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Augsburg
24.10.2019

Nach Razzia in Augsburg: Wie die Pflegemafia Millionen scheffelt

Beim Geschäftsführer eines Augsburger Pflegedienstes fanden die Ermittler rund drei Millionen Euro in Bar. Er hatte das Geld bei sich zuhause gebunkert.
Foto: Polizei

Plus Die Razzia bringt mutmaßliche Betrügereien ans Licht. Ein scheinbar Pflegebedürftiger arbeitete als Schweißer. Eine Seniorin soll betäubt worden sein.

Die Ermittler der Soko „Eule“ wussten, wonach sie suchen mussten. Und sie wurden fündig. Seit Anfang des Jahres haben 25 Beamte der Augsburger Kriminalpolizei die Pflegebranche in der Stadt genau unter die Lupe genommen. Sie hörten Telefone ab, observierten Verdächtige – und holten am Mittwoch zum großen Schlag gegen Betrug in der Pflege aus. 530 Beamte durchsuchten in Augsburg rund 170 Büros und Privatadressen. Die Ermittler stießen in Wohnungen und in Schließfächern auf Bargeld in Millionenhöhe. In der Augsburger Wohnung eines Pflegedienst-Geschäftsführers fanden sie rund drei Millionen Euro – in zwei Koffern, größtenteils in 500er-Scheinen. Kripo-Chef Gerhard Zintl sagt, Bargeld in diesen Mengen stamme in aller Regel nicht aus dem „legalen Wirtschaftskreislauf“.

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Die Diskussion ist geschlossen.

25.10.2019

Insgesamt wenig Empörung in Anbetracht wie die Kassen und damit die Beitragszahler hier geprellt werden. Und dass die Kontrollen offenbar nach wie vor so lasch sind, dass es auch zwei Jahre nach dem ersten Skandal für die Kriminellen offenbar immer noch recht wenig Risiko darzustellen scheint, solch fingierte Pflegefälle abzurechnen. Was ist eigentlich gesetzgeberisch passiert seitdem?

Aber Hauptsache, die Polizei hat mal wieder eine Hanfpflanze in irgendeiner Wohnung entdeckt. ;-)

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24.10.2019

Leider nur Augsburg und München Razzia.
Das Netz zieht sich sicherlich durch ganz Deutschland !!
Den Schaden will ich dann gar nicht mehr wissen,weil es für die Regierung nur einen Weg gibt ????
Beiträge erhöhen !!!!

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