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Der Bahnpark steht am Scheideweg

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Kommentar Von Stefan Krog
25.04.2019

Der Bahnpark Augsburg bleibt wohl noch bis 2020 geschlossen. Ein Konzept müsste her, doch es darf sich nicht an der Zukunft ausrichten.

Das Projekt Bahnpark tritt seit Jahren auf der Stelle: Es gibt schöne Konzepte und Ideen, dann tauchen Probleme mit Gebäuden oder Vorschriften auf, die nur mit viel Geld und Arbeit der Ehrenamtlichen des Vereins gelöst werden können. Und ist das geschafft, sind die Macher eigentlich keinen Schritt weiter, sondern fangen wieder da an, wo sie vor einigen Jahren aufhören mussten. Das war die Situation in der Vergangenheit und das ist die aktuelle Situation.

Der Bahnpark steht nun einmal mehr am Scheideweg. Es scheint schwierig zu sein, das Projekt auf wirtschaftlich eigene Füße zu stellen. Darum soll abermals die öffentliche Hand mit einem Betriebskostenzuschuss (zuzüglich zur Förderung von Sanierungsmaßnahmen) einspringen. Das ist, weil es sich um ein populäres Stück Augsburger Industriekultur handelt, kein völlig abwegiges Ansinnen, aber natürlich wollen die Geldgeber nicht das Gefühl haben, Zuschüsse in ein Fass ohne Boden zu versenken und im Lauf der Zeit mit immer höheren Forderungen konfrontiert zu werden. Wenig aussichtsreich ist der Verweis auf etwaige Entwicklungen im Umfeld, die dem Bahnpark Rückenwind bescheren könnten. Es scheint zumindest mittelfristig nicht absehbar, dass das geplante Wohnbauprojekt an dieser Stelle umgesetzt wird. Etwaige Konzepte müssen sich in erster Linie am Hier und Jetzt orientieren.

Lesen Sie hier den Artikel von Eva Maria Knab: Wie lange bleibt der Bahnpark noch zu?

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