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Augsburg

01.10.2017

Diese neuen Läden gibt es in der Innenstadt

Das neue Sanitätshaus „Maßarbeit für Orthopädie“ von Hessing ist am Königsplatz. Seit 30. September ist geöffnet.
Bild: Silvio Wyszengrad

Am Königsplatz gibt es ein neues Sanitätshaus, in der Karlstraße eröffnet ein Laden für Handgemachtes und in der Maximilianstraße tut sich ebenfalls Neues.

Der Handel in der Augsburger Innenstadt ist in Bewegung: Am Samstag eröffnete die Hessing Unternehmensgruppe eine Filiale ihres Sanitätshauses „Maßarbeit für Orthopädie“ am Königsplatz. Sie „sitzt“ in Räumen des LEW-Gebäudes an der Ecke Schaetzlerstraße/Bahnhofstraße. Mit der Filiale kommt das orthopädische Angebot der Hessing Kliniken aus Göggingen auch in die Innenstadt. Schwerpunkt des Angebots sind maßgefertigte orthopädische Hilfsmittel, Sport- und Wellnessprodukte sowie die Versorgung von Patienten mit Fußproblemen. „Die Meister, Orthopädietechniker, Orthopädie-Schuhtechniker und das Fachverkaufspersonal sind am Standort der Hessing Kliniken in Göggingen eng in die medizinischen Abläufe eingebunden“, sagt Hessing-Sprecherin Corina Härning. Von dieser Zusammenarbeit mit Ärzten und Experten sollen auch die Kunden am Königsplatz profitieren.

Handgemachtes in der Karlstraße

Mit „Keks Handgemachtes“ eröffnet am Montag ein Laden, in dem es handgemachte Produkte aus Süddeutschland zu kaufen gibt – darunter Kleidung, Deko-Artikel, Schmuck oder Souvenirs. Inhaberin Patricia Breu möchte Künstler und Kunsthandwerker aus der Region unterstützen. „Ich lege dabei Wert auf die handwerkliche Qualität“, sagt Breu. Auch Handgemachtes von ihr selbst wird zu haben sein. Ihre Spezialität sind Einzelstücke, die sie aus Tellern, Schmuck oder Bilderrahmen entwirft. „Meine Materialien finde ich auf Flohmärkten oder im Urlaub.“

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Bei „Keks Handgemachtes gibt es Stücke mit Seltenheitswert.
Bild: Patricia Breu

HochwertigeBetten im Filmpalast

Die schwedische Bettenmanufaktur „Hästens“ eröffnet am Freitag, 6. Oktober, eine Augsburger Filiale. „Hästens“ verkauft nach eigener Auskunft handgemachte Premium-Betten. Im Geschäft im ehemaligen Fimpalast in der Maximilianstraße wird es außerdem ein „Sleep Spa“ geben, in dem Kunden die Betten testen können.

Wein im Bismarckviertel

Neu ist auch der Shop „The Wine Guys“ (übersetzt so viel wie „die Wein-Jungs“) in der Calmbergstraße im Bismarck-Viertel. Dort dreht sich auf rund 80Quadratmetern alles rund um Wein, Spirituosen, Spezialitätenkaffee und italienische Feinkost. Auch Seminare sollen angeboten werden. Das Geschäft ist künftig jeden Freitag von 15 bis 19 Uhr und samstags von 10 bis 15 Uhr geöffnet.

Leerstände in der Annastraße

In der Fußgängerzone stehen zwei markante Gebäude leer – die Räumedes ehemaligen Marc O’PoloOutlets und jene des Schuhhauses Leiser. Wer nachfolgen wird, steht in beiden Fällen noch nicht fest. Aber es gibt Tendenzen: Für die 300 Quadratmeter großen Räume von Marc O’Polo führt die Hamburger Investmentfirma „DC Values“, der das Gebäude gehört, Gespräche mit mehreren großen Marken, sagt Sprecherin Carolin Döring. Welche das sind, will sie derzeit noch nicht verraten. Aber: Wegen der Größe des Ladenlokals sei es möglich, dass zwei oder drei Geschäfte einziehen werden.

Ähnlich zurückhaltend sind auch die Aussagen zur weiteren Nutzung des Leiser-Gebäudes. Das traditionsreiche Schuhhaus hatte im Frühjahr einen Antrag auf Insolvenz in Selbstverwaltung gestellt und im Zuge dessen die Schließung in der Augsburger Annastraße bekannt gegeben – nach 30 Jahren am Standort. Das Gebäude ist im Besitz der Familie Hörl. Deren Hausverwaltung wollte bisher jedoch noch keine Angaben machen, welches Geschäft nachfolgen wird und ab wann. Nur so viel: Die Suche nach neuen Mieter laufe.

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