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  3. Augsburg: Bewohner erwischen Einbrecher und halten ihn fest

Augsburg
11.08.2021

Bewohner erwischen Einbrecher und halten ihn fest

Zwei Bewohner hielten in Haunstetten einen Einbrecher fest.
Foto: Alexander Kaya (Symbolfoto)

Die Tat passiert in Haunstetten. Die Polizei ermittelt gegen einen 66-jährigen Mann. Wollte er kurz zuvor auch in Inningen in ein Haus eindringen?

Ein 66-jähriger Mann steht im Verdacht, auf Diebestour gegangen zu sein. In einem Haus in Haunstetten, in das er eingedrungen war, wurde er von den beiden Bewohnern gestört und bis zum Eintreffen der Polizei festgehalten. Nun stellt sich die Frage, ob der Mann kurz zuvor auch für einen Einbruch in Inningen verantwortlich ist.

Wie die Polizei informiert, wurden am Mittwoch gegen 2 Uhr die Bewohner eines Hauses in der Archimedesstraße in Inningen durch die helle Außenbeleuchtung ihres Anwesens aus dem Schlaf gerissen. Hierbei stellten sie fest, dass sich die gesamte Beleuchtung rund um das Haus nacheinander einschaltete. Da die Beleuchtung auf Bewegung reagiert, machten sich die Bewohner auf die Suche nach dem Grund. Bei der Suche entdeckten sie eine männliche Person, die von außen mit einer Taschenlampe durch ein Wohnzimmerfenster ins Haus leuchtete. Als der unbekannte Mann auf die Hauseigentümer aufmerksam wurde, ergriff er sofort die Flucht.

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Themen folgen

Die Diskussion ist geschlossen.

15.08.2021

@Raimund Kamm:

„Er war promovierter Jurist. Aber er ist natürlich als Mathematiker vor allen Dingen auch berühmt wegen der Erfindung der Differential- und Integralrechnung. Er ist natürlich vor allen Dingen auch Philosoph; er hat die moderne Geschichtswissenschaft mitbegründet, und er war politischer Berater“, zitiert der DLF zum 300. Todestag von Leibniz aus den Leibniz-Schriften.

Herr Kamm, da Sie hier ja zu so vielen Themen nicht nur Ihre Meinung kundtun, sondern auch andere Meinungen zensieren (z. B. mit „Falsch!“, mit meiner Antwort „Richtig!“ wollte ich Sie auf Ihr fragwürdiges Verhalten aufmerksam machen), vermute ich, dass Sie sich als legitimen Nachfolger des letzten deutschen Universalgelehrten sehen. Bitte entschuldigen Sie meinen Versuch, Sie hier auf unser aller Fehlbarkeit aufmerksam zu machen.

(@GÜNTER S.: Mein letzter Kommentar, versprochen!)

14.08.2021

@ Von Helmut Eimiller 14:47 Uhr

Wer eine Rechtsfolge (hier Anordnung von Untersuchungshaft) für eine Tat (hier Einbruch) fordert, muss selber die Rechtsnorm zitieren (können)!

Raimund Kamm

14.08.2021

@GÜNTER S. 12:13 Uhr:
"Schuster bleib bei deinen Leisten ..."
Gut, wenn hier nur noch Beiträge von Spezialisten erwünscht sind, dann lösche ich eben die Leserkommentare aus den Favoriten im Internetbrowser.

14.08.2021

Von Günter S. vor 29 Min.

1. Mir ging es in meiner ersten Äußerung (Von Raimund Kamm 12.08.2021 Falsch!)
darum, einem Diskussionsbeitrag (Von Bernd Mögele 12.08.2021 "Warum werden solche Kriminellen wieder freigelassen. Ab in Untersuchungshaft bis zum Gerichtstermin. Was ist nur in unserem Land los. Täterschutz wird jedes mal höher eingestuft als Opferschutz! ") zu widersprechen, der in für Rechte typischer Weise unseren Rechtsstaat schlecht machte.
Herr Eimilller solidarisierte sich mit dieser Aussage von Mögele (Von Helmut Eimiller 12.08.2021 Richtig!) und missverstand die Voraussetzungen für die Anordnung der U-Haft.

