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17.10.2018

Das sind die Augsburger Abgeordneten

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J. Hintersberger

Sechs Politiker schaffen den Sprung in den Landtag. Für Margarete Heinrich und Andreas Jurca reicht es nicht

Seit gestern Mittag steht definitiv fest, welche Landtagskandidaten aus Augsburg den Sprung in den Landtag geschafft haben. Andreas Jurca von der AfD, bei dem es zuletzt noch am ehesten offen war, ob sein Ergebnis reichen wird, wird nicht ins Landesparlament einziehen. Für Margarete Heinrich (SPD) gab es gestern schwarz auf weiß, was im Grunde schon seit Sonntagabend klar war: Es reicht bei Weitem nicht. Für Cemal Bozoglu ist hingegen seit gestern definitiv klar, dass er in den Landtag kommt.

Seit Sonntagabend ist klar, dass Johannes Hintersberger und Andreas Jäckel als Direktkandidaten in den beiden Augsburger Wahlkreisen in den Landtag einziehen. Hintersberger holte außerhalb seines Stimmbezirks Augsburg-West als langjähriger Abgeordneter schwabenweit relativ viele Zweitstimmen (insgesamt kam er auf 42666). Bei Neuling Jäckel, der auf Bernd Kränzle folgt, machten schwabenweit 25676 Wähler ihr Kreuz. Nicht gereicht hat es für Bernd Kränzle, der sich nicht mehr als Direktkandidat aufstellen ließ, sondern nur noch auf der Liste kandidierte. Er holte insgesamt 13826 Stimmen – für einen Einzug ins Parlament reicht das aber nicht. Das gilt auch für Stadtrat Leo Dietz, der 6755 Stimmen bekam.

Die schwäbische SPD hat angesichts des Landesergebnisses Anspruch auf zwei Sitze. Die gehen an den bisherigen Abgeordneten Harald Güller aus Neusäß, der in Augsburg-West kandidierte, und an Simone Strohmayr aus Stadtbergen, die in Aichach-Friedberg kandidierte. Sie kamen auf 24038 bzw. 17794 Stimmen. Damit ist Margarete Heinrich, Fraktionsvorsitzende im Stadtrat und Kandidatin in Augsburg-Ost, definitiv außen vor. Sie kam auf 11139 Stimmen. Selbst wenn es für die schwäbische SPD-Liste für einen dritten Sitz gereicht hätte, wäre Heinrich aber leer ausgegangen. Vor ihr lag noch der ehemalige Augsburger Oberbürgermeister Paul Wengert (inzwischen Füssen) mit 13006 Stimmen. Auch für ihn reicht es nicht mehr. In Augsburg holte Wengert übrigens noch mehr als 3000 Zweitstimmen.

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Stephanie Schuhknecht kam auf 61093 Gesamtstimmen – das sind so viele wie sonst keiner der Augsburger Kandidaten bekam. Neben dem Lauf der Grünen ist eine Erklärung dafür, dass Schuhknecht schwäbische Spitzenkandidatin war – wer außerhalb von Schuhknechts Stimmkreis Augsburg-Ost den Grünen seine Zweitstimme geben wollte, fand auf dem Abstimmungszettel ihren Namen ganz oben auf der Grünen-Liste. Schuhknecht holte sogar die Mehrheit der Stimmen in den Stimmkreisen außerhalb Augsburgs. Gereicht hat es auch für Cemal Bozoglu. Er kam insgesamt auf 20421 Stimmen. Auch Maximilian Deisenhofer, der im Stimmkreis Augsburg-Land-Süd kandidierte aber in Augsburg lebt, wird in den Landtag einziehen. Er errang 27128 Stimmen.

Der AfD stehen vier Sitze für schwäbische Abgeordnete zu. Stadtrat Markus Bayerbach sitzt mit 45492 Stimmen sicher im Landtag. Er war wie Schuhknecht Spitzenkandidat auf der schwäbischen Liste, was die vielen Zweitstimmen erklärt, die großteils außerhalb Augsburgs zusammenkamen. Für Andreas Jurca, Kandidat in Augsburg-West, reichte es mit 13575 Gesamtstimmen nicht. Er kam auf der schwäbischen AfD-Liste auf Platz sieben.

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