Lieber Jim Knopf, Herr Bayerbach von der Augsburger AfD hat Deinen Freund Lukas den Lokomotivführer als Puppe an Frau Petry verschenkt. Was sagst du zu dem Trubel, den es deswegen gab?
Jim Knopf: Herr Bayerbach und die AfD haben am Beispiel Lukas gezeigt, wie schnell man durch falsche Politik dort landen kann, wo man gar nicht hin wollte.
Wärst Du lieber selber zu Frau Petry gezogen?
Jim Knopf: Ich würde nur ganz kurz zu Frau Petry ziehen, um meinen Freund Lukas den Lokomotivführer dort rauszuziehen.
Bist Du ein Flüchtling, Jim Knopf?
Wie bist Du nach Lummerland gekommen: Bist Du denn ein Flüchtling?
Jim Knopf: Eigentlich war ich gar kein Flüchtling, sondern ein postalischer Irrtum. Bei den heutigen Paketpreisen wäre das aber wohl zu teuer.
Zurzeit sind viele Jungs wie Du in Augsburg, die dunkle Haut haben und aus einem fernen Land stammen. Wie findest Du das?
Jim Knopf: Ich hoffe, dass jeder, der in seiner Heimat um sein Leben fürchten muss, in Deutschland sein eigenes Lummerland finden darf.
Ganz einfach war es für Dich auf Lummerland ja auch nicht – es wurde zu eng auf der Insel. Was können wir von Deiner Geschichte lernen?
Jim Knopf: König Alfons hat immer gesagt: „Wir schaffen das“. Er hätte im Übrigen eher auf Emma und den lummerländischen Nahverkehr verzichtet, als mich auszuweisen.
Die Fragen stellte Ute Krogull. Für Jim Knopf antwortete Klaus Marschall von der Puppenkiste.