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Der Nahverkehr in Augsburg braucht dauerhaft mehr Hilfe

Kommentar Von Stefan Krog
16.09.2021

Plus Nur dank staatlicher Unterstützung konnten die Verkehrsbetriebe in der Corona-Krise ihr Angebot aufrechterhalten. Selbst nach Pandemieende werden die Auswirkungen lange spürbar sein.

Um die 40 Jahre hat es gedauert, bis aus den ersten Gedankenspielen zu einer Straßenbahn nach Königsbrunn im kommenden Dezember Realität wird. Die größte Stadt im Landkreis Augsburg bekommt dann endlich einen Schienenanschluss. Dass das Straßenbahnnetz in Augsburg dafür neu geordnet werden muss, ist kein Anlass für Aufregung. Fahrgäste auf Pfersee/Stadtbergen müssen sich umgewöhnen, aber das war's auch schon. Dass sich, wie von den Stadtwerken in Aussicht gestellt, durch die Neustrukturierung auf der "Schul- und Hochschullinie" die Situation wesentlich entzerrt, kann man aber mit Skepsis sehen. Zusätzliche Fahrzeuge können bisher und auch künftig nicht eingesetzt werden, weil sich nichts daran ändert, dass der Abschnitt zwischen Königsplatz und Rotem Tor mit drei Linien voll ausgelastet ist.

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16.09.2021

>> Dass das Straßenbahnnetz in Augsburg dafür neu geordnet werden muss, ist kein Anlass für Aufregung. Fahrgäste auf Pfersee/Stadtbergen müssen sich umgewöhnen, aber das war's auch schon. <<

Nein, so einfach ist es eben nicht.

Die Verspätungen schlagen mit der neuen Verknüpfung zwar nicht mehr in den Bereich Haunstetten/Königsbrunn durch, sondern betreffen künftig Herrenbach/Hochzoll/Friedberg.

https://www.augsburger-allgemeine.de/augsburg/Kommentar-Der-Nahverkehr-in-Augsburg-braucht-dauerhaft-mehr-Hilfe-id60561066.html

>> "Auf dem Streckenast nach Stadtbergen muss die Straßenbahn aber relativ lange Strecken im Verkehr mitschwimmen, weil es keinen eigenen Gleiskörper gibt. Das macht den Betrieb etwas störungsanfälliger. Und es wäre fatal, sich auf diesem Abschnitt Verspätungen reinzufahren, die dann auf der ganzen Strecke bis Königsbrunn durchschlagen", so Rohde. Sowohl im Streckenverlauf als auch an der Endhaltestelle mit dem zentralen Omnibusbahnhof in Königsbrunn müsse man etliche Anschlüsse zu Bussen halten. <<

Das Argument passt doch auch für die Anschlüsse der heutigen 6er !

Statt die 3er nach Stadtbergen besser und pünktlicher zu machen, versucht man es nun mit diesem unseriösen Taschenspielertrick.

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17.09.2021

Was soll die vga nach Stadtbergen besser machen, wenn es nun mal keinen getrennten Gleisbereich gibt? Ah, die vga könnte ja bei Herrn Scheuer nachfragen und auf der Strecke Flugtaxis einsetzen.

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18.09.2021

Man könnte ja auch die Grünen fragen.

Die Stadt Augsburg will "Außerirdische" aus der Stadt haben und ist nicht mal in der Lage die eigenen Probleme zu lösen?
HINA?

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18.09.2021

Natürlich gibt es Möglichkeiten - Staurückhaltung, Abbiegeverbote, für die Tram optimierte Ampelschaltungen, Abflussbeschleunigung im Kreuzungsbereich bei Annäherung der Tram.

Bald scheitern halt die Anschlüsse nach Hochzoll-Süd und Friedberg - ich habe nach über 30 Jahren mein Abo gekündigt und bin auch bei Regen mit dem Auto schneller als die seit Abschaffung des 5-Minuten-Taktes recht unzuverlässige 3er.

Die swa darf weiter am Bahnhofstunnel pfuschen, wo im Westen jedes vernünftige Konzept für einen störungsfreien Umweltverbund fehlt.

Ja es geht besser - es fehlt ja auch eine Lösung für den Radverkehr.

>>
Tram auf planfestgestellter Trasse durch die Rosenaustraße?
Darunter ein Autotunnel zwischen Portal West und der Pferseerstraße für den notwendigen Durchgangsverkehr?
Darüber ein echter verkehrsberuhigter Bahnhofsvorplatz mit PLATZ für Tram, Fußgänger, Radfahrer, Taxis, Kiss and Ride, Bushaltestellen?
Eine Fahrradachse/Fahrradstraße zwischen Kö und Wertachufer - via Bahnhofstraße, westliche Viktoriastraße, Pferseer Tunnel (nur für Rad und Taxi), verkehrsberuhigte Pferseer Straße?
Dem Erhalt der Haltestelle „Rosenaustraße“ in der verkehrsberuhigten Pferseer Straße mit bequemer Anbindung der umliegenden Wohnbebauung?
Allen Möglichkeiten für eine künftige Linie 5?
Einer Neuverteilung des Platzes auf der Pferseer Brücke nach Entfall der Haltestelle? Vielleicht mit by-pass zwischen Lutzstraße und Perzheimstraße?
Einer Sperrung der Hessenbachstraße mit neuem Platz am Eingang nach Pfersee?

Ein echtes neues Verkehrskonzept statt bloßer HBF-Umbau?
>>

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