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Augsburg

08.04.2019

In der Haunstetter Straße wird es ab heute eng

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Hinweisschilder kündigen bereits die Baustellen in der Haunstetter Straße an.
Bild: Silvio Wyszengrad

Autofahrer müssen sich auf Staus einstellen: In der Haunstetter Straße wird es seit heute eng. In der Osterferien verschärft sich die Lage dann noch.

Die Stadt saniert die Haunstetter Straße ab dem heutigen Montag, 8. April, auf Höhe des Premium-Aerotec-Werks. Die Bauarbeiten haben bereits am Morgen begonnen, bis Freitag, 12. April, gibt es in diesem Bereich nur eine Fahrspur je Richtung. Mit dem Start der Osterferien am Samstag, 13. April, werden die Auswirkungen massiv: Zwischen der Sporthalle des TSV Haunstetten und der Lehningerstraße (südlich der Volkssiedlung) ist die Hauptverkehrsstraße für eine knappe Woche nur in Richtung stadteinwärts zu befahren, und nur auf einer Spur.

Es ist mit Staus zu rechnen. Der Verkehr stadtauswärts muss über die Bürgermeister-Ulrich-Straße und die neue B17 ausweichen. Auch in Gegenrichtung bietet sich die B17 an, um den Flaschenhals zu umfahren. Die Stadt ist seit Jahren dabei, die Haunstetter Straße abschnittsweise zu sanieren. Dass nun eine Einbahnregelung nötig wird, liegt an strengeren Sicherheitsvorschriften. Der Platz, so Gunther Höhnberg, Leiter des Tiefbauamts, reiche für Asphaltierungsarbeiten nicht aus, wenn man nur zwei Spuren sperrt. Die Arbeiten sollen vor Ostern abgeschlossen sein. Gearbeitet wird auf der Baustelle von 6 bis 22 Uhr, um im Zeitplan zu bleiben.

Ursprünglich war für die Osterferien auch eine Baustelle in der Friedberger Straße geplant. Auf Höhe Hochzoll war in der Woche nach Ostern zwischen St.-Mang- und Zugspitzstraße stadtauswärts für drei Tage eine Komplettsperrung geplant. Zwei Häuser sollen dort einen Gasanschluss bekommen.

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Stadt Augsburg contra Stadtwerke

Doch die Stadtwerke-Planungen stoßen bei Baureferent Gerd Merkle (CSU) auf wenig Begeisterung. Er habe den Eindruck, dass die Stadtwerke eine „möglichst einfache Baustelle“ haben wollen und sich um die Folgen wenig scheren. Als Umleitungsstrecken wollte das Tiefbauamt mangels näherer Alternativen eine großräumige Umfahrung über Berliner Allee und Schleifenstraße ausschildern. Faktisch würde sich ein Teil des Verkehrs auf der Friedberger Straße – Merkle geht an Werktagen von 20.000 Fahrzeugen aus – aber auch durch Hochzoll-Süd seine Schleichwege suchen. Im Bauausschuss forderte der Hochzoller SPD-Stadtrat Stefan Quarg, dass einer der Stadtwerke-Geschäftsführer in der Stadtratssitzung Ende April eine Stellungnahme abgeben muss. Die Baustelle wurde auf unbestimmte Zeit verschoben. Laut Merkle sollten die Stadtwerke darlegen, warum es nicht möglich ist, den Autoverkehr auf die Tramtrasse umzuleiten oder die Baustelle aufzuteilen und nachts zu arbeiten. Notfalls müssten die Stadtwerke die Linie 6 abbrechen und einen Busersatzverkehr einrichten.

Die Stadtwerke sagen auf Anfrage, dass man sich sehr wohl Gedanken gemacht habe, wie man die Baustelle möglichst reibungslos über die Bühne bringen könne. Man habe im Vorfeld geprüft, ob man die Rohre nicht auch nachts verlegen könnte und die Grube tagsüber abdeckt, um den Autoverkehr zu ermöglichen. „Aber eine Nachtbaustelle ist für die Anwohner schwierig. Und auch dann wäre am Ende eine Vollsperrung über zwei Tage nötig“, so Stadtwerke-Sprecher Jürgen Fergg. So lange brauche der Asphalt, um auszuhärten. Auch eine Umleitung über die Tramtrasse scheide aus. Das gehe nur mit Sondergenehmigungen der Aufsichtsbehörden.

Weitere Baustelle in Augsburg in den Osterferien

Klausenberg: In Göggingen gehen die Arbeiten an der Ampelanlage in die letzte Bauphase. Während der Ferien muss die Ampel abgeschaltet werden. Damit es nicht zum Verkehrschaos kommt und die Tram sicher abbiegen kann, sind die Abbiegemöglichkeiten eingeschränkt.

Ulmer Straße: Hier wird die Fahrspur stadtauswärts zwischen Kobelweg und Landvogtstraße von Donnerstag, 10. April, bis voraussichtlich Ende Mai gesperrt. Stromleitungen müssen erneuert werden.

Linie 6: Die Straßenbahnlinie 6 fährt von Samstag, 13., bis Donnerstag, 18. April, nicht über das Rote Tor, sondern wird zwischen Gärtnerstraße und Königsplatz über Milchberg, Maximilianstraße und Moritzplatz geführt. Grund ist die Erneuerung einer Weiche in der Rote-Torwall-Straße. Die Haltestellen „Hochschule“, „Rotes Tor“ und „Theodor-Heuss-Platz“ werden nach Angaben der Stadtwerke vorübergehend nicht angefahren.

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