2. Anstatt den einschlägigen § der StPO zu lesen und anzuwenden, kamen abwegige Aussagen übers Studium.
3. Nur am Rande: Ich bin kein Wirtschaftswissenschaftler. Ich habe Wirtschaftswissenschaften studiert, aber nie als Wirtschaftswissenschaftler sondern als Trainer und nebenher auch als Hochschullehrer gearbeitet. Mit Wissenschaftler bezeichnet man meiner Meinung nach Personen, die mit der entsprechenden Qualifikation in einem Fach wissenschaftlich arbeiten. Ärzte sind m. M. nach auch keine Medizinwissenschaftler. Es sei denn sie arbeiten wissenschaftlich in der Forschung.
4. Ihr Vorwurf "Gockelei" ist ein Bumerang.

Raimund Kamm

14.08.2021

Fakt ist, Sie haben § 112a STPO (Haftgrund der Wiederholungsgefahr) nicht gesehen. Oder warum sonst haben Sie ihn nicht kopiert?

15.08.2021

.
Da wurde in einem Beitrag zu einer Diskussion von zwei Diplomökonomen
(zu deren Kompetenz bezügl.Strafrecht) von dritter Seite der vereinfachende
Begriff "Wirtschaftswissenschaftler" als Abgrenzung zum "Strafrechtler" ver-
wendet.

Der eine Diplomökonom nahm den ersten Begriff zustimmend an:
"Wirtschaftswissenschaftler sind keine Strafrechtler"

Der andere fühlte sich bemüßigt, darzutun, er sei kein "Wirtschaftswissen-
schaftler und legte dar, was er unter dem Begriff "Wissenschaftler" verstehe
(Thema umgangen!) - er habe als ..... s.u. ..... gearbeitet.

Unübersehbar: zwei Diplomökonomen - zwei Mentalitäten.........

(Ach, wenn schon denn schon - bitte bei allem so "genau" : - ))
"Trainer" bei welchem "Verein" - "Hochschullehrer" an welcher "Hochschule" ?
Ich wurde da nicht fündig .....)
.

13.08.2021

.
Anmerkung zu Eimiller vs. Kamm:

Da "streiten" sich hier im Kommentarteil der Lokalzeitung
zwei so sehr um ihre juristische Kompetenz und Deutungs-
hoheit.

Bei diesem Hin und Her frage mich:

Sind das nun echte Juristen (gar Strafjuristen) oder haben
sie das Strafrecht nur "gestreift" (wie auch schon mal andern-
orts eine Kommentatorin über sich selbst bekundet hat)
oder fühlen sie sich vom Strafrecht bloß so sehr angetan,
dass das jetzt und hier sein muss ??

Seröse Aufklärung - von wem auch immer - erbeten : - ))
.

13.08.2021

Ich stimme Ihnen zu: Wirtschaftswissenschaftler sind keine Strafrechtler. Andererseits ist die Augsburger Allgemeine auch nur eine Tageszeitung und kein Fachblatt für Juristen. Also wenn Volljuristen beim Lesen des einen oder anderen Kommentars leiden, möchte ich diesen empfehlen, sich in den einschlägigen, d. h. ihrer Ausbildung entsprechenden Foren zu bewegen.

14.08.2021

.
Herr Kamm hat sich bislang nicht geäußert. Nun, keine Anwort
ist, so meine ich, auch eine Antwort.

Somit nun (voraussichtlich) abschließend:

Das streiten sich zwei offenbar "nur" Wirtschaftswissenschaftler
öffentlich über ihre Kompetenz und Deutungshoheit bezügl. Straf-
recht.

Schuster, bleib bei deinen Leisten ......

Solche "Gockeleien" sind doch selbst dem Kommentarteil einer
"auch nur" Tageszeitung nicht angemessen (so die Empfindung
eines Lesers mit lediglich ordentlichem Schulabschluß - keines
Wirtschaftswissenschaftlers oder gar Volljuristen : - ))
.

13.08.2021

Herr Kamm, mit Ihrem Kommentar von heute Morgen haben Sie mich zum ersten Mal so richtig verunsichert: Unverzüglich habe ich in meinen persönlichen Unterlagen nachgesehen.

