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Augsburg-Innenstadt
22.04.2021

Sie wollte gefälschten Schmuck verkaufen: 33-Jährige muss in Haft

Eine mutmaßliche Betrügerin ist in Augsburg aufgeflogen. Nun sitzt sie in der JVA Aichach.
Foto: Julian Leitenstorfer (Symbolbild)

Eine Frau wollte einem Juwelier in der Augsburger Innenstadt eine Goldkette verkaufen. Der Schmuck sah echt aus, doch dann machte der Mitarbeiter einen Test.

Eine mutmaßliche Betrügerin ist in Augsburg aufgeflogen. Die 33 Jahre alte Frau wollte bereits am vergangenen Freitag bei einem Juweliergeschäft in der Karlstraße eine Goldkette verkaufen. Sie gab den Schmuck einem Mitarbeiter zur Begutachtung. Wie die Polizei berichtet, wurde jedoch bei einem chemischen Schnelltest festgestellt, dass es sich bei dem angeblichen Wertgegenstand um eine Fälschung handelte, die auf den ersten Blick als solche nicht zu erkennen war.

Betrugsversuch in Augsburg: Die Goldkette war gefälscht

Die Goldkette hätte einen Wert von circa 6000 Euro gehabt, wenn sie tatsächlich aus dem Edelmetall gefertigt worden wäre. Der Juweliermitarbeiter informierte die Polizei, die Beamten nahmen die 33-Jährige noch vor Ort fest. Auf der Dienststelle wurde zudem festgestellt, dass der kroatische Ausweis, den die Frau bei sich hatte, ebenso falsch war wie der Schmuck.

Weitere Ermittlungen der Kriminalpolizei Augsburg ergaben, dass die Frau bereits in Erlangen mit gleicher Vorgehensweise in Erscheinung getreten war. Die Kripo ermittelt noch, ob der Frau weitere Fälle nachgewiesen werden können.

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Augsburg hat das Amtsgericht Augsburg gegen die 33-Jährige einen Haftbefehl wegen des dringenden Verdachts des versuchten Betrugs und der Urkundenfälschung erlassen und in Vollzug gesetzt. Die Beschuldigte sitzt seitdem in der Justizvollzugsanstalt Aichach.

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