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Fledermäuse: Viele Gefahren für kleine Flugkünstler

Kommentar Von Eva Maria Knab
02.01.2019

Sie sind klein, nützlich und gefährdet: Fledermäuse. Die Auffangstation kann nicht nur den Tieren helfen. Sie kann auch Verständnis wecken und letzte Ängst beseitigen.

Eine gute Nachricht ist, dass sich die stark gefährdeten Fledermausbestände in Bayern und Augsburg teilweise recht positiv entwickeln. Andererseits steigt der Druck auf ihre Lebensräume. Durch den derzeitigen Bauboom sind auch in Stadt und Region Bäume gefährdet, die für Fledermäuse überlebenswichtig sind. Da Fledermäuse in ihre angestammten Quartiere immer wieder zurückkehren, sind sie auch von Umbaumaßnahmen an Gebäuden stark betroffen. Bei Sanierungen werden Fledermausquartiere häufig unwissentlich zerstört. Moderne Bautechniken lassen keine Spalten, Ritzen und Hohlräume mehr am Gebäude. Auch das ist schlecht für das Quartiernetz der Fledermäuse.

Es gibt immer noch Menschen, die Angst haben

Umso wichtiger ist es, dass Umweltverbände zusammenarbeiten und Fördermittel fließen, um den nützlichen kleinen nächtlichen Jägern Hilfe zu leisten, wo es nötig ist ( Auch Fledermäuse brauchen Retter). Die neue Fledermaus-Auffangstation in Königsbrunn dürfte ein Beispiel dafür werden, wie man es richtig macht. In dem Gehege können verletzte und kranke Tiere im geschützten Raum wieder fit gemacht werden fürs fürs Überleben in der freien Natur. Andererseits sollen in der Auffangstation viele Besucher die Chance bekommen, mehr Verständnis für die kleinen Flugkünstler und ihre Bedürfnisse an ihren Lebensraum zu entwickeln. Auch das ist sehr wichtig. Denn es gibt immer noch Menschen, die Angst vor Fledermäusen haben. Aber es werden immer weniger.

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