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Die Forderung der Schwimmer ist berechtigt

Kommentar Von Michael Hörmann
10.09.2019

Der Betrieb eines Bades rechnet sich selten, dennoch ist es Aufgabe einer Großstadt, ausreichend Bäder zu unterhalten. In Augsburg gibt es noch einiges zu tun.

Der Betrieb eines städtischen Bades ist ein teures Unterfangen. Die Hallenbäder in Haunstetten, Göggingen und im Spickel schlagen jährlich mit einem Minus von drei Millionen Euro im städtischen Haushalt zu Buche. Die Eintrittspreise decken die laufenden Betriebskosten bei Weitem nicht. Würde man also allein aufs Geld schauen, dürfte die Stadt eigentlich gar keine Bäder managen.

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Die Diskussion ist geschlossen.

11.09.2019

Kein Mimimi-Gejammer:
Ja dann doch bitte einen Bürger-Entscheid für solche Großprojekte,
die die Stadt finanziell langfristig belasten und kurzfristig finanziell weiter total überschulden.
Sportstatten gehören zu den kommunalen Aufgaben und werden gerne von der Bürgern genutzt, weil sie nie den Preis für die Nutzung bezahlen, den die Nutzung kosten würde. Die lieben Sportvereine natürlich auch ;-) . Ein Anpruchsdenken ist hier meiner Meinung nach veraltet und kommt noch aus den 70er Jahren.
Also bitte: Wenn die Augsburger Bürger das neu 50 Meter Hallenbad wollen und auf grund der weiteren Verschuldung auf andere Dinge verzichten wollen: Bitte einen Bürgerentscheid.
Das Stadttheater liegt der Stadt Augsburg schwer im Magen und Herr Gribl verläßt das sinkende Schiff!

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11.09.2019

Egal, ob es Therme, Spaß- oder Erlebnisbad heißt. Egal, ob sie/es in Ingolstadt, Erding, Ulm, oder sonst wo im Umkreis von 120 km steht: überall dort finde ich viele Ein großes Bad, das die Region abdeckt, mit einem großen Sportangebot, von dem die Vereine profitieren. Da kann dahingestellt bleiben, ob mit dem Bau des 50-Meter-Becken begonnen wird oder mit dem sog. "Spaßbad". Wichtig ist, dass Stadt, Kreis, Verbände und kompetente Badbetreiber ganz offen ihre Bereitschaft zeigen, gemeinsam an einem Strick zu ziehen, um so ein Projekt zeitnah zu stemmen! Also: kein Mimimi-Gejammer und kein politisches Taktieren! Anpacken! und zwar schnell - bevor es in der Unglaubwürdigkeit des Wahlkampfes untergeht.

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10.09.2019

Ich glaube die Stadt Augsburg hat genug finanzielle Sorgen und wichtigere Aufgaben zu erledigen, die für viele Bürger bedeutsamer sind, wie ein neues Hallenbad. Ich finde es unglaublich mit welcher Arroganz die Vereine hier teure Projekte durchdrücken wollen, wo das Geld vorne und hinten fehlt. Kita, Altenpflege, OPNV, Mini-Renten, Schulen, Straßen, Zukunftsprojekte usw. , das alles ist um vieles wichtiger wie ein neues Hallenbad, welches nach dem Bau noch viel Geld für den Unterhalt abzieht. Die Kanuten am Hochablaß dürfen sich zur Elite zählen, im Bezug auf Erstellung und Unterhalt der Kanustrecke und dem Mitgliedsbeitag um die Strecke nutzen zu dürfen.

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