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Augsburg

14.01.2021

Bürger über 80 bekommen Corona-Impfung zum Teil erst im April

Im Augsburger Impfzentrum wurden bisher Mitarbeiter von Pflegediensten und des Rettungsdienstes geimpft, demnächst sind auch Senioren ab 80 Jahren dran.
Bild: Peter Fastl

Die Stadt geht davon aus, dass Impf-Termine für die Gruppe der mindestens 80-Jährigen bis in den April dauern könnten. Grund ist die Knappheit des Impfstoffs.

Nachdem der Freistaat vor Kurzem die Online-Registrierung für Corona-Impfungen freigeschaltet hat, hat die Stadt nun weitere Einzelheiten zum Prozedere für die Bürger ab 80 Jahren bekanntgegeben. Sie haben bei der Impfung neben Heimbewohnern und Beschäftigten in Heimen und Krankenhäusern oberste Priorität. Demnach kann man sich im Internet selbst oder durch Angehörige registrieren lassen und wird zunächst auf eine Warteliste gesetzt.

Ab Montag werden die ersten Termine für die Corona-Impfung vergeben

Ab kommendem Montag, 18. Januar, wird das Augsburger Impfzentrum die ersten Termine freischalten und vergeben. Dann werden alle registrierten und impfberechtigten Personen (maßgeblich ist eine Geburt vor dem 31. Dezember 1940) per Mail oder Telefon kontaktiert und können einen Termin buchen. Alternativ ist für alle Bürger mit Erstwohnsitz Augsburg eine telefonische Registrierung über die Hotline des Impfzentrums der Stadt Augsburg unter der Nummer 03222 2006288 möglich. Wer einen Termin bekommt, muss Personalausweis und Terminbestätigung mitbringen. Auch ein Impfpass und medizinische Unterlagen sollten mitgebracht werden.

Angesichts der momentanen Knappheit der Impfstoffe kann es sein, dass es noch dauert, bis die Senioren ab 80 Jahren ins Impfzentrum bestellt werden. Es könne Februar, März oder April werden, so Gesundheitsreferent Reiner Erben (Grüne). Für Bürger mit niedrigerer Priorisierung (Kriterien sind Alter, Vorerkrankungen und auch berufliches Tätigkeitsfeld) werde es erst in einigen Monaten möglich sein, einen Termin zu bekommen. Der Zeitpunkt der Registrierung sei dafür nicht maßgeblich, so Erben.

Bisher sind 3490 Personen in Augsburg geimpft

"Alle Bürgerinnen und Bürger, die sich impfen lassen, schützen sich selbst und leisten gleichzeitig einen wichtigen Beitrag zum Weg aus der Pandemie", so Erben. Am Mittwoch waren 3490 Personen geimpft. Die nächste Lieferung von Impfstoff wird für kommenden Freitag erwartet.

 

Das Impfzentrum befindet sich auf dem ehemaligen Fujitsu-Areal in der Bgm.-Ulrich-Straße (Gebäude 31). Vor Ort gibt es 100 Parkplätze. Die nächste Haltestelle der Linie 3 (Fujitsu/Bischofsackerweg) liegt etwa 300 Meter entfernt. Der Weg ist barrierefrei und wird ausgeschildert. Auch die Beförderung mit dem Taxi ist eine Möglichkeit. Senioren, die auf dem Weg oder im Impfzentrum Unterstützung brauchen, können bei der Terminvereinbarung eine Begleitperson angeben.

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14.01.2021

ich frage mich doch ernstlich wie viele über 80 Jahre alte in Augsburg leben ? bisher über 349o geimpft und dann soll es noch bei den über 80 Jahre alten bis in den April dauern !! ein totales versagen von Herrn Erben und seinem Referat ! aus dem Melde Register sind innerhalb von stunden alle alten er fast und telefonisch nachgefragt ob sie geimpft werden wollen oder nicht , wer geimpft werden will mit dem wird gleich ein Termin gemacht !! höchstens sind ungefähr 2 % über 80 und die sind dann spätestens bis ende Januar geimpft , aber wahrscheinlich ist nicht mal 1 % über 80 , dann stellt sich die frage wo ist der Impfstoff für die alten und schwachen hingekommen Herr Erben ?? nehmen sie sich mal ein paar Unterrichtsstunden bei ihrem Parteikollegen in Tübingen Herrn Palmer !!

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14.01.2021

Das Problem ist, dass die dafür Verantwortlichen sich keiner Schuld bewusst sein wollen und genauso an der Macht halten wie Donald Trump. Von der Leyen für Europa. Milliarden in der Bundeswehr versemmelt und hochbefördert worden. Jens Spahn - aus der Pharmalobby kommend und kein richtiger Plan vorhanden.

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14.01.2021

Aber unsere Regierung hat ja alles richtitg gemacht. Kein Grund zur Panik, sagt Herr Spahn. Im Sommer passt dann schon alles. Die, die bis dahin auf der Strecke bleiben - Kollateralschäden. Es macht mich fassungslos, wie unbeirrt Fehler und Pannen bei der Bestell-Praxis dementiert werden. Israel impft auf Teufel komm raus. Was wurde da anders (besser) gemacht??????

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14.01.2021

Israel hat rechtzeitig genügend Impfdosen von den richtigen Hestellern erworben.

Hätte "Mutti Angela" nicht ihr Veto gegen die Plaäne ihres Gesundheitsminsters eingelegt, wären wir in D heute bestimmt auch schon viel weiter mit den Impfungen.

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13.01.2021

Das ist doch lachhaft.

Wann sollen denn dann die Bürger der niedrigsten Prioritätengruppe an der Reihe sein?

Ende des Jahres, Anfang des kommenden Jahres.

Gut.
Dann sind die Rentner gesund und geimpft, aber die arbeitenden Bürger sind dann krank zu Hause und die Wirtschaft geht dann noch mehr den Bach runter.

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