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Polizei

13.01.2015

Kripo ermittelt wegen Brandstiftung

Ein Schuppen ist am Sonntagnachmittag in der Jakobervorstadt komplett ausgebrannt.

 Schuppen ging in Flammen auf. War es Absicht oder ein Versehen?

Nach dem Feuer am Wochenende in der Jakobervorstadt ermittelt die Polizei nun wegen des Verdachts der Brandstiftung. Am Sonntagnachmittag ist im Dritten Quergäßchen ein Schuppen, in dem unter anderem Fahrräder abgestellt waren, in Flammen aufgegangen. Der Feuerwehr gelang es, ein Übegreifen des Brandes auf ein angrenzendes Wohnhaus zu verhindern. 16 Bewohner mussten das Gebäude vorsorglich vorübergehend verlassen.

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Wie es zu dem Brand kam, sollen nun Experten der Augsburger Kriminalpolizei herausfinden. Nach Angaben von Polizeisprecher Siegfried Hartmann spricht derzeit nichts für einen technischen Defekt. Die Ermittler gehen deshalb davon aus, dass jemand das Feuer verursacht hat – womöglich versehentlich, etwa durch eine weggeworfene Zigarettenkippe. Auch vorsätzliche Brandstiftung will die Polizei aber derzeit nicht ausschließen. Die Spurensuche in dem völlig ausgebrannten Schuppen gestaltete sich schwierig, heißt es. Einen konkreten Hinweis auf die Brandursache gibt es deshalb offenbar noch nicht.

Als die Feuerwehrleute am Sonntag am Brandort eingetroffen waren, brannte der Schuppen bereits lichterloh. Am angrenzenden Wohnhaus wurden durch die große Hitze Fensterscheiben zerstört, zudem verkohlte die Haustür. Auch am Dach mussten laut Feuerwehr einige Glutnester gelöscht werden. Die Löscharbeiten dauerten rund drei Stunden. Der Schaden, der durch das Feuer entstanden ist, wird auf rund 20000 Euro geschätzt. 

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