Duldung für Verunsicherung gesorgt, berichtet etwa Tobias Hartmann, Betreuer beim Diakonischen Werk. „Es ist auch gar nicht klar, nach welchen Kriterien entschieden wird, wer als nächstes abgeschoben wird. Das sorgt für Angst.“ Damit, dass kriminelle Landleute abgeschoben würden, hätten viele Asylbewerber kein Problem. „Aber es trifft auch die, die gut integriert sind.“

Afghanen sind die zweitgrößte Gruppe

Unter den knapp 2000 in Augsburg lebenden Flüchtlingen sind die Afghanen neben den Syrern die größte Gruppe. Die künftig möglicherweise verstärkten Abschiebungen betreffen diejenigen, deren Asylantrag abgelehnt wurde und die ausreisepflichtig sind. Viele sind aber geduldet, etwa aufgrund von Krankheit oder weil momentan keine Papiere vorliegen.

Thomas Körner-Wilsdorf vom Verein „Tür an Tür“, der sich in der Flüchtlingshilfe engagiert, hält die Abschiebung für einen „Testballon“. Vermutlich wolle die Bundesregierung gezielt ein „Klima der Angst“ schaffen, um Flüchtlinge trotz der schwierigen Sicherheitslage zur freiwilligen Rückkehr nach Afghanistan zu bewegen.

Flüchtlinge demonstrieren

An der Demonstration am Samstag nahmen auch zahlreiche afghanische Flüchtlinge teil. Auf Schildern stellten sie die Frage, warum ein Bundeswehreinsatz in Afghanistan nach wie vor nötig sei, wenn es doch als sicheres Herkunftsland eingestuft werde. Innenminister Thomas de Maiziére könne beim nächsten Besuch in Afghanistan dann ja auch auf Schutzweste und Helm verzichten, so ein Plakat.

Die Bundesregierung ist der Auffassung, dass es in Afghanistan inzwischen auch etliche Regionen gibt, die so sicher sind, dass Flüchtlinge dorthin zurückkehren können. Grundlage für die Sammelabschiebungen ist ein Abkommen zwischen der EU und Afghanistan, das finanzielle Hilfe für Afghanistan vorsieht. Im Gegenzug muss das Land abgelehnte Asylbewerber einfacher aufnehmen.

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Die Diskussion ist geschlossen.

19.12.2016

Vermutlich wolle die Bundesregierung gezielt ein „Klima der Angst“ schaffen, um Flüchtlinge trotz der schwierigen Sicherheitslage zur freiwilligen Rückkehr nach Afghanistan zu bewegen.

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Will man nicht klar aussprechen, was diese "schwierige Sicherheitslage" ist?

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Sollten wir nicht ganz offen von "islamistischem Terror" sprechen?

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Der kann einen auch in Europa treffen; er ist überhaupt kein Grund nicht abzuschieben.

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19.12.2016

Wie man eben sieht, auch Berlin ist ein gefährliches Pflaster, 9 Tote und 50 Verletzte.

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19.12.2016

Das in Berlin ist eine ganz schlimme Sache, hat aber letztlich mit den abgeschobenen Afghanen gar nichts zu tun.

Manche können es einfach nicht lassen den IS Terror, falls es damit zu tun hat, mit den Flüchtlingen bzw. Asylanten zu vermischen.

Ist es so schwer zu verstehen, dass gerade diese Flüchtlinge, bzw. Asylanten vor Terror geflüchtet sind.

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20.12.2016

Manche können es einfach nicht lassen den IS Terror, falls es damit zu tun hat, mit den Flüchtlingen bzw. Asylanten zu vermischen.

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Den Zusammenhang haben schon Leute wie Sie Herr M. hergestellt.

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Der IS wurde vielfach als Fluchtgrund genannt; er ist aber kein Fluchtgrund sondern nur ein Vorwand um in das Land mit den höchsten Sozialleistungen einzureisen.

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Es gibt keinen Frieden in der muslimischen Welt sondern nur systematische und systemseitige Mißachtung der Menschenrechte und daraus resultierende Gewalt.

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Deutschland ist extrem libaral was IS Kämpfer angeht; das hat sich herumgesprochen. Abgelehnte Asylbewerber bezichtigen sich daher schon selbst als Taliban Kämpfer um der Abschiebung zu entgehen, wie kürzlich in der Welt zu lesen war.

