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Augsburg
20.04.2021

So hart trifft die Einsamkeit viele Augsburger im Lockdown

Der anhaltende Lockdown macht den Menschen zu schaffen. Viele leiden unter Einsamkeit und vermissen die Menschen um sich herum.
Foto: Sina Schuldt, dpa (Symbolbild)

Plus Die Anrufe bei der Telefonseelsorge nehmen wegen Corona zu, mehr Patienten mit psychischen Erkrankungen müssen in die Klinik. Vielen Augsburgern macht die Einsamkeit zu schaffen.

Er wäre früher nie auf die Idee gekommen, hier anzurufen, gibt der Mann am anderen Ende der Leitung zu. Der 40-Jährige hat die Nummer der Telefonseelsorge gewählt. In der Geborgenheit der Anonymität schüttet er sein Herz aus, erzählt, wie belastend der Corona-Lockdown für ihn sei. Er habe sich sonst immer in Kneipen mit Kumpels getroffen, das gehe schon lange nicht mehr. "Viele Menschen sind seit langer Zeit isoliert, Frustration und Verzweiflung wachsen", beobachtet Franz Schütz. Seit über 25 Jahren leitet er die Telefonseelsorge. Der 61-jährige Diakon hat also entsprechend lange Erfahrung mit Menschen, die nicht immer stabil sind. Den Anstieg an Einsamkeit und die psychischen Auswirkungen aufgrund der Pandemie findet nicht nur er immens, sondern auch Experten am Bezirkskrankenhaus. Eine Bestattungsunternehmerin macht Erfahrungen, die ihr an die Nieren gehen.

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