Newsticker
Brinkhaus für ein halbes Jahr als Unionsfraktionschef gewählt
  1. Startseite
  2. Lokales (Augsburg)
  3. Augsburg: Bürger wollen Gebäude der Reese-Kaserne retten

Augsburg
28.02.2020

Bürger wollen Gebäude der Reese-Kaserne retten

Ein Bauzaun verhindert den Zugang zum ehemaligen Militärgebäude, das zuletzt den Club „Kantine“ beherbergte. Es wird demnächst zusammen mit dem Reese-Theater und der Krad-Halle abgerissen.
Foto: Tom Trilges

Plus Auf dem Gelände der ehemaligen Reese-Kaserne in Kriegshaber sollen nach den Plänen der Stadt alle Relikte der US-Zeit verschwinden. Bürger haben etwas dagegen.

Der Weg von den Gebäuden des Kulturparks West zum ehemaligen Klub „Kantine“, zum Reese-Theater und zur einstigen Krad-Halle ist durch einen Zaun versperrt. „Betreten der Baustelle verboten“, verkündet ein gelbes Schild. Voraussichtlich noch im März rollen auf dem Grundstück der früheren Reese-Kaserne in Kriegshaber die Bagger an und beginnen mit dem Abbruch der alten Gebäude , die in den vergangenen Jahren Kulturliebhaber und Partygänger in Scharen anlockten. In etwa zwei Jahren sollen dann auch die jetzt noch von Künstlern teilweise belegten Häuser des Kulturparks West dem Erdboden gleichgemacht werden.

Dieser Artikel ist hier noch nicht zu Ende, sondern unseren Abonnenten vorbehalten. Ihre Browser-Einstellungen verhindern leider, dass wir an dieser Stelle einen Hinweis auf unser Abo-Angebot ausspielen. Wenn Sie weiterlesen wollen, können Sie hier unser PLUS+ Angebot testen. Wenn Sie bereits PLUS+ Abonnent sind, .

Dieser Artikel ist hier noch nicht zu Ende, sondern unseren Abonnenten vorbehalten. Ihre Browser-Einstellungen verhindern leider, dass wir an dieser Stelle einen Hinweis auf unser Abo-Angebot ausspielen. Wenn Sie weiterlesen wollen, können Sie hier unser PLUS+ Angebot testen.

Themen folgen

Die Diskussion ist geschlossen.

28.02.2020

Typisch Augsburg !

Dabei kann ich mich noch gut daran erinnern , daß damals zu den Feierlichkeiten zum
(leider erfolgten) Abzug der Streitkräfte vom damaligen Oberbürgermeister fest versprochen wurde , eine "lebendige Erinnerungskultur und Erinnerungsorte bewahrenzu wollen" - schon aus Dankbarkeit für die jahrzehntlange Freundschaft und Partnerschaft (welche ja übrigens über die vielen Jahrzehnte immerhin den Frieden , die Freiheit und das Wohlergehen in Deutschland und Europa bewahrt hatte) .

Aber selbst der zum diesem Anlaß damals noch gepflanzte "Freundschaftsbaum" bei der ehemaligen high school ist ja nicht einmal mehr vorhanden , sondern wurde im Zuge des Umbaus des Geländes kurzerhand "entfernt" .

In Augsburg zählt halt nur die Geschichte des "großen Sohnes" B. Brechts (immerhin ein unbelehrbarer Kommunist , der selbst in der DDR trotz der dortigen Realitäten von seinem Irrglauben nicht lassen wollte), die Fuggerzeit und höchtens noch die römische Epoche -wobei man da in Augsburg wohl vergessen will , daß die Stadt von den Römern als Heerlager gegründet wurde und nicht als "Friedenstadt" ( ein Etikett , das heutzutage natürlich weit mehr "sexappeal" versprüht als , in Zeiten des weidlich ausgelebten Antiamerikanismus, eine schnöde - noch dazu US-amerikanische- Garnisonsstadt )

Permalink
28.02.2020

Kann Herr Merkle es denn beweisen, dass die Gebäude schadstoffbelastet sind?
Alle Beteiligeten von Kuki und Kulturpark West sind bis heute stocksauer, dass ein Schmelztiegel unabhängiger Kultur entfernt wurde.

Permalink