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https://www.welt.de/politik/deutschland/article160345057/Per-Taliban-Trick-entziehen-sich-Afghanen-der-Abschiebung.html

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In jedem normalen Land würde diesen Leuten sofort die Kriegsgefangenschaft drohen; in Deutschland droht diesen nur das Heer der Sozialindustrie.

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Und dann noch die Dummheit hier nach Deutschland überwiegend Männer reinzuholen...

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19.12.2016

"Will man nicht klar aussprechen, was diese "schwierige Sicherheitslage" ist?"

Fahren Sie doch nach Afghanistan, dann wissen selbst Sie es klar und genau.

"Sollten wir nicht ganz offen von "islamistischem Terror" sprechen?"

Das tun Sie doch längst, dabei hat es mit dem abgeschobenen Afghanen aus Augsburg überhaupt nichts zu tun.

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20.12.2016

Trotzdem müssen doch auch Leute wie sie hinterfragen, warum 2016 in Deutschland mehr Asylanträge gestellt wurden als in der ganzen restlichen Welt zusammen! Weil das Wetter so schön ist?

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20.12.2016

nein, weil es in den meisten Ländern nicht nötig ist, Asylanträge zu stellen! Die Länder, die die meisten Flüchtlinge aufnehmen, wie Libanon, Congo etc. kennen solche Verfahren garnicht, haben aber bei weitem die meisten Flüchtlinge aufgenommen.

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19.12.2016

Mir fehlen in diesem Artikel wichtige Informationen. 1.Wer war der Organisator? Die Geflüchteten waren es nicht. 2. bei der Demo waren dabei mind. 1 Mitglied der Stadtregierung; mind. 2 Stadträte; Angehörige des Freiweilligen Zentrums; viele ehrenamtliche Helfer und Betreuer; Augsburger Sportvereine etc. etc.

Gerade die Ehrenamtlichen Helfer und Betreuer empfinden die Abschiebung von H.I. als absolut kontraproduktiv, da gerade er der Vermittler zwischen 2 Kulturen war. Hatte ein Mitbewohner ein Problem H. war da. Wir haben das Gefühl, dass gerade die wertvollen Vermittler abgeschoben werden sollen, damit die Kommunikation zwischen den Ehrenamtlichen und den Geflüchteten erschwert wird.

Die Gefahrenlage in Afghanistan ist hoch. lt. Süddeutscher Zeitung werden die Abgeschobenen als Verräter gesehen. Kann jemand in einem Land sicher sein, wenn seine Eltern und Geschwister deswegen erschossen wurden, weil der Vater als Arzt auch Nichtmuslime behandelt hat?

Kein Mensch hat etwas dagegen, das Straffällige abgeschoben werden. Ich habe in meine Leben selten so willige und höfliche Jugendliche erlebt wie die Minderjährigen, die hier in Augsburg aus Afghanistan sind. Es ist mir eine Genugtuung, diese Jungs erleben zu dürfen.

Weiter ist es gelungen ALLEN, die eine Ausbildungsstätte gesucht haben, auch eine vermitteln zu können. Mit einer Reihe von Kleinasiaten und Osteuropäern gelingt das leider immer noch nicht. Woran das liegt? Ein Afghane, der 1 Jahr in Deutschland ist, spricht deutsch, die anderen sind in Deutschland geboren und man versteht sie immer noch nicht. Die selbstauferlegte Isolation / Ghettobildung macht das bei denen sehr schwer.

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19.12.2016

Zitat: Mit einer Reihe von Kleinasiaten und Osteuropäern gelingt das leider immer noch nicht. Woran das liegt? Ein Afghane, der 1 Jahr in Deutschland ist, spricht deutsch, die anderen sind in Deutschland geboren und man versteht sie immer noch nicht. Die selbstauferlegte Isolation / Ghettobildung macht das bei denen sehr schwer.

Das kann ich so nicht unterscheiben! Eine Schwester von mir ist Lehrerin. Mit Thais, Philippinos oder Chinesenkindern hat sie beste Erfahrungen. Die sagen, mein Vater steht im Asia-Imbiss, ich selber will mal studieren und viel Geld verdienen. Dementsprechend groß ist auch ihr Fleiß. Bei Türkenkindern sieht das(oft) anders aus. Gerade Jungen sagen zu ihr, du als Frau hast mir gar nichts zu sagen. Und wenn ich groß bin, arbeite ich bei meinem Onkel im Dönerladen, einen Schulabschluss brauche ich nicht!

