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Augsburg
24.09.2021

Turamichele, Oldtimer, Wert-Art: Das ist am Wochenende los in Augsburg

"Windobjekt" nennt sich die Arbeit von Henning Gais. Sie gehört zu den Kunstwerken der Aktion "Wert-Art" entlang der Wertach in Pfersee.
Foto: Michael Hörmann

Am Wochenende wird nicht nur gewählt. In Augsburg ist viel geboten: Ab Samstag das Turamichele-Fest, am Sonntag eine Oldtimerschau und das Kunstprojekt Wert-Art.

 "Wert-Art" nennt sich ein Kunstprojekt, das im Vorjahr seine Premiere erlebte. Künstlerinnen und Künstler stellten zwei Wochen lang kleine und große Kunstwerke am Ufer der Wertach in Pfersee aus. Ein Objekt wäre beinahe vor der Eröffnung entfernt worden. Mitarbeiter der Stadtreinigung wollten es entsorgen. In letzter Minute wurde das Kunstwerk gerettet. Dieses Jahr dürften die Müllleute frühzeitig informiert sein, dass es sich tatsächlich um Kunst handelt. Am Sonntag startet das Kunstprojekt, das bis Sonntag, 10. Oktober, dauert.

Die ersten Kunstwerke stehen bereits entlang der Wertach. Sie sind von den Fußwegen auf beiden Uferseiten nicht immer gleich auf Anhieb zu erkennen. Man muss genau hinschauen, manches Kunstprojekt liegt etwas versteckt. Gemeinsam ist den Werken, dass sie sich auf unterschiedliche Art mit der Natur und dem Umgang des Menschen mit derselben auseinandersetzen. Im Vorjahr ließen sich viele Ausflügler an der Wertach von der Kunst inspirieren. Die Werke dienten zudem als beliebtes Fotomotiv. Zu finden sind die 20 Arbeiten dieses Jahr zwischen Gollwitzersteg und Eisernem Steg. Die Vernissage beginnt am Sonntag um 14 Uhr.

Das Turamichele-Fest in Augsburg startet am Samstag

In Augsburg ist darüber hinaus am Wochenende einiges geboten. In der Innenstadt gibt es zwei Veranstaltungen, die auf großes Interesse stoßen werden.

Turamichele Alle Kinder aus Augsburg und der Region können sich freuen: Am Samstag, 25., und Sonntag, 26. September, begrüßt sie das Turamichele stündlich zwischen 10 und 18 Uhr aus seinem geschmückten Fenster im Perlachturm. Wegen Corona muss allerdings das Familienfest auf dem Rathausplatz ausfallen. Damit die Kinder trotzdem wieder ein Stückchen Normalität erleben, gibt es einen mobilen Luftballonverkauf auf dem Rathausplatz, teilt der Veranstalter mit. Das traditionelle Turamichele-Gewinnspiel findet ebenfalls statt.

Oldtimerschau Alte Autos treffen am Sonntag in Augsburg auf neue Technik: Zum siebten Mal begegnen sich bei der "Fuggerstadt Classic" Oldtimerfans mit ihren Autos in der Maximilianstraße und starten in eine Rallye bis zum Ammersee. Neben den rund 100 Oldtimern präsentieren später noch 30 Fahrer bei der "Fuggerstadt Volt" moderne Elektrofahrzeuge.

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Der erste Oldtimer startet um 10.30 Uhr, zuvor können die geparkten Autos betrachtet werden. Aufgrund neuer Brandschutzbestimmungen dürfen die Autos nicht mehr schräg zum Gehweg stehen, sondern müssen längs zur Straße abgestellt werden. Diese Änderung in Verbindung mit noch mehr Anmeldungen als in den vergangenen Jahren sorgt laut den Veranstaltern dafür, dass die Fuggerstadt Classic heuer räumlich gesehen größer ausfällt als sonst. Die Maximilianstraße wird zwischen Moritzplatz und St. Ulrich gesperrt. Eintritt in diese Zone erhalten nur Besucher mit 3G-Nachweis, der an insgesamt sieben Eingängen kontrolliert wird. Ab 14.30 Uhr machen sich die E-Autos der Fuggerstadt Volt auf den Weg.

Zur Fuggerstadt Classic Oldtimer-Rallye starteten bei strahlendem Sonnenschein über 100 Oldtimer und Youngtimer in der Maximilianstraße. Danach ging erstmals E-Automobile auf die Strecke.
42 Bilder
Fuggerstadt Classic und Fuggerstadt Volt - schöne Autos, wohin man blickt
Foto: Annette Zoepf

Bahnpark Augsburg stellt drei historische Lokomotiven aus

Bahnpark Der Klimaschutz ist das bestimmende Thema des Wahlkampfes. Zur Bundestagswahl präsentiert der Bahnpark Augsburg passend drei historische Lokomotiven, die teilweise bereits vor knapp 100 Jahren die Elektromobilität auf Schienen zur Selbstverständlichkeit machten. Die drei Loks wurden in den Jahren 1928, 1936 und 1944 gebaut. Sie fuhren damals bereits mit elektrischer Energie, die größtenteils aus Wasserkraftwerken gewonnen wurde. Zu sehen sind sie zwischen 11 und 16 Uhr.

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