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Augsburg

28.08.2016

Die Ahmadiyya-Moschee wächst

Der Rohbau der Ahmadiyya-Moschee an der Donauwörther Straße nimmt Konturen an.
Bild: Annette Zoepf

Mehrere Jahre später als geplant wird das muslimische Gotteshaus an der Donauwörther Straße verwirklicht. Warum es umstritten war.

Lange regierte auf dem Grundstück in der Donauwörther Straße gegenüber der Paul-Renz-Sportanlage das Unkraut. Nachbarschaftsstreitigkeiten und ein fehlender Kanalanschluss ließen sechs Jahre zwischen Grundsteinlegung und Baustart verstreichen. Doch nachdem die muslimische Ahmadiyya-Gemeinde diese Probleme gelöst hatte, konnte sie Anfang 2016 mit dem Bau ihrer Baitul-Naseer-Moschee beginnen.

600 000 Euro Kosten

In den vergangenen Monaten ist der Rohbau vorangeschritten. Nach den Planungen der Gemeinde soll das Gotteshaus noch in diesem Jahr fertiggestellt sein. Die eingeschossige Moschee verfügt auf einer Grundfläche von 350 Quadratmetern über eine Küche, Toiletten, einen Multifunktions- und jeweils einen Gebetsraum für beide Geschlechter sowie eine Küche und Sanitärräume. Die Kosten von 600 000 Euro werden aus dem bundesweiten Moscheebau-Budget der Gemeinde finanziert.

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Die Augsburger Gemeinde, die bisher in einem Hinterhof der Pferseer Eberlestraße beheimatet ist, hat insgesamt 150 Mitglieder und erwartet zu den Freitags- und Feiertagsgebeten etwa 60 Besucher.

Im Vorfeld der Grundsteinlegung vor sechs Jahren gab es in Oberhausen hitzige Diskussionen wegen des Vorhabens. Die Gemeinde verzichtete deshalb auf den geplanten Bau eines Minaretts. Mit einer Mauer zur dahinterliegenden Wohnbebauung sollen außerdem die Geräusche des Moscheebetriebs gedämpft werden.

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