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Augsburg

24.04.2015

FKK-Zone vor dem Rathaus – oder ist es vielleicht Kunst?

Toni und Torge genießen in der "FKK-Zone" die Sonne auf dem Rathausplatz - stilecht mit freiem Oberkörper
Bild: Wolfgang Holzhauser

In Augsburg sind auf dem Rathaus- und auf dem Königsplatz gelbe Felder mit Schriftzügen wie "FKK" oder "Tabuzone" aufgetaucht. Doch wer steckt dahinter?

FKK, Tabuzone, Picknick-Area: So und ähnlich sind gelbe Felber auf dem Rathaus- und dem Königsplatz beschriftet. Toni und Torge genießen im FKK-Bereich stilecht mit freiem Oberkörper die Sonne. Wie viele andere nehmen sie die Begrenzungen bereitwilllig an; wer sie angebracht hat, wissen sie aber nicht. „Vielleicht Kunst?“

Die Stadt, die gerade die „Innenstadteröffnung“ vorbereitet, war es jedenfalls nicht, ergab die AZ-Recherche. Dabei wären Slogans wie „FKK - und jetzt kommst du“ oder „FKK in the City“ sicher in Donauwörth und darüber hinaus werbeträchtig. Auch die Grünen, die gerade viel Elan in die Kampagne „Wem gehört die Stadt?“ über den Umgang mit öffentlichen Raum stecken, sind nicht so unheimlich subversiv, dass sie heimlich öffentlichen Raum abkleben.

Menschen hinter der Idee können sich gerne bei uns melden

Allerdings sei die Idee durchaus inspirierend, heißt es von der Partei. Also abwarten, womit sie demnächst aufwartet. Bleibt die dritte Lösung für Kreativität in Augsburg: Studenten. Sind es Gestalter, Soziologen, Volkswissenschaftler? Keine Ahnung. Auf jeden Fall wurden am Kö zwei junge Leute beim Abkleben beobachtet. Sie können sich gerne melden (lokales@augsburger-allgemeine.de)! AZ

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