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Augsburg
05.03.2021

Nach jedem Zug Maske auf: Stadt verschärft Vorgaben für Rauchen und Essen im Freien

In Teilen der Augsburger Innenstadt gilt auch im Freien eine Maskenpflicht. Für Essen, Trinken oder Rauchen darf die Maske aber nur noch kurz runter.
Foto: Silvio Wyszengrad

Plus Verschärfung, aber mit Kulanz: Essen, Trinken und Rauchen wird in den Maskenzonen in Augsburg doch weiter geduldet. Aber mit Einschränkungen.

Die Polizei hatte schon die Betreiber von Cafés, Lokalen und Kiosken in der Augsburger Innenstadt besucht und ihnen mitgeteilt, dass jetzt strengere Regeln in den Bereichen mit Maskenpflicht gelten. Es werde nicht mehr geduldet, die Masken zum Essen, Trinken oder Rauchen abzusetzen. Man solle die Kunden darauf hinweisen. Die Stadt begründete den strengeren Kurs damit, dass es zu viele ausgenutzt hätten, mit einer Zigarette oder einem Kaffeebecher in der Hand die Maskenpflicht zu umgehen. Es gab Kritik. Nun stellt die Stadt klar: Essen, Trinken und Rauchen bleibt doch erlaubt - zumindest ein bisschen.

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Die Diskussion ist geschlossen.

07.03.2021

Gibt es irgendwelche Hinweise, dass Übertragungen im Außenbereich der Innenstadt einen relevanten Anteil an den Corona-Infektionszahlen haben?

Was sind den die Erkenntnisse aus den bisherigen Fällen? Oder wissen wir nichts oder dürfen nichts wissen?

Für den Datenschutz darf man schon mal das Essen und Trinken faktisch verbieten? Warum darf es dann in der Innenstadt verkauft werden?

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06.03.2021

Es war doch so, dass man in den Maskenbereichen mal auf ein Bänkchen sitzen konnte, sich an den Rand stellen konnte und dort seine Zigarette rauchen oder mal seine Leberkässemmel essen konnte. Daran war (und ist - aus meiner Sicht-) nichts zu mäkeln. Aber leider gibt es das "Heer der Rücksichtslosen", die meinten, mit Zigarette, Essen oder Getränk ohne Maske durch den kompletten Maskenbereich "zu stolzieren". Diesen rücksichtslosen Personen hat nun jeder Vernünftige diese Regelung zu verdanken. Es handelt sich hier nicht um eine unfähige Oberbürgermeisterin sondern um unfähige (egoistische und rücksichtslose) Mitmenschen.

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06.03.2021

So ist es. Ich stimme ihn vollumfänglich zu. Dass man die Pandemie noch nicht im Griff hat und ständig bei den Inzidenzen wie der Hase dem Igel hinterherhecheln muss liegt an den Menschen selbst und nicht (in erster Linie) an der Politik. Würden sich ausnahmslos alle an die Hauptregeln Abstand, Hygiene Masketragen halten - es hätte nie so weit kommen müssen.

Aber das Virus wird von viel zu vielen nicht als (persönliche) Bedrohung gesehen, dafür die einschränkenden Maßnahmen als Zumutung weil Beschneidung ihrer Freiheit. Und so versucht man siebengescheit und raffiniert, wie man halt so ist, die Vorschriften zu unterlaufen.

Der Ansatz, in der Schutzzone, Trinken und Essen zu erlauben, ebenso wie das Rauchen, war ein Zugeständnis der Stadt Augsburg, das von den Regelungen des Freistaates gar nicht gedeckt war. Was machen unsere Corona'helden'. Sie laufen mit der glühenden Kippe, oder einem Snack, einer Dose in der Hand maskenlos durch die Stadt und beharren auf der Richtigkeit ihres Handelns. Es ist einfach keiner mehr bereit für das Gesamtwohl auch nur marginale Bekümmernisse hinzunehmen. Dass sie damit auch diejenigen, die sie dann mit Lippenbekenntnissen immer bedauern, einen Bärendienst erweisen - nämlich den Händlern, die zähneknirschend die Vorschriften einhalten müssen, weil sie einfach sonst horrende Bußgelder zu zahlen hätte, das sehen diese Zeitgenossen nicht.

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05.03.2021

Obama hat laut Focus (vor einigen Monaten) mal gesagt: "Nichts ist wichtiger als ziviler Ungehorsam".

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05.03.2021

Die Leerdenker- und Covidioten-Szene, die sich so gerne diesen Spruch zu eigen macht, vergisst dabei geflissentlich, daß Obama dieses Zitat im Zusammenhang mit rassistischer Polizeigewalt und rassistischen Regierungsentscheidungen tätigte.

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05.03.2021

Mal sehen wann unsere unfähige OB einsieht, dass sie damit die Innenstadt endgültig dem Verfall preisgibt.

Jettz wo die kleinen Händer nfroh sind, bei diesem Wetter ihr Eis, ihre Semmeln und ihren Kaffe2Go verkaufen zu können, kommen derartig willkürliche Beschränkungen seitens der Stadt.

Ich könnte es gut nachvollziehen, wenn jetzt die Händler sagen, ich sehe mich nach einem anderen, weniger willkürlich beschränktem Standort um und breche meine Segel hier ab.

Soory.

Aber so viel Unvermögen hab ich bisher nur an einer weiteren Stelle gesehen.
Und zwar im Bundesverkehrsministerium und ihrem Chef.

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05.03.2021

Das Problem ist eher nicht die OB, sondern bei den Personen zu suchen, die nicht lesen oder Bilder auf Plakaten interpretieren können!

Ich sehe hier nichts, dass Essen, Trinken oder Rauchen erlaubt.

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06.03.2021

Durch die Maske essen, trinken und rauchen geht ja wohl schlecht? Also will man in Wirklichkeit, dass in den Maskenzonen nicht gegessen, getrunken und geraucht wird. Dann muss man aber auch den Verkauf verbieten, beim Alkohol ging's ja auch? Und nicht den Händlern und Bürgern heile ToGo-Welt vormachen. Ich kauf doch keine Fischsemmel mehr wenn ich sie nicht essen darf?

Und für die Raucher könnte man so gelbe Quadrate aufmalen wie am Bahnsteig, wo sie ohne Maske rauchen dürfen. Der Vorteil bei Rauchern ist ja, dass man ihre Aerosole riechen kann, da muss man nur kucken wie der Wind weht und kann auf der anderen Seite vorbeilaufen.

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05.03.2021

Ich war auch schon seit Monaten nicht mehr in der Stadt. Brauche ich nicht mehr...

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05.03.2021

Wozu überhaupt in die Stadt gehen? Essen und Trinken kann man auch woanders. Es gibt seit Corona nichts Interessantes in der Stadt. Und nach Corona wird es offensichtlich auch nichts Interessantes mehr in der Stadt geben.

Die Welle...

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