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Augsburg

30.03.2017

Kommentar: Keine Toleranz für Krawallmacher am Rathausplatz

Viele Augsburger zieht es bei Sonnenschein an den Rathausplatz. Nicht immer geht das jedoch ohne negative Begleiterscheinung vonstatten.

Müll, Lärm und viel Alkohol: Die Situation am Augsburger Rathausplatz war für Passanten in letzter Zeit oft unerträglich. Dass die Stadt jetzt einschreitet, ist wichtig.

Die Zustände am Augsburger Rathausplatz waren an manchen Abenden in letzter Zeit unerträglich. Wenn die Trinkerszene den Platz für sich einnimmt und andere Passanten einen weiten Bogen darum machen, ist diese Situation so nicht länger hinnehmbar. Es ist höchste Zeit, dass die Stadt handelt. Verstärkte Kontrollen des Ordnungsdienstes sind ein erster Schritt dazu.

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Das hätte man sicherlich auch schon früher machen können. Viel wichtiger wird es daher sein, den uneinsichtigen Krawallmachern mit null Toleranz entgegenzutreten. Platzverweise sind dazu ein Mittel. Und wer überhaupt nicht auf die Ordnungskräfte hört, dem darf ein Bußgeld auferlegt werden. Es kann nicht tatenlos zugeschaut werden, wenn Hauswände verunstaltet oder Bierflaschen auf den Rathausplatz geworfen werden, weil es die Krakeeler nicht stört, wenn sie im Umfeld von Glasscherben sitzen.

Soziales sollte am Rathausplatz auch eine Rolle spielen

Ein härteres Eingreifen der Behörden hindert nicht daran, die soziale Komponente ebenfalls zu berücksichtigen. Der Wunsch nach mehr Sozialarbeitern ist nicht neu – und er ist berechtigt. Auf die Schnelle werden sie nicht kommen. Insofern sind auch die Personen aufgerufen, die den Rathausplatz als Begegnungsstätte schätzen, ihn aber nicht verschandeln. Wenn es gelänge, dass diese zahlenmäßig ohnehin dominierende Gruppe noch ein wenig stärker auftritt, wäre dies ein weiterer Ansatz, um Auswüchse einzubremsen. Eines gilt aber immer: Wer sich nicht an Regeln hält, sollte spüren, dass er am Rathausplatz unerwünscht ist.

 

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