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11.08.2017

Augsburger besuchen Fregatte Augsburg

Die Gäste aus Augsburg auf dem Deck der Fregatte.
Bild: Stadt Augsburg

Eine 24-köpfige Delegation aus Augsburg besuchte die „Wilde 13“ in Wilhelmshaven. So wird die Fregatte Augsburg in Marinekreisen in Anlehnung an das Theaterstück „Jim Knopf und die Wilde 13“ aus der Augsburger Puppenkiste auch genannt. Dabei waren Vertreter der Stadt, des Marinevereins Augsburg sowie des Evangelischen Kinder- und Jugendhilfezentrums. Zum Besuchsprogramm, das der Pflege der Patenschaft dient, zählte auch eine eintägige Seefahrt, so die Stadt.

Auf der 76,3 Seemeilen langen Fahrt konnten die Augsburger das Schiff, vom Maschinenraum über die Operationszentrale bis zur Brücke, vom Hangar bis zum Leitstand besichtigen. Bürgermeisterin Eva Weber flog in einem Hubschrauber der Marineflieger mit.

Der Name „Augsburg“ hat nach Angaben der Stadt eine lange Geschichte in der Marine. Die dritte und aktuelle Fregatte „Augsburg“ (F213) begann ihren Dienst am 3. Oktober 1989. Das Schiff ist weltweit im Einsatz – auch für Nato und Uno. Die Fregatte war beispielsweise als Teil der Operation „Sophia“ des EU-Einsatzes Eunavor Med zur Bekämpfung der Schleuserkriminalität und Rettung von Flüchtlingen vor der libyschen Küste tätig.

Im Februar und März 2017 nahm die Fregatte am deutsch-südafrikanischen Manöver „Good Hope VII“ in der Ostsee teil. Für die Fregatte Augsburg geht es demnächst für eine Instandsetzungsphase in eine Werft. Anschließend wird in England in einem mehrwöchigen Training die Besatzung auf weitere Einsätze der Nato vorbereitet und qualifiziert, ehe es wieder in den Einsatz geht. 2019 wird die Fregatte voraussichtlich außer Dienst gestellt. (AZ)

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