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Augsburg

09.11.2018

Grüne: Die Fraktionsführung ist komplett in weiblicher Hand

Die Grünen haben gewählt.
Bild: Anne Wall

Die Stadtratsfraktion der Augsburger Grünen hat sich neu aufgestellt. Verena von Mutius und Antje Seubert sind jetzt Stellvertreterinnen. Stadtrat Christian Moravcik geht leer aus. 

Die Spitze der Grünen-Stadtratsfraktion im Augsburger Rathaus ist künftig komplett in weiblicher Hand. Dies ist das Ergebnis von Neuwahlen. Sie waren notwendig, weil die bisherigen Stellvertreter Stephanie Schuhknecht und Cemal Bozoglu den Stadtrat verlassen. Sie sitzen mittlerweile im Landtag und wollen kein Doppelmandat. In einer geheimen Wahl wurden Verena von Mutius und Antje Seubert als neue Stellvertreterinnen gewählt. Fraktionsvorsitzende bleibt Martina Wild.

Sieben Mitglieder hat die Fraktion. Stadtrat Christian Moravcik wäre gerne Stellvertreter geworden. Er kandidierte ebenfalls, scheiterte aber. Moravcik und Nachrücker Matthias Lorentzen sind die Männer im Team der sieben Fraktionsmitglieder. Zur Fraktion gehören ferner noch Pia Haertinger und Eva Leipprand, die nachrückt. Leipprand ist die frühere Kulturreferentin.

Fraktionschefin Martina Wild sagte nach der Fraktionsklausur: „Die gesamte Fraktion gratuliert den beiden neu gewählten Landtagsabgeordneten und bisherigen Stadträten Stephanie Schuhknecht und Cemal Bozoglu und wünscht ihnen viel Erfolg dabei, grüne Interessen im Landtag zu vertreten.“ Die Fraktion freue sich aber auch auf die beiden neuen Fraktionsmitglieder Eva Leipprand und Matthias Lorentzen. Wild: „Durch die neue Zusammensetzung im Vorstand, wie in der Fraktion sind wir Grüne gut dafür aufgestellt, in den nächsten Monaten Augsburg nachhaltiger, gerechter und weltoffener zu gestalten. Mit den beiden erfahrenen Kommunalpolitikern und den neuen Vorstandsmitgliedern gehen wir mit frischem Wind in den Endspurt dieser Stadtratsperiode.“

Offen bleibt gegenwärtig, wie Christian Moravcik seine Niederlage bei der Abstimmung verarbeitet. Er gilt durchaus als Querkopf in den eigenen Reihen. Er war zum Beispiel ein entschiedener Gegner der Fusion der Energiesparte der Stadtwerke Augsburg mit Erdgas Schwaben. Die Mehrheit der Fraktion hatte den Kurs des Regierungsbündnisses mitgetragen. Beim Bürgerbegehren wurde die Fusion abgelehnt.

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