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19.12.2016

Sehr richtig! Wo widersprechen Sie mir? Kleinasien: heute Türkei; was hat das mit Thais etc zu tun? Ihre Erfahrungen kann ich nur bestätigen.

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19.12.2016

So ist es ....kultur,moral und werte !

Asiaten sind ehrgeizig, und des glückes eigner schmied.

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Die anderen leben in einer "traumwelt" ihrer ahnen.

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20.12.2016

Kein Mensch hat etwas dagegen, das Straffällige abgeschoben werden.

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Das entspricht nicht den Tatsachen.

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Die Täter von Köln sind das Resultat dieser Politik.

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20.12.2016

Die Täter von Köln, soweit sie ermittelt und nach deutschen recht verurteilt wurden, sitzen schon in Abschiebehaft. Nach dem Grundsatz unserer Rechtssprechung, der Unschuldsvermutung, können Sie andere nicht in Kollektivschuld nehmen.

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19.12.2016

"In meinem Heimatland ist Krieg"

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Mit Fahneflucht wird die Heimat nicht befriedet.

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In meinem Heimatland ist Krieg, ist reine Schutzbehauptung, um wie ein Pascha auf kosten anderer in Wohlstand zu leben ....

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19.12.2016

Wieso Fahnenflucht? Die meisten Afghanen, die ich kenne, sind noch nicht mal wehrpflichtig, geschweige denn Soldat gewesen. Fahnenflüchtig ist doch ein Soldat der desertiert.

Wo kann ich denn als Geflüchteter wie ein Pascha leben? In Deutschland? Ich kenne keine Einrichtung, die derartig ausgestatte tist und mit 40,.- € Taschengeld/Monat reisst man ja halb Augsburg auf!

Einfach tolle Aussagen, vermutlich von jemanden, der die Szene genau kennt.

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19.12.2016

Genau dass ist das problem .... diese junge herrn (nazisstische smartphone eigentümer) haben nicht genug mumm in den knochen sowie rückrat, um sich den problemen in ihrer heimat zu stellen ?

- Trittbrettfahrer-

40,-- € Taschengeld/Monat ...?... Wie viel taschengeld bzw. leistungen gibt es in deren heimat ?

Was ist mit den anderen leistungen ... ?

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Vielleicht besser denen eine flinte mit bajonett geben, und zurück in die heimat, gegen die talipan & co, die heimat befrieden ..... und nicht soldaten (landsleute) aus dem deutschen fernen land, dorthin entsenden ?

Fazit:

3-6 monate grundausbildung .... ? ..... und tschüsssss.

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18.12.2016

Auf Schildern stellten sie die Frage, warum ein Bundeswehreinsatz in Afghanistan nach wie vor nötig sei...

Das ist eine sehr gute Frage.

"In meinem Heimatland ist Krieg" schreiben junge Afghanen auf ein Plakat, mit dem sie gegen Abschiebungen demonstrieren.

Gegenfrage: "Warum bist Du dann in meinem Heimatland, während unsere Söhne und Töchter in Deinem Land gegen Deine Feinde und für Deine Freiheit und Sicherheit kämpfen?"

Ich würde mich schämen, aber die demonstrieren auch noch rotzfrech.

Gerade die afghanischen Flüchtlinge sind aufgrund ihrer hohen Motivation, ihrer realistischen Berufswünsche und ihren guten Deutschkenntnisse passende Bewerber für unsere Betriebe in Branchen wie...

Man fragt sich unwillkürlich, ob und warum dergleichen nicht unter den 7,8% Arbeitslosen unter 25 in Deutschland zu finden ist.

Es wird Zeit, endlich klar zwischen politisch verfolgten, Flüchtlingen und Einwanderern zu unterscheiden.
Es spricht nichts dagegen, daß ein abgelehnter Flüchtling ein (befristetes) Aufenthaltsrecht erhält, wenn er für sich selbst sorgt und sich integriert hat, andererseits gibt es keinen Grund, vor einem Krieg 5000 km weit zu flüchten (besonders, wenn man ein Mann in wehrfähigem Alter ist), es sei denn, man hat der Bundeswehr gute Dienste geleistet, dann ist es eine Frage der Fürsorge.