Tatsächlich habe ich darin ein (mein) „Zeugnis über die Ergebnisse der Diplomprüfung für Diplomökonomen“ vom 16.01.1978 aufgefunden. Gott sei Dank! Unterzeichnet ist das Zeugnis auf Seite 1 von dem Vorsitzenden des Prüfungsausschusses (Prof. Dr. Brandstätter) und auf Seite 2 mit „Prüfungsleistungen und Noten“ für das Zentrale Prüfungsamt von Herrn Arnholz. Ich bewerbe mich zwar um kein öffentliches Amt, aber meine Noten sind durchaus vorzeigbar. (Ich muss da nicht tricksen oder mich als etwas anderes „ausgeben“. – „Schmutzeleien“ sollten wir den Berufspolitikern überlassen!)

Da es sich hier um kein ökonomisches Thema, sondern nur um die Kenntnisse im Lesen von Gesetzestexten geht, halte ich die Note im Prüfungsfach „Jura“ für aussagekräftig. Wenn Sie als Erster Ihre Prüfungsleistung im Fach Jura öffentlich machen, bin ich gerne bereit, es Ihnen gleichzutun.

12.08.2021

Eimiller: >>
https://www.rechtslupe.de/strafrecht/der-wohnungseinbruchdiebstahl-und-der-haftgrund-der-wiederholungsgefahr-373578:
„Bei Straftaten des Wohnungseinbruchdiebstahls nach § 244 StGB liegt eine die Rechtsordnung schwerwiegend beeinträchtigende Straftat im Sinne von § 112a Abs. 1 Nr. 2 StPO in der Regel unabhängig vom Wert des schließlich erlangten Diebesguts vor.“

Es ist zwar ärgerlich, wenn jemand sich als Uni-Absolvent ausgibt und anderen Peinlichkeit vorwirft und dann nicht bereit ist, die einschlägigen § der StPO 112 und 112a zu lesen. Dennoch zur Klarstellung.

U-Haft ist keine Strafhaft! Sie kann angeordnet werden, wenn einer der folgenden Haftgründe bestehen: dringend Tatverdächtiger ist flüchtig oder es besteht bei ihm Fluchtgefahr. Weiterer Haftgrund kann sein die Verdunklungsgefahr (Bsp. Audi-Chef, der versucht hat Zeugen zu beeinflussen). Und als vierten Haftgrund nennt die StPO im § 112 Abs 3 einen Katalog schwerer Straftaten (beispielsweise Mord), nach denen ein dringend Tatverdächtiger in U-Haft genommen werden kann. Darin wird nicht der Einbruch aufgeführt. Und nach meinem Verständnis führt auch der 112a nicht pauschal den Einbruch auf. Er bezieht sich auf Serieneinbrecher.

Raimund Kamm

12.08.2021

Es gibt da aber schon ein Problem...

https://www.n-tv.de/politik/Zahl-offener-Haftbefehle-wieder-ruecklaeufig-article22615395.html

In Deutschland sind über 170.000 Haftbefehle zur Vollstreckung offen. Viele Verurteilte laufen frei herum, weil sie einfach nicht mehr greifbar sind. Das deutsche System Täter rasch auf freien Fuß zu setzen, lässt viele Fragen offen!

Die Grünen zeigen sich hier mal wieder als recht unfair:

>> Es reiche nicht, Haftbefehle auszusprechen, wenn "man die Härte, die man damit ausstrahlen möchte bei der Vollstreckung vermissen lässt", sagte Mihalic mit Blick auf die mehr als 30.000 offenen Haftbefehle in Bayern. "Das von der CSU regierte Bayern hat wirklich ein massives Vollzugsproblem." <<

Wer sagt denn, dass sich die Person zu einem bayerischen Haftbefehl auch in Bayern zur Festnahme durch die hiesige Polizei aufhält?

Und die 30.000 sind auch so ungefähr im Verhältnis der Einwohnerzahlen Deutschlands sehen (Bayern 13 von 82 Mio).

Will wer tiefer graben?

https://www.sueddeutsche.de/politik/haftbefehl-bayern-berlin-gruene-1.4467765

>> Der größte Teil der offenen Haftbefehle bei politisch motivierter Kriminalität wird dem Bereich religiöse Ideologie zugewiesen. Aus einer entsprechenden Auflistung der Bundesregierung geht hervor, dass es sich hierbei zu einem sehr großen Anteil um Haftbefehle ausländischer Behörden über das Schengener Informationssystem handelt. Das genaue Delikt sei unbekannt. <<

Das könnte uns nun doch verstören ;-)

13.08.2021

"Wer sagt denn, dass sich die Person zu einem bayerischen Haftbefehl auch in Bayern zur Festnahme durch die hiesige Polizei aufhält?"

