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Augsburger Geschichte: Die "sieben Lädla" am Perlachturm

Augsburger Geschichte

Die "sieben Lädla" am Perlachturm

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    Turamicheletag 1930: Die "sieben Lädla" am Fuß des Perlachturms bieten ein üppiges Warenangebot auf ausgeklappten Theken.
    Turamicheletag 1930: Die "sieben Lädla" am Fuß des Perlachturms bieten ein üppiges Warenangebot auf ausgeklappten Theken. Foto: Sammlung Häußler

    Anno 1260 kam es zum Streit zwischen den Stiftsherren von St. Peter am Perlach und dem Rat der Stadt wegen "Kramläden" am Fischmarkt. Das ist noch heute der Platz zwischen dem Rathaus und der Kirche St. Peter. Hier fand rund 700 Jahre lang unter freiem Himmel der Fischmarkt statt. Erst 1902 wurde er in eine Halle bei der Stadtmetzg und 1930 in den Stadtmarkt verlegt. Auf dem Fischmarkt stand ein Brunnen. Er lieferte Frischwasser für die Bottiche mit Fischen, Krebsen und Fröschen. Die Umsätze auf dem Fischmarkt waren hoch. Aus der Marktstatistik des Jahres 1808 geht hervor, dass allein im Monat September 21.600 Krebse und 30.800 Frösche verkauft wurden. Froschschenkel waren sehr beliebt und relativ preiswert.

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