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18.12.2016

Gegenfrage: "Warum bist Du dann in meinem Heimatland, während unsere Söhne und Töchter in Deinem Land gegen Deine Feinde und für Deine Freiheit und Sicherheit kämpfen?"

Angenommen, es gehen alle Afghanen im wehrfähigen Alter zurück.

Wer gibt diesen Leuten Waffen um gegen Taliban und IS zu kämpfen?

Wer bildet diese Menschen zum Einsatz aus?

Wer sorgt dafür, dass diese junge Menschen eine Einheit bilden und sich nicht in Gruppen splittern?

Anders gefragt: Soll es auch in Afghanistan so enden wie in Syrien?

"Ich würde mich schämen, aber die demonstrieren auch noch rotzfrech."

Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass es nicht einfach ist in ein Land zurück zu gehen und nicht wissen wohin in diesen Land. Aber Wissen, dass es weder Arbeit noch Sicherheit gibt, überlebt werden muss trotzdem.

Dieses Problem ist jetzt schon ein gefundenes Fressen für den IS und macht die Anwerbung auch in Deutschland einfacher.

Wir sind eine zivilisierte Gesellschaft und haben die Chance ein besseres Miteinander zu erreichen. Allerdings ist es dazu nötig weit über den Tellerrand zu schauen.

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18.12.2016

Wer gibt diesen Leuten Waffen um gegen Taliban und IS zu kämpfen? Wer bildet diese Menschen zum Einsatz aus?

Ganz einfach: Die ANA (Afghan National Army). Ausgestattet und ausgebildet von den USA, ISAF und auch der Bundeswehr. Sie sucht ständig Rekruten, auch, weil sie hohe Verluste hat.

Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass es nicht einfach ist in ein Land zurück zu gehen...

Natürlich, ich auch, zumal ich Afghanistan gut kenne.

Trotzdem bleibe ich bei meiner ursprünglichen Aussage.

Wir sind eine zivilisierte Gesellschaft und haben die Chance ein besseres Miteinander zu erreichen

Ja, und das ist gut so.

Aber die Probleme Afghanistans können nur die Afghanen lösen, das hat der ISAF-Einsatz deutlich gezeigt, der in 12 Jahren nicht allzuviel erreicht hat, abgesehen von einer Phase von einigen Jahren relativen Friedens.

Deutschland kann hier auf diplomatischer Ebene und durch gezielte Hilfe viel gutes tun, zumal ein großer Teil des Dilemmas auf die Einflußnahme der umliegenden Staaten zurückzuführen ist. Aber nicht, indem es die Bevölkerung von dort evakuiert.

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18.12.2016

" Die ANA (Afghan National Army)."

"Sie sucht ständig Rekruten, auch, weil sie hohe Verluste hat."

Eben, wegen den hohen Verlusten. Dürfte wohl ganz natürlich sein, außerdem fühlen sich bei weitem nicht alle Menschen zum Töten geeignet.

Ein anderer Effekt:

Du bist bei der Armee, dafür bringen wir deine Familie um. Auch das ist leider üblich in Afghanistan.

"Aber die Probleme Afghanistans können nur die Afghanen lösen,"

Dies kann ich mir weniger vorstellen, weil die Probleme vielfach von außen hineingetragen werden, siehe Al-Kaida und IS.

http://www.zeit.de/politik/ausland/2016-09/11-september-al-kaida-bin-laden

Leider war ich noch nie in Afghanistan, was ich mittlerweile sehr bedaure. Es wäre sicher interessant, die unterschiedlichsten Gruppen besser kennen zu lernen.

Ich habe aber das Gefühl, das mit Verhaftung, Druck und Abschiebung nicht das Ziel Frieden in Afghanistan erreicht werden kann. Straftäter sind wiederum ein ganz anders Kapitel.

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19.12.2016

"Aber nicht, indem es die Bevölkerung von dort evakuiert."

Wieder so ein Humbug auf den Tisch geworfen.

Wo lesen Sie denn diesen Blödsinn oder ist es Ihre eigene Idee?

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19.12.2016

Interessant, haben Sie also meinen Kommentar vollständig gelesen?

Dieser "Blödsinn" stammt von mir und ist im Zusammenhang mit meinem gesamten letzten Absatz zu sehen.

Verzeihen Sie, daß ich diesen Satz nicht mit "ACHTUNG! Sarkasmus!" gekennzeichnet habe (ich dachte, das wäre für jeden selbstverständlich)...

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