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24.04.2020

Corona-Krise: Der Gastronomie eine Chance geben

Diese Stühle bleiben derzeit alle leer: Die Gastronomie wird von der Corona-Krise und den damit verbundenen Beschränkungen hart getroffen. Augsburger Gastronomen und Brauerei-Chefs haben deshalb am Freitag auf dem Rathausplatz demonstriert.
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Diese Stühle bleiben derzeit alle leer: Die Gastronomie wird von der Corona-Krise und den damit verbundenen Beschränkungen hart getroffen. Augsburger Gastronomen und Brauerei-Chefs haben deshalb am Freitag auf dem Rathausplatz demonstriert.
Bild: Bernd Hohlen

Viele Lokale kämpfen auch in Augsburg ums Überleben. Mit strengen Auflagen könnte ein Neustart gelingen.

Es ist nicht alleine die Gastrobranche, die wegen Corona in der Krise steckt. Auch anderen Firmen machen die Einschränkungen, die das Virus mit sich bringt, schwer zu schaffen. Bei den Lokalen aber wird es besonders sichtbar: Türen sind zu, Stühle leer. Dort, wo sonst das Leben pulsiert, herrscht Stillstand. Wie überall gilt: Auch in der Gastrobranche gibt es ein paar Betriebe, die ihre wirtschaftlichen Probleme auf die Corona-Krise schieben, obwohl ihnen zuvor schon das Wasser bis zum Hals stand. Aber es trifft genauso jene, die bisher mit guten Konzepten überzeugten und erfolgreich waren.

Mit Biergärten und Außenflächen könnte man anfangen

Alle Rettungspakete und günstigen Kredite werden nicht reichen, wenn die Situation länger so bleibt, wie sie ist. Es ist nicht ganz einfach, Lokale unter strengen Corona-Regeln zu betreiben – etwa, was Sicherheitsabstände angeht. Die Chance sollte man den Betrieben aber geben. Gerade in Biergärten oder im Außenbereich von Lokalen müsste das möglich sein. Aktuell darf man ja auch schon zum Mitnehmen kaufen, sich dann in einiger Entfernung hinsetzen und essen. Dabei entsteht jede Menge Verpackungsmüll. Und wer auf die Toilette muss, hat ein Problem. Die Politik muss sich jetzt auch über Lockerungen in der Gastronomie Gedanken machen. Schwarz Schafe könnte man durch Kontrollen ahnden und auch bestrafen.

Lesen Sie dazu auch den Bericht: Keine Gäste, hohe Pacht und Existenzangst - Wirte schildern ihre Corona-Not

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Die Diskussion ist geschlossen.

25.04.2020

Warum sollte es quasi eine staatliche Mietgarantie für den Vermieter einer Gastronomiefläche geben?

In solchen Zeiten kann die angemessene Miete für solch ein Objekt nur NULL sein, weil eben aktuell auf Grund gesetzlicher Vorgaben eine Inhouse-Gastronomie nicht betrieben werden darf.

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25.04.2020

Es ist mitnichten so, dass alle Objekte voll abbezahlt sind. Wie soll der Vermieter seine Kredite bedienen? Zur Bank gehen und sagen, es gibt aktuell keine Tilgung weil es keine Mieteinnahmen gibt? Selbst wenn sich die Bank darauf einlassen würde, was sie vermutlich nicht darf, hat dann die Bank das Problem, da Einnahmen und Umsätze fehlen. Bevor es dann wieder eine großangelegte Bankenrettung gibt, ist eine direkte Hilfe der Gastronomen und Vermieter sicher zielführender.

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25.04.2020

Nicht nur der Einzelhandel oder die Gastronomie, auch der Vermieter hat ein kaufmännisches oder kapitales Risiko.

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