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Bachelor in Paradise 2019

18.12.2019

Bachelor in Paradise: Michael Bauer leidet unter dem Shitstorm

Michael Bauer aus Augsburg steht nach seiner Teilnahme bei Bachelor in Paradise im Shitstorm.
Foto: TVNOW

Michael Bauer muss sich nach dem Finale von "Bachelor in Paradise" einiges anhören. Wie der Augsburger damit umgeht.

In wenigen Tagen feiern wir das Fest der Liebe. Auch Michael Bauer wird mit seinen Liebsten und seiner Liebsten Stephanie feiern. Und dafür erntet das Augsburger Model in den Sozialen Netzwerken gerade jede Menge Hass. Als armseliges Würstchen, Blödmann und Waschlappen, der einfach nur im Boden versinken soll, beschimpfen ihn auf seinem Instagramkanal die Menschen.

Seit dem Finale von "Bachelor in Paradise" ist ein regelrechter Shitstorm über Mr. Augsburg hereingebrochen. Denn da überreichte er seiner Auserwählten Natalie die letzte Rose. "Das heißt für mich, dass ich mir mit dir eine Zukunft vorstellen kann", hauchte er im tropischen Thailand seiner Angebeteten entgegen. Doch das Glück war nur von kurzer Dauer. Am Tag nach der Abreise ließ er Natalie mit einer Nachricht wissen, dass die Zukunft schon Vergangenheit ist. Und dass er sich für das Münchner Model Stephanie entschieden hat, mit der er schon vor seinem Abflug ins Paradies angebandelt hatte.

Michael Bauer: "Es geht mir nicht gut"

Dass diese Wendung bei den Zuschauern nicht gut ankommen würde, war dem 29-Jährigen bewusst, wie er im Interview verrät. "Es geht mir nicht gut. Ich finde es traurig, wie blind manche Leute sind und wie unverschämt sie böse Sachen schreiben und damit auch jemanden verletzen." Michael Bauer fühlt sich von den Medien bewusst falsch dargestellt und ungerecht behandelt. "Darüber urteilen darf keiner. Die Leute haben zwei Stunden zusammengeschnittenes Material von 24 Stunden gesehen. Da werden einfach die Tatsachen verdreht. Und viele haben es wohl gar nicht richtig angeschaut." Schließlich habe er Natalie gesagt, dass da noch eine andere Frau im Hintergrund ist.


Vorzuwerfen habe er sich lediglich, dass er ihr seine Entscheidung nicht am Telefon sondern mit einer Nachricht mitgeteilt habe. "Das hätte man vielleicht anders lösen können. Aber nur weil ich es schnell gemacht habe, heißt das nicht, dass im Paradies alles falsch und gespielt war. Und es tut mir wirklich megaleid für Natalie."

Bachelor in Paradise: Michael Bauer kritisiert die Finalshow

Sie hatte ihn in der Finalshow keines Blickes mehr gewürdigt und verließ sogar den Platz neben ihm, um sich zu den anderen Teilnehmern zu gesellen. Die nahmen den gebürtigen Asbach-Bäumenheimer dann richtig unter Beschuss. Mit dreisten Lügen, wie Michael Bauer sagt. "Man hat mir nicht die Chance gegeben mich noch mal zu äußern. Stattdessen wurde ich von denen beballert, die am meisten Dreck am Stecken haben." Und dann wurde auch noch ein Interview eingeblendet, das ihn mit seiner neuen alten Flamme Stephanie in trauter Zweisamkeit zeigt. Dass das ausgerechnet an dieser Stelle gezeigt wurde, sei ihnen vorher nicht bewusst gewesen, sagt Michael Bauer. "Da noch extra Öl ins Feuer zu gießen war wirklich dreist."

Auch seine Freundin Stephanie wird nun im Netz angefeindet. Völlig ungerechtfertigt, wie der Augsburger sagt. "Ich wollte sie da raushalten. Aber sie kann damit umgehen. Sie ist eine starke Frau und ich glaube, dass wir uns da beide gut auffangen." Der Bachelorette-Kandidat von 2017 hofft, dass sich die ganze Aufregung bis zum Start der neuen Bachelor-Staffel am 8. Januar wieder gelegt hat. Bei einem längeren Skiurlaub mit seiner Familie will Michael Bauer nun erstmal ausspannen. Ein paar Modeljobs stehen auch an. "Und dann gucken was so kommt." Die Aufmerksamkeit, wenn auch die negative, dürfte seinen Marktwert noch einmal gesteigert haben. "Wenn deine Story auf einmal 150.000 Menschen sehen, ist das schon krass. Aber der Anlass ist natürlich nicht so schön", sagt der Influencer.

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