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Augsburg

25.03.2015

B17: Während der Sanierung gilt Tempo 30

Die B 17 wird ab Freitag in Augsburg saniert. Es drohen lange Staus.
Bild: Anne Wall

Die Stadt Augsburg gibt weitere Einzelheiten zur Teilsperrung der B 17 ab Freitag bekannt. Anwohner werden sich schwer tun, zu schlafen. Dass die Stadt auch nachts arbeitet, liegt nicht nur am Zeitdruck.

Die Stadt hat gestern weitere Einzelheiten zur Sanierung der B17 ab kommenden Freitag bekannt gegeben. Wie berichtet muss auf der Bundesstraße auf Höhe Kriegshaber/Bärenkeller der Asphalt erneuert werden. Die Arbeiten werden bis nach Pfingsten dauern und für kilometerlange Staus sorgen.

In der Baustelle wird Tempo 30 gelten. „Wir müssen die Bauarbeiter schützen“, so Tiefbauamtsleiter Josef Weber. Der Platz auf der B17, die keinen Standstreifen hat und durch Lärmschutzwände eingeengt ist, ist knapp. Man sei sogar in Gesprächen mit der Polizei, ob im Baustellenbereich verstärkt kontrolliert wird, so Weber. Am Freitag werden, sobald der Morgenberufsverkehr durch ist, die ersten Absperrungen aufgebaut. Je Fahrtrichtung fällt eine Spur weg. Betroffen ist von der ersten Phase der Bauarbeiten bis Ende April nur ein 200 Meter langer Bereich rund um die Bürgermeister-Ackermann-Straße. Dort werden zehn Zentimeter Asphalt abgefräst, bis der Beton der Grundwasserwanne frei liegt.

In der 20 Jahre alten Wanne haben sich Risse gebildet, durch die Grundwasser nach oben drückt. Sie sollen abgedichtet werden. In der ersten Bauphase könne es passieren, dass die Bauarbeiten ruhen, wenn es regnet. „Wir brauchen absolute Trockenheit“, so Weber. Falls es länger regnet, werde die Stadt vorübergehend alle vier Spuren freigeben und die Autos auf der Betondecke fahren lassen, um keine unnötigen Staus zu produzieren.

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Ende April/Anfang Mai wird es ein Wochenende geben, das „baustellenfrei“ ist. Am Sonntag, 3. Mai, findet das Fest zum Neustart der Innenstadt nach dem Umbau statt. Besonders Umlandbewohner sind eingeladen – kilometerlange Staus machen sich da schlecht.

Zwischen 4. Mai und 6. Juni wird es heftig, weil der Asphalt auf knapp drei Kilometern Länge zwischen Bgm.-Ackermann-Straße und Holzweg erneuert wird. Die Anschlussstellen zwischen Holzweg und Stadtbergen sind gesperrt, um den Verkehrsfluss nicht zu behindern.

Die Baustelle wird – je nach Fortschritt – rund um die Uhr und an Wochenenden in Betrieb sein. „Wir versuchen, so schnell wie möglich zu sein“, sagt Baureferent Gerd Merkle. Die Asphaltierungsarbeiten laufen sogar fast nur nachts, um den anliefernden Lkws mit Asphalt, den Weg durch den Stau zu ersparen. Sie rücken immer ab 19 Uhr an. „Es gibt keinen Feldweg neben der Straße, den die Baustellenfahrzeuge nutzen können. Alle müssen über die B17“, so Merkle. Dass die Stadt die Baustelle jetzt und nicht in den großen Ferien angeht, liegt daran, dass die Stadtwerke im August in der Frauentor-/Wertach- und Donauwörther Straße Gleis- und Leitungsarbeiten erledigen müssen. Auch an der Wertachbrücke stehen Gleisarbeiten an. Es wird Ersatzbusse geben.

Das im Süden an den Sanierungsabschnitt anschließende Teilstück der B17 auf Höhe Stadtbergen wird übrigens nicht saniert, obwohl es genauso alt ist wie der Augsburger Abschnitt. Das liegt daran, dass dort noch etwas für den Lärmschutz getan werden soll. Zuständig ist dort nicht die Stadt Augsburg, sondern das staatliche Bauamt. Im Gespräch sind Lärmschutzwände, die Stadtberger wünschen sich eine Einhausung. Weil auch ein lärmschluckender Asphalt zur Debatte steht, wird hier noch gewartet.

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