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Augsburg
23.01.2021

Hessing und Josefinum: Betreuung von Kindern am SPZ wird zur Hängepartie

Die Hessing-Stiftung musste das Sozialpädiatrische Zentrum, in dem Kinder mit Entwicklungsstörungen und schweren Behinderungen betreut werden, ans Josefinum abgeben.
Foto: Annette Zoepf

Plus Hessing kämpft um sein Sozialpädiatrisches Zentrum, das es ans Josefinum abgeben musste. Wie der neue Träger die Diskussionen bewertet. Eltern müssen sich bereits umstellen.

Kinder und Jugendliche mit Entwicklungsstörungen und schweren Behinderungen benötigen großen Zuspruch und intensive Betreuung. Für Eltern sind Sozialpädiatrische Zentren (SPZ) eine wichtige Anlaufstation. 150 Zentren gibt es bundesweit. In Augsburg hatte die Hessing-Stiftung seit dem Jahr 2012 die Aufgaben übernommen. Seit Jahresbeginn ist nun das Klinikum Josefinum zuständig. Warum es den Trägerwechsel gegeben hat, bleibt weiter undurchsichtig. Die Hessing-Stiftung wartet auf eine Begründung, um danach juristisch begründet vorzugehen. Das Josefinum hat unterdessen seine Tätigkeit aufgenommen. Beide Häuser kümmern sich weiterhin um die Betreuung der Kinder. Allerdings gibt es Vorgaben, die Hessing in der täglichen Arbeit bereits ausbremsen. Der Streit um das SPZ wird zur Hängepartie.

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Die Diskussion ist geschlossen.

24.01.2021

Wie in einem früheren Leserbrief schon einmal gesagt, denke ich, dass in einer Großstadt wie Augsburg - der drittgrößte Ballungsraum Bayerns - zwei Förderzentren kein Luxus wären, sondern eine hilfreiche Notwendigkeit. Vielleicht kann der Petitionsausschuss und auch die Bayerische Staatsregierung dahingehend entscheiden, beide Zentren bestehen zu lassen und zu fördern. Kinder sind unsere Zukunft!

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23.01.2021

Ich denke, dass einige in diesem Artikel zitierte Personen unsere Petition nicht genau genug gelesen haben. Wir zweifeln mit der Petition durchaus auch den Zuschlag an sich an. Und zwar das Verfahren, wie es zu dieser Ermächtigung kam. Wir dürfen daran erinnern, dass sich die KVB noch im November ganz klar für die Hessing Stiftung ausgesprochen hatte.

Wir fordern mit der Petition auch ein, dass das Bayerische Staatsministerium für Gesundheit und Pflege seiner Rechtsaufsicht über die Selbstverwaltungskörperschaft KVB wahrnimmt. Das StMGP hat die Rechtsaufsicht auf deren Geschäftsführung, im Wesentlichen also auf die Überprüfung von Verfahrensfragen. (vgl. § 97 Abs. 5 S. 1 SGB V)

Da dies offensichtlich noch nicht klar genug aus unserer Petition hervorgeht, werden wir dazu eine Nachreichung aufsetzen.

Wir haben bei der Petition bewusst den Schwerpunkt auf eine Übergangslösung gelegt, da es im Fokus stehen muss, den betroffenen Familien schnellstmöglich Unterstützung anzubieten. Erfreulicherweise haben sich bereits (Kinder-)ärztinnen und Ärzte aus der Region und überregional unserem Anliegen angeschlossen und die Petition auf Openpetition mitgezeichnet.

https://www.openpetition.de/spzaugsburg

Die Kommentare vieler betroffener Familien unter der Petition sprechen für sich.

Dr. Christine Lüdke

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