Das wird in den übrigen Bundesländern kaum anders sein.

Die in diesem Fall besonders unerfreuliche Führungsrolle Bayerns kann auch damit zu tun haben, dass es Bayern mit der Ausdünnung der Polizeidienststellen gerade in ländlichen Räumen übertrieben hat.

20 km Abstand bis zur nächsten Dienststelle sind in Bayern keine Seltenheit. Die Aufklärungsquote bei Wohnungseinbrüchen deutlich hinter der des grün regierten BW (pardon, das musste sein).

Verstört hätte beinahe, dass ihr obligatorischer Hinweis auf Bezüge zu Flüchtlingsproblematik und Islamismus erst so weit unten kommt.

13.08.2021

Natürlich glauben unsere Grün-Wähler, dass eine höhere Dichte von Polizeidienststellen in Bayern die Zielfahndung nach mit Haftbefehlen gesuchten Personen verbessert ;-)

Und wir haben diese Woche gelernt, dass Polizeidienststellen nicht zu klein sein sollten, weil sie sonst einfach überrannt werden...

https://www.augsburger-allgemeine.de/panorama/Streit-mit-Einsatzkraeften-Festnahme-nach-Missbrauchsverdacht-id60306161.html

Und noch Fakten zu den Einbrüchen:

https://www.t-online.de/heim-garten/bauen/id_87991504/in-diesen-bundeslaendern-wird-am-haeufigsten-eingebrochen.html

Einbrüche pro 100.000 Einwohner

Bayern 33
BaWü 58

13.08.2021

Einbrüche pro 100.000 Einwohner
Bayern 33
BaWü 58

Besonders aussagekräftig sind diese Zahlen leider nicht, da innerhalb eines Bundeslandes starke regionale Unterschiede zu verzeichnen sind. Z. B. fanden 2016 40% der bay. Einbrüche allein in Oberbayern statt.

Dank der geringen Dichte bay. Polizeidienststellen und die damit verbundenen langen Anfahrtswege lässt die Polizeiarbeit an den Tatorten eher an Kondolenzbesuche bei den Geschädigten denken.

12.08.2021

Herr Kamm, allmählich wird's peinlich:

1. Wenn mir als Antwort nichts Besseres als das Kopieren des Gesetzestextes einfällt, würde ich mir Gedanken über die Werthaltigkeit eines neuerlichen Beitrages machen.

2. Wenn ich in meinem Beitrag auf eine Quelle verweise, dann lese ich diese zunächst und versuche den Inhalt zu verstehen.
Ich habe Ihre Quellangabe ("https://de.wikipedia.org/wiki/Untersuchungshaft_(Deutschland)") gelesen und bin dabei auf diese Aussage gestoßen: "Darüber hinaus bestimmt § 112a StPO die Wiederholungsgefahr als vierten Haftgrund. Dieser Haftgrund ist präventiv-polizeilicher Natur und stellt daher bei strenger Betrachtung einen Fremdkörper in der repressiv-rechtlichen StPO dar."

Haben Sie dieses nicht gelesen oder nur nicht verstanden?

12.08.2021

Herr Eimiller, Lesen kann helfen.

Nicht jede Wiederholungsgefahr ist ein Grund für U-Haft. Sondern die in Abs 3 aufgeführten.

Können Sie den Absatz nicht verstehen?

