22.07.2010

"Augsburg, i mag di"

So sehen Sieger aus: Der erste Augsburger Medienpreis ging an Robert Allmann vom tim (links) und an den Berliner Künstler Sergej A. Dott (rechts). Eiko Trausch vom Medienforum Augsburg freute sich mit ihnen. Foto: Alexander Kaya
Bild: Alexander Kaya

550 Menschen haben im größten Kinosaal des Cinemaxx Platz. Gestern Abend blieb kein Kinosessel unbesetzt: Die Verleihung des ersten Augsburger Medienpreises war auf ein überwältigendes Interesse gestoßen. Augsburg als Marke voran bringen, ist das Ziel. "Eine Stadt darf sich nicht ausruhen. An den 59 Beiträgen haben wir gesehen, dass viele Menschen dieses Ziel ehrgeizig verfolgen", sagte Eiko Trausch.

Er ist der Vorsitzende des Vereins Medienforum Augsburg, das den Preis ausgerufen hat. Und das in zwei Kategorien. Trausch: "Wir haben nach Konzepten gesucht, die bereits realisiert worden sind und nach Ideen, deren Umsetzung die Stadt weiterentwickeln kann." Eine Jury setzte sich mit allen Ideen und Konzepten auseinander. Zehn Vorschläge kamen in die engere Auswahl. Gestern Abend wurden sechs Projekte prämiert.

1. Platz Konzepte Sieger ist der Kommunikationsfahrplan zur Eröffnung des Textil- und Industriemuseums (tim). "Dieses Potpourri aus unterschiedlichen Beiträgen in verschiedenen Medien hat das Museum nachhaltig bekannt gemacht. Die Marketingabteilung hat wirklich Gas gegeben", sagte Trausch.

l 2. Platz Konzepte Ihn bekommt die Kampagne "Lebe mich. Dein Augsburg" von der Werbeagentur Team m&m.

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l 3. Platz Konzepte Er geht an den Film "Wirtschaftsraum Augsburg A3", den die Regio Augsburg Wirtschaft GmbH in Auftrag gegeben hat. Darin wird die Augsburger Wirtschaftsförderung vorgestellt.

Die Beiträge hielten sich in beiden Kategorien die Waage, erklärte der Vereinsvorsitzende. Ihre Ideen, die die Teilnehmer auf einer Pappe darstellen mussten, können die Besucher im Cinemaxx noch in den kommenden Tagen ansehen. Darunter auch die Gewinner im Bereich Ideen.

l 1. Platz Ideen Der Berliner Künstler Sergej A. Dott hat ein interaktives Denkmal über Jakob Fugger konzipiert - ein Fuggerium. Unter einem Standbild ist ein interaktiver Sockel mit vier Bildschirmen angebracht. Den Monitor könnten Akteure aus Politik, Wirtschaft und Kultur nutzen.

l 2. Platz Ideen "I love Augsburg" oder schwäbisch "Augsburg, i mag di". Das ist das Logo für eine von Sandra Kneissl entworfene Dachmarke. Darin kann jeder Bürger mit kleinem Einsatz Großes bewirken.

l 3. Platz Ideen Früher gab es die Stadtschreiber. Stefan Heinrich von Kleeblatt-Film würde heutzutage Stadtfilmer einsetzen, um einen Beitrag zur Förderung des Tourismus in Augsburg zu leisten.

Später feierten die Gäste mit den Gewinnern vor dem Kino auf einem roten Teppich. Auf Seite 39 lesen Sie, wer gestern Abend dabei war.

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