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Augsburg
04.04.2016

Investor plant Stadthäuser beim Dom um

Auf diesem Gelände im Georgsviertel stand einst die Kerzenfabrik Miller. Die Firma Klaus Wohnbau plant dort neue Stadthäuser.
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Auf diesem Gelände im Georgsviertel stand einst die Kerzenfabrik Miller. Die Firma Klaus Wohnbau plant dort neue Stadthäuser.
Foto: Anne Wall

Die Firma Klaus Wohnbau legt eine gültige Baugenehmigung für neue Stadthäuser im Georgsviertel beim Dom zu den Akten. Stattdessen plant sie eine andere Variante für die Bebauung.

Für ein Bauvorhaben ist das sehr ungewöhnlich: Die Firma Klaus Wohnbau legt eine gültige Baugenehmigung für neue Stadthäuser im Georgsviertel beim Dom zu den Akten. Stattdessen plant sie eine andere Variante für die Bebauung. Diese ist weniger massiv und soll sich besser in den bestehenden Straßenzug einfügen.

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Die Diskussion ist geschlossen.

04.04.2016

Der Vorbesitzer, die Max Pommer KG, ist eigentlich für eine schonende Sanierung von Altbauten bekannt. Das Umdenken scheint - nach dem Fiasko auf dem Hasenbräu-Gelände - eher bei der Stadt stattgefunden zu haben. Es zu hoffen, dass sich so etwas nicht mehr wiederholt.

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05.04.2016

Vielen Dank für den Hinweis. Hoffen wir für weitere Fälle das Beste. Aber eigentlich habe ich wenig Verständnis für die Haltung der Gestaltungsträger - es ist doch allgemein längst bekannt, dass die zeitgerechte Wohbebauung mehr oder weniger aus den bekannten bundesdeutschen Industrie-Betonschachtel-Südbalkon-Energiespar-Geschoßflächen-mit drangepappter-Fassade-K(l)ötzen besteht, die überall (Freiladehof, Hasenbräu) hingeschuhschachtelt werden und für die es keinen Architekten mehr braucht, sondern nur noch einen Tiefbauer. Gehört so etwas Unterirdisches wirklich in die Altstädte?

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04.04.2016

Die Verhinderung des ganz großen optischen Schadens ist möglicherweise gelungen, da der neue Investor andere Interessen hat als sein Vorgänger. Die Denkmalschutz- und Heimatpfleger-Riege braucht sich trotzdem nicht selbst loben, macht-, saft- und ideenlos wie sie ist. Hierzulande braucht nur jemand sein "Denkmal" so lange verfallen lassen, bis er die erstrebte Abrissgenehmigung bekommt. Und Anreize zum Erhalt in monetärer Form gibt es von der Stadt schließlich auch nicht. Die soziale Umverteilung ist halt wichtiger.

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