Raimund Kamm

12.08.2021

Herr Kamm,
also zu meiner Studienzeit wurde in keiner Jura-Vorlesung (für Wirtschaftswissenschaftler an der Uni Augsburg) nur auf irgendeinen Absatz verwiesen, so nach dem Motto den einschlägigen Paragraphen und auch das Gesetz kann sich dann jeder selbst ausdenken. Nein, wie überall sonst üblich wurden auch der Paragraph und das Gesetz genannt. Aber vielleicht war das Curriculum bei Ihnen, dem ersten Studienjahrgang, noch anders.
Da ich mir nun zu solch fortgeschrittener Stunde weitere Mühen ersparen will, verweise ich nur noch auf die Ausführungen aus 2014 unter
https://www.rechtslupe.de/strafrecht/der-wohnungseinbruchdiebstahl-und-der-haftgrund-der-wiederholungsgefahr-373578:

„Bei Straftaten des Wohnungseinbruchdiebstahls nach § 244 StGB liegt eine die Rechtsordnung schwerwiegend beeinträchtigende Straftat im Sinne von § 112a Abs. 1 Nr. 2 StPO in der Regel unabhängig vom Wert des schließlich erlangten Diebesguts vor.“

12.08.2021

@ Hr. Eimiller

Ein Blick ins Gesetzbuch verbessert hier die Beurteilung:

§ 112
Voraussetzungen der Untersuchungshaft; Haftgründe

(1) 1Die Untersuchungshaft darf gegen den Beschuldigten angeordnet werden, wenn er der Tat dringend verdächtig ist und ein Haftgrund besteht. 2Sie darf nicht angeordnet werden, wenn sie zu der Bedeutung der Sache und der zu erwartenden Strafe oder Maßregel der Besserung und Sicherung außer Verhältnis steht.

(2) Ein Haftgrund besteht, wenn auf Grund bestimmter Tatsachen
1. festgestellt wird, daß der Beschuldigte flüchtig ist oder sich verborgen hält,
2. bei Würdigung der Umstände des Einzelfalles die Gefahr besteht, daß der Beschuldigte sich dem Strafverfahren entziehen werde (Fluchtgefahr), oder
3. das Verhalten des Beschuldigten den dringenden Verdacht begründet, er werde
a) Beweismittel vernichten, verändern, beiseite schaffen, unterdrücken oder fälschen oder
b) auf Mitbeschuldigte, Zeugen oder Sachverständige in unlauterer Weise einwirken oder
c) andere zu solchem Verhalten veranlassen,
und wenn deshalb die Gefahr droht, daß die Ermittlung der Wahrheit erschwert werde (Verdunkelungsgefahr).

(3) Gegen den Beschuldigten, der einer Straftat nach § 6 Absatz 1 Nummer 1 oder § 13 Absatz 1 des Völkerstrafgesetzbuches oder § 129a Abs. 1 oder Abs. 2, auch in Verbindung mit § 129b Abs. 1, oder nach den §§ 176c, 176d, 211, 212, 226, 306b oder 306c des Strafgesetzbuches oder, soweit durch die Tat Leib oder Leben eines anderen gefährdet worden ist, nach § 308 Abs. 1 bis 3 des Strafgesetzbuches dringend verdächtig ist, darf die Untersuchungshaft auch angeordnet werden, wenn ein Haftgrund nach Absatz 2 nicht besteht.


Raimund Kamm

12.08.2021

Warum werden solche Kriminellen wieder freigelassen. Ab in Untersuchungshaft bis zum Gerichtstermin. Was ist nur in unserem Land los. Täterschutz wird jedes mal höher eingestuft als Opferschutz!

12.08.2021

Falsch!

Meines Wissens haben sich die Voraussetzungen für die Anordnung von Untersuchungshaft https://de.wikipedia.org/wiki/Untersuchungshaft_(Deutschland) nicht geändert. Untersuchungshaft und Strafhaft sind zweierlei. Ob in diesem Fall die Anordnung der Untersuchungshaft erforderlich ist, entscheidet ein Richter.

Raimund Kamm

12.08.2021

Richtig!

Herr Mögele, ich stimme Ihnen im Ergebnis zu:

Da der Strafrahmen für Wohnungseinbruch 2017 auf mindestens 12 Monate Freiheitsstrafe hochgesetzt wurde und eine Untersuchungshaft auch aus Gründen der Prävention angeordnet werden kann, ist die Freilassung des Täters durchaus fragwürdig.

(Seit Bezugsfertigkeit der Anstalt in Gablingen kann die fehlende Unterbringungsmöglichkeit wohl kein Hinderungsgrund mehr sein. Aber vielleicht bedarf es hier noch einer Untersuchung, ob sich die Insassen in Gablingen auch wirklich gut aufgehoben fühlen.)