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Augsburg

15.12.2016

Die Kasperl-Ampel soll kommen

Kasperle_neu.jpg
2 Bilder
So könnte die Kasperl-Ampel einmal aussehen.
Bild: Philip Busse, atv

Der Kasperl aus der Puppenkiste soll in Augsburg zum Ampelmännchen werden. Die Stadt will den Plan umsetzen, doch es fehlt noch eine Genehmigung.

Der Kasperl könnte bald tatsächlich als Ampelmännchen Karriere machen. Zumindest bekommt die bekannte Figur der Augsburger Puppenkiste den Weg dafür geebnet. Die Stadt will in den nächsten Tagen einen Antrag für eine Ausnahmegenehmigung bei der Regierung von Schwaben einreichen.

Josef Weber, Leiter des Tiefbauamtes, findet die Idee von einer Kasperl-Ampel eine „schöne Sache“. „Wir sind grundsätzlich zuversichtlich, dass es klappt“, sagt er. Vorbild ist die Stadt Mainz, die seit neuestem eine Mainzelmännchen-Ampel an einem stark frequentierten Fußgängerübergang in der Innenstadt hat. Davon inspiriert hatte der lokale Fernsehsender atv die Idee einer entsprechenden Kasperl-Ampel für Augsburg. Der Vorschlag kam gut an.

Die Augsburger sind für die Kasperl-Ampel

In einer Online-Umfrage haben bislang 790 Leser für eine Kasperl-Ampel gestimmt, 490 sind dagegen. Vor allem aber ist man im städtischen Tiefbauamt von einer Fußgängerampel mit dem lustigen Gesellen aus der Puppenkiste überzeugt. Das alleine reicht aber nicht. Die Regierung von Schwaben muss dafür noch gewonnen werden. Als zuständige Behörde erteilt sie die Ausnahmegenehmigung, oder eben auch nicht.

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„Wir bereiten den Antrag gerade vor. Mein Ziel ist es, ihn bis Weihnachten einzureichen“, berichtet Weber. Erst wenn man die grundsätzliche Genehmigung habe, werde man konkrete Vorschläge erarbeiten, wie die Kasperl-Ampel aussehen soll. Wichtig ist nämlich, dass eine bestimmte Größe der Grün- und Rotflächen eingehalten wird.

 

Geplant ist bislang eine Ampel

Bislang ist angedacht, dass der Kasperl nur an einer Ampelanlage leuchtet. Nämlich an der Kreuzung Spitalgasse-Milchberg, ganz in der Nähe zu seinem Heimatort der Puppenkiste. Weber kann sich aber durchaus noch weitere Lichtsignalanlagen mit dem frechen Kerl vorstellen. „Nur flächendeckend in der ganzen Stadt wäre es zu teuer.“

Ein Kasperl-Signal wird laut dem Tiefbauamt-Leiter zwischen 130 und 150 Euro kosten. Da man an einer Ampelanlage viermal umrüsten müsste, nämlich ein stehender und ein gehender Kasperl und dies an der Ampel auf der anderen Straßenseite entsprechend auch, käme man auf maximal 600 Euro an einer Ampelanlage. In Augsburg gibt es über 300 Ampeln in der Stadt.

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Die Diskussion ist geschlossen.

15.12.2016

ca 180.000,00 € für so einen Schwachsinn ist wohl immer Geld vorhanden. Wer bisher Rot/grünblind war, wird es auch mit Kasperl sein.

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16.12.2016

Wer so einen geistigen Dünnschiss wie Sie schreibt, hat keinerlei Respekt vor einem Augsburger Kulturgut wie der Puppenkiste und eben dem Kasperl. Denn solch eine Ampel ist nichts anderes als ein positiver Beitrag für die Puppenkiste und dann auch letztzendlich für die Stadt Augsburg selbst.

Und Blind sind in meinen Augen eher nur Sie, der typische Augsburger der nur stänkern und sich aufregen kann, egal um was oder um wen es sich handelt !

Kluturbanause !!!

So nun können Ihre Stänkerei auch über mich ausbreiten, aber das is mir sowas von wurscht !!!

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16.12.2016

Statt dem Kasperl könnte die Stadt auch mindestens 3 Sozialwohnungen für unsere bedürftigen Mitbürger bauen, dass wäre mal eine sinnvolle Investition.

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15.12.2016

Warum Kasperl? Anspielung auf die marode Stadtführung? Jim Knopf wäre mir lieber!

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16.12.2016

Also zum Ersten : eine sog. Anspielung auf eine marode Stadtführung ist eine Beleidung für die Augsburger Puppenkiste. Und zum zweiten : Weil der Kasperl der Star der Augsburger Puppenkiste ist.

Man sollte sich schon erst einma infomieren und sich mit Beleidigungen zurück halten bevor man unter einen solchen Artikel einen Kommentar abgibt !

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