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Augsburg
25.11.2021

Auch Augsburgs Norden wir jetzt mit Glasfaser erschlossen

Auch das dünn besiedelte Gebiet im Augsburger Norden soll Glasfaserleitungen bekommen.
Foto: Armin Weigel/dpa (Symbol)

Ein Unternehmen verlegt in Augsburg nördlich der A8 in dünn besiedeltem Gebiet Glasfaser-Kabel. Auch andere Teile der Stadt können auf eine Erschließung hoffen.

Das Augsburger Stadtgebiet wird nun auch nördlich der Autobahn mit Glasfasern erschlossen. Dort ist die Besiedelung so dünn, dass sich ein Ausbau auf eigene Rechnung von Netzbetreibern nicht lohnen würde. Die Stadt und das Unternehmen Deutsche Glasfaser Wholesale haben nun aber einen Vertrag über das Verlegen von Kabeln geschlossen. Bund und Freistaat zahlen dafür im Rahmen eines Breitbandförderprogramms. "Corona zeigt, wie wichtig schnelles Internet für die Unternehmen, wie auch für Arbeitnehmer und Schüler ist. Gerade im Stadtgebiet nördlich der Autobahn A8 ist mit keiner eigenwirtschaftlichen Glasfasererschließung durch ein Telekommunikationsunternehmen zu rechnen", so Wirtschaftsreferent Wolfgang Hübschle (CSU).

Hier profitieren Augsburger vom Glasfaser-Ausbau

Die rund 80 Haushalte und zwölf Unternehmen werden voraussichtlich bis September 2023 mit Glasfaser mit Bandbreiten von 1 Gbit/s versorgt sein. Profitieren wird etwa die Siedlung Sieben Häusle. Das Fördervolumen von Bund und Freistaat beträgt rund 1,8 Millionen Euro. Die Stadt Augsburg steuert einen Eigenanteil in Höhe von rund 500.000 Euro bei.

Als dünn besiedelte Stadtteile werden auch Siebenbrunn, Am Mühlholz, Bannacker und Wellenburg im Auftrag der Stadt erschlossen werden, weil sich ein eigenwirtschaftlicher Ausbau nicht rentiert. Die Detailplanungen für Siebenbrunn wurden jetzt abgeschlossen. Gebaut wird aber noch nicht. Der Ausbau soll ebenfalls bis Dezember 2023 abgeschlossen sein.

Im dichter besiedelten Stadtgebiet läuft der Breitbandausbau so, dass Netzbetreiber auf eigene Rechnung Kabel verlegen. Zuletzt startete die Telekom in Pfersee im Frühjahr eine Ausbauoffensive. (AZ)

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