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Wettstreit von Augsburg und Frankfurt

19.06.2011

Guinness-Buch der Rekorde: Jeder Schuss zählt

Schuss aufs Tor für das Guinness-Buch der Rekorde
Bild: Foto: Imago

Augsburg winkt ein Eintrag ins Guinness-Buch der Rekorde - wenn genug Frauen antreten, um einen Fußball auf ein Tor zu schießen.

Ein Tor vor dem Augsburger Fuggerdenkmal könnte schon bald zur Schießbude der Nation werden, der Stadt winkt sogar ein Eintrag ins Guinness-Buch der Rekorde. Doch die Nennung in dieser weltweit bekannten Ansammlung von einfallsreichen bis zu unglaublichen Rekorden gibt es nicht umsonst.

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Im vergangenen Jahr trat eine Firma in Singapur in den Wettstreit: 364 Frauen gaben einen Elfmeterschuss ab – am laufenden Band. Alle 30 Sekunden muss nach den Bedingungen der Guinness-Richter ein Schuss aufs Tor abgegeben werden, die Kette darf nicht abreißen, sonst ist der Versuch gescheitert. 365 Frauen müssen mobilisiert werden. „50 Frauen haben wir schon. Wir erhalten weibliche Unterstützung der Königsbrunner Bereitschaftspolizei“, sagt Barbara Friedrichs vom WM-Büro. Auch die Frauen der Lokalredaktion der Augsburger Allgemeinen haben ihr Kommen zugesagt. „Doch das alleine wird nicht reichen“, so Friedrichs.

Die Idee stammt vom ZDF. Der Sender trat auf Augsburg und Frankfurt zu, beide Städte sind Austragungsorte der Frauenfußball-WM. Am Mittwoch, 29. Juni, ziehen beide Städte in den Wettkampf. Ab 8.40 Uhr heißt es vor dem Fuggerdenkmal mit Blick auf das Köpfhaus draufhalten, zur gleichen Zeit treten Frauen am Mainufer gegen den Ball. Die Stadtwette läuft von morgens bis etwa 20.10 Uhr abends – mit Live-Schaltungen im „Morgenmagazin“, „Volle Kanne“, „Mittagsmagazin“ und der Fußball-Berichterstattung. Hier zählen die Anzahl der abgegebenen Schüsse, aber auch die Tore.

Guinness-Buch der Rekorde: Jeder Schuss zählt

Der Guinness-Rekordversuch startet um etwa 10.20 Uhr. Dann wird es ernst: Es müssen genügend Frauen vor Ort sein, damit der 30-Sekunden-Rhythmus nicht unterbrochen wird, jeder weibliche Teilnehmer darf nur einmal schießen. Barbara Friedrichs: „Dafür ist es egal, wie viele Bälle ins Netz gehen.“ Bis etwa 13.30 Uhr muss also genügend weibliche Unterstützung parat stehen, dann ist der Rekord aus Singapur geknackt. „Dann wissen wir aber immer noch nicht, wie viele Frauen das WM-Büro in Frankfurt zeitgleich mobilisieren konnte.“ Barbara Friedrichs hofft auf Unterstützung von Unternehmen, Schulen, Vereinen und natürlich den Passanten, die teilnehmen wollen. „Jeder weibliche Elf-Meter-Schütze ab zehn Jahren ist uns willkommen“, so Friedrichs.

Männer können sich übrigens ebenfalls an der Aktion beteiligen: Es werden noch Torhüter gesucht. Oberbürgermeister Kurt Gribl, Kultur- und Sportbürgermeister Peter Grab, Sozialreferent Max Weinkamm und der designierte Ordnungsreferent Volker Ullrich machen mit. Sie stellen sich für kurze Zeit ins Tor. Folgender Preis winkt der Siegerstadt: Sie darf eine Mädchenmannschaft ins Trainingslager der Frauen-Nationalmannschaft schicken.

Info Wer sich an der Aktion beteiligen will, kann sich an Barbara Friedrichs, Tel. 0821/324-3253, oder E-Mail: barbara.friedrichs@augsburg.de wenden.

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