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Engagement

30.01.2020

Im Einsatz, wo immer es brennt

Die Freiwillige Feuerwehr Lechhausen demontierte den Weihnachtsschmuck für die Aktionsgemeinschaft Lechhausen. Peter Fischer und Walter Wölfle sind Iris Zwolfski, Gisela Pallotta, Filippo Pallotta und Kommandant Franz Ranzinger (von links) für ihren Einsatz dankbar.
Bild: Annette Zoepf

Die Freiwillige Feuerwehr greift der Aktionsgemeinschaft Lechhausen unter die Arme

Die Einsatzbereitschaft der Freiwilligen Lechhauser Feuerwehr beschränkt sich beileibe nicht aufs Löschen. Am Morgen des vergangenen Samstags trafen sich einige Mitglieder, um die Aktionsgemeinschaft (AG) des Stadtteils bei der fachkundigen Demontage der Weihnachtsbeleuchtung unter die Arme zu greifen.

Bereits um kurz nach zehn Uhr hatten die Helfer, deren Schutzwesten sie als Angehörige der Feuerwehr auswiesen, die Sterne von den Masten geholt und in den Katakomben unter der Tramhaltestelle Schlössle verräumt.

Die Lechhauser haben laut ihrem Kommandanten Franz Ranzinger seit vergangenem Jahr die achte Freiwillige Feuerwehr Augsburgs. Mit 48 Aktiven und 180 Mitgliedern sehen sie Anfang März ihrer ersten Schulung entgegen. Denn die Grundausbildung hat nach Auskunft der Einsatzkräfte Vorrang, auch wenn sie an diesem Wochenende zum dritten Mal für den AG-Vorstand im Einsatz sind. Die von ihnen übernommene Aufgabe war es, die Weihnachtssterne abzubauen und Peter Fischer und Walter Wölfle zu unterstützen. Als das Material in derNeuburger Straße/Kreuzung Blücherstraße beinahe verräumt war, fuhren Einsatzwagen der Berufsfeuerwehr unter lautem Tatü-Tata vorbei. „Natürlich juckt’s einen“, bestätigt Franz Ranzinger, „man will ja mitfahren.“ Und irgendwie, fügt er hinzu, habe jeder der Mitglieder „ein Helfersyndrom, oder?“.

Er blickt sich nach seinen Kollegen um, während er das sagt, um sich die These bestätigen zu lassen. Im Moment sind die Lechhauser noch bei den Profis der Berufsfeuerwehr einquartiert. (sil)

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