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Augsburg
24.11.2021

Augsburger Corona-Patienten sollen in andere Bundesländer verlegt werden

Intensivtransportwagen (hier ein Fahrzeug des Ulmer Bundeswehrkrankenhauses) dürften für die Verlegung von Intensivpatienten nötig werden. Auch ein Lufttransport ist möglich.
Foto: Heckmann (Archivbild)

Plus Im Raum Augsburg wird nun eine Auswahl getroffen, welche Covid-Patienten für eine Umverlegung infrage kommen. Die wichtigsten Fragen und Antworten zur Corona-Lage.

In Bayern sind am Mittwoch die Vorbereitungen für die Verlegung von insgesamt 50 Corona-Intensivpatienten und -patientinnen in andere Bundesländer angelaufen. Aus Schwaben wird es voraussichtlich 15 Verlegungen geben, aus den Kliniken im Großraum Augsburg dürfte es auf sechs Verlegungen hinauslaufen, die am Freitag oder Samstag stattfinden könnten. Wir klären die wichtigsten Fragen zur aktuellen Corona-Lage in Augsburg.

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25.11.2021

Aufgrund der Mehrbelastung und der schlechten Bezahlung haben wir deutschlandweit innerhalb von einem Jahr über 4000 Intensivbetten verloren, weil schlichtweg das Personal nicht mehr zur Verfügung steht. Die Betten und Geräte selbst waren da aber ohne Personal sind sie nutzlos.

Die Politik hat hier trotz jahrelanger vorhersage katastrophal versagt! Selbst zu Beginn der ersten Corona Welle, als sich der Verlauf und die dringendste Notwendigkeit zu handeln aufdrängte, blieb es bei den üblichen leeren Politiker Phrasen. Alleine in Bayern über 700 Betten, die nicht mehr genutzt werden können. Hätten wir noch den Bestand von letztem Jahr, dann müsste wahrscheinlich niemand verlegt werden.

Wir wären erst gar nicht in dieser Lage, wenn rechtzeitig in die Pflege investiert und gegengesteuert worden wäre.

Man sollte darüber nachdenken, Politiker für gravierendes Versagen persönlich haftbar zu machen. Frau Dr. Merkel, Jens Spahn, etc. Versagen mit Ansage.

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25.11.2021

Ja - wir scheinen das schlechteste Gesundheitswesen auf diesem Globus zu haben.

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25.11.2021

Ach Wolfgang. Wieso so sarkastisch? Die Fakten liegen auf dem Tisch. Wenn Fehler gemacht wurden, sind sie zu benennen und dann hoffentlich auch abzustellen.

Wer sich immer nach unten orientiert, der landet auch irgendwann unten.

Das gilt es zu verhindern und dazu braucht es aktive Politik. Hoffentlich (!) ändert sich etwas mit der Ampel. Denn die Uboot Kanzlerin mit ihrem Club der Enttäuschungen hat zuletzt doch nichts Positives mehr zustande gebracht.

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25.11.2021

Ich habe lediglich Ihre 4 Absätze versucht zusammenzufassen. Im Gegensatz zu Ihnen finde ich unser Gesundheitssystem gut bis sehr gut (immer im Vergleich zu anderen). Ich behaupte mal, ohnbe jetzt genau nachzusehen, daß wir unter den TOP10 - TO15 auf diesem Globus sind.

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25.11.2021

Ja keine Frage. Die Politik hat einen großen Teil beigetragen dazu. Es gibt aber auch andere Gründe warum viele den Job nicht mehr machen möchten und können.

Schon in der letzten Welle mit noch mehr Betten war das System am Anschlag. Im Prinzip alle Operationen die aufgeschoben Erden konnten wurden nach hinten verlegt. Anstatt einer Erholungsphase gab es nach der Welle die Operationen aufzuarbeiten die man verschoben hatte. Der. Gerieben lief also bei 120% durchgehend weiter. Viele kündigten da sie einfach am Ende waren.

Anstatt die Zeit zu nutzen und sich Fit zu machen entbrannte eine Debatte wegen der Impfung. Im Gegensatz zu vielen anderen Ländern haben wir versäumt eine Impfquote zu erreichen die einfach weniger Hospitalisierung mit sich bringt. Auch mit der Boosterimpfung hat man zu lange gewartet. Wenn man mit Beschäftigten spricht haben diese Personen eben auch kein Verständnis mehr das sich viele nicht impfen lassen.

Die Impfstoffen haben sicher mehr versprochen. Trotzdem senken diese die Anzahl der Ansteckungen, der schweren Verläufe und die Todesfälle.

Man kann nicht nur den schwarzen Peter auf andere schieben. Wir als Gesellschaft haben ebenso versagt und das Instrument der Impfung einfach nicht genutzt.

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