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Professuren für Künstliche Intelligenz: Nicht kleckern, sondern klotzen

Kommentar Von Eva Maria Knab
21.01.2020

Augsburg beteiligt sich an einem bayernweiten Wettbewerb um Professuren. Der Freistaat verteilt 50 Stellen. Warum der Bedarf wesentlich größer ist und Studenten Alarm schlagen.

Assistentin Alexa von Amazon, die man im Wohnzimmer herumkommandieren kann, ist ein Beispiel. Allgemein erlebt Künstliche Intelligenz gerade einen enormen Schub. KI gilt als eine Schlüsseltechnologie im Bereich der Digitalisierung fast aller unserer Lebensbereiche. Wenn der Freistaat nun bayernweit neue Professorenstellen für Künstliche Intelligenz vergibt, ist das ein Schritt in die richtige Richtung. Allerdings kann man daran zweifeln, ob flächendeckend einige wenige Professuren je Hochschule einen großen Schub nach vorne bringen. Das klingt eher nach dem Prinzip Kleckern statt Klotzen. Geklotzt wird allenfalls an Hochschulen und Universitäten, die in Bayern das Zentrum und Knotenpunkte des neuen KI-Netzwerkes bilden.

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