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Lieferdienste: Der Sieg der Bequemlichkeit

Kommentar Von Stefan Krog
29.03.2019

Ein "lokales Amazon" für Augsburg ist eine Idee, die dem Handel helfen könnte. Kunden, die nur nach dem Preis schauen, wird die Idee wohl nicht erreichen

Die bundesweiten Essenslieferdienste haben in den vergangenen Jahren nicht nur positive Schlagzeilen bekommen: Teils klagten Fahrer über schlechte Arbeitsbedingungen. Reich wird man mit dem Job nicht, aber das gilt auch für die Bedienung im Lokal. Es ist realistisch betrachtet kein Job fürs Leben. Dass die Lieferdienste misstrauisch beäugt werden, hat eine andere Ursache: Bei den großen Firmen eröffnet der Umgang mit den Kurieren einen Blick in mögliche durchdigitalisierte Arbeitswelten von morgen: Hohe Flexibilität, das Smartphone samt Algorithmus als Taktgeber, die Auflösung klassischer Arbeitsstrukturen ohne soziale Kontakte – all das sind Dinge, die auch „normale“ Angestellte zunehmend bei sich beobachten können. Die Essenskuriere sind einfach zum Symbol für etwas geworden. Die Arbeitsbedingungen von Paketausfahrern, die man sicher auch hinterfragen kann, scheinen hingegen niemanden zu interessieren.

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