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14.07.2010

Bald ist Kirchweih

Ein Herz für Tradition haben die Verantwortlichen der Jakober Kirchweih. Start ist heuer am 23. Juli. Archivfoto: Ruth Plössel

Die Jakober Kirchweih ist heuer ein Abschied und ein Neubeginn zugleich. Der katholische Pfarrer Hubert Ratzinger verlässt zum 1. September die Pfarreiengemeinschaft St. Max/St. Simpert und wechselt nach Großaitingen (Landkreis Augsburg). Neu hinzu kommt vom 23. Juli bis 1. August hingegen die Festwirtsfamilie Krämmer aus Landshut. Sie beerben Karl Asum, der die vergangenen zehn Jahre verantwortlich war.

Ratzinger war 17 Jahre als Pfarrer in der Jakobervorstadt tätig. Mit seinen Ideen, wie dem Jakobuslauf, der heuer zum zehnten Mal stattfindet, hat er auch das Programm der Kirchweih belebt. In diese Fußstapfen wollen auch die neuen Festwirte treten. "Wir veranstalten ein Kasperltheater für den Nachwuchs und ein Menschen-Kicker-Turnier im Zelt auf dem Gelände der Augusta-Brauerei. Die Stangen, hinter denen die Teilnehmer stehen, sind 14 Meter lang", so Wirtin Michaela Krämmer. Die Niederbayern reisen mit eigenem Zelt und eigner Küche an.

Zustande kam der Wechsel, weil Brauereichef Peter Josef Engelsmann sehr zufrieden mit der Zusammenarbeit auf der Königsbrunner Gautsch war. Angeboten werden heuer auch Führungen durch das Stadtviertel sowie Besichtigungen von Wasserturm, Jakobertor, Jakoberwallturm und dem Turm der Jakobskirche.

Eröffnet wird die Kirchweih traditionell mit einem ökumenischen Gottesdienst der Pfarreien St. Jakob und St. Max beginnt. Anschließend hält Oberbürgermeister Kurt Gribl eine Ansprache und eröffnet das Fest mit dem Antrunk, bevor es ins Festzelt auf dem Brauereigelände weiter geht. Dort wollen Engelsmann und Krämmer mit Blasmusik möglichst viele Gäste anlocken.

Bald ist Kirchweih

Sperrung der Jakoberstraße

Außerdem wird es auch wieder ein Marktwochenende geben, an dem die Jakoberstraße für den Verkehr gesperrt ist und die Straße den Händlern und Künstlern gehört. "Wir konnten die Kunstschule Palette gewinnen, an deren Stand sich Jung und Alt an Holzarbeiten versuchen können", so Sabine Hofmann, Vorsitzende des Stadtteilvereins. Pfarrer Ratzinger verwies darauf, dass die dort entstandenen Pilgerstäbe später dauerhaft ihren Platz entlang des Jakobusweges zwischen Augsburg und Lindau finden sollen.

Mit dabei ist auch wieder die Fuggerei. "Am Samstag, 24. Juli, verwandelt sich das Areal in Augsburgs größten Kinderspielplatz", sagt Projektleiterin Andrea Scherkamp. Es gibt an diesem Tag etwa 30 kostenlose Mitmachaktionen. Auch die Familie Fugger von Glött wird bei dem Fest vor Ort sein.

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