1. Startseite
  2. Lokales (Augsburg)
  3. Förderung: Viel Geld für Uni und Hochschule

18.07.2017

Förderung: Viel Geld für Uni und Hochschule

16 Millionen Euro für Projekte

Die Hochschule Augsburg bekommt bis 2022 insgesamt 6,7 Millionen Euro an Fördermitteln aus dem Bund-Länder-Projekt „Innovative Hochschule“.

Weiterlesen mit dem Plus+ Paket

Dieser Inhalt ist älter als 30 Tage und steht daher nur Abonnenten mit einem Plus+ Abo zur Verfügung.
Jetzt ab 0,99 € testen

Damit sollen beispielsweise an der Hochschule Augsburg sechs Teilprojekte finanziert werden, die auch der Stadt Augsburg zugutekommen sollen. So will die Hochschule beispielsweise gemeinsam mit dem Büro für Nachhaltigkeit/ Geschäftsstelle Lokale Agenda 21 der Stadt Augsburg die Zukunftsaufgaben im Bereich der Nachhaltigkeit aktiv gestalten. Dafür sollen weitere ökologische und soziale Projekte ins Leben gerufen werden. In einem anderen Projekt sollen Studierende eigenverantwortlich eine echte Aufgabe für und mit einer gemeinnützigen Einrichtung umsetzen. In einem weiteren Projekt wird es um die städtebauliche Entwicklung Augsburgs gehen. Teil der Arbeit wird auch sein, die produzierende Wirtschaft in Bayerisch-Schwaben beim Thema „Industrie 4.0“ und der damit einhergehenden Digitalisierung von Wertschöpfungssystemen zu unterstützen.

Die Universität Augsburg erhält im Rahmen des Förderprogramms bis zu zehn Millionen Euro für das Projekt „Wissenstransfer Region Augsburg“. „Wir freuen uns, dass wir dadurch unsere strategische Rolle als regionaler Innovationsmotor im Interesse Augsburgs und Schwabens weiterentwickeln und ausbauen werden“, so Uni-Präsidentin Sabine Doering-Manteuffel.

ecsImgBannerNewsletter250x370@2x-1315723864673274678.jpg

Übergeordnetes Ziel ist die Stärkung bereits bestehender Transferstrukturen mit speziellem Blick auf die Herausforderungen, die der mittelständisch geprägten und produktionsorientierten Wirtschaft in der Region durch das Thema „Industrie 4.0“ bevorstehen. Dabei geht es um die mit der Digitalisierung der Produktionsstätten verbundenen Anforderungen. Dies können gerade kleine und mittlere Unternehmen ohne Unterstützung kaum bewältigen, darauf verweist die Universität in ihrer Pressemitteilung. Kooperationen mit der regionalen Industrie sollen insbesondere im Bereich Werkstoffe gefördert werden.

Geplantes Innovationslabor soll eng mit Wirtschaft kooperieren

Als zentrales Instrument ist an der Universität ein sogenanntes Innovationslabor vorgesehen – eine Plattform, auf der interdisziplinäre und anwendungsrelevante Forschungsthemen aus den Themenfeldern Werkstoffe, Robotik und Produktion in engem Austausch mit der schwäbischen Wirtschaft erforscht werden. Zugleich ist es Teil und Ziel des Konzepts, im Rahmen dieser kooperativen Innovationsforschung eine auf die Digitalisierungsthematik eng bezogene Gründerszene zu schaffen. Vorgesehen ist zudem die begleitende Einrichtung von Schülerlaboren. (chmü)

Themen folgen

Die Diskussion ist geschlossen.

Das könnte Sie auch interessieren