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Vandalismus bei der Wertart in Pfersee: Es fehlt an Respekt

Kommentar Von Andrea Baumann
04.10.2021

Die Zerstörungswut, die sich gerade bei dem Kunstprojekt Wertart in Pfersee zeigt, ist kein Einzelfall. Rezepte dagegen gibt es leider kaum.

Über Kunst lässt sich bekanntlich streiten. Was die eine schön findet, missfällt dem anderen. Auch die Werke des Kunstprojekts Wertart mögen nicht jedem gefallen. Das persönliche Empfinden berechtigt jedoch niemanden dazu, die mit viel Liebe und Engagement gefertigten Installationen zu zerstören oder zu beschädigen - egal wie hoch ihr materieller Wert sein mag.

Vermutlich geht es auch gar nicht darum, auf eine sehr handfeste Art und Weise Kritik an einem Kunstwerk zu üben. Die Zerstörungswut ist vielmehr Ausdruck von mangelndem Respekt, gepaart mit einer gehörigen Portion Langeweile.

Vandalismus ist bei weitem nicht auf Augsburg begrenzt

Dieses Phänomen ist leider immer wieder anzutreffen. Die Aktiven des Skulpturenpfades in Friedberg hatten immer wieder mit Vandalismus zu kämpfen. Auf den Spielplätzen und Grünanlagen des Reese-Areals tobten sich Besucher auf ungebührliche Art und Weise aus. Wilde Graffiti-Schmierereien sind in der Altstadt zum Dauerproblem geworden.

Rezepte gegen dieses unschöne Phänomen sind schwer zu finden, es sei denn, man ertappt die Vandalen auf frischer Tat und kann sie bestrafen. Umso erfreulicher ist es, dass den Künstlerinnen und Künstler in Pfersee nicht die Lust vergangen ist, sich weiterhin zu engagieren. Respekt!

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