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08.07.2010

Lieber rutschen als rumsitzen

Enthüllung am Abenteuerspielplatz: 10 000 Euro kostet eine Wellenrutsche, wie sie nun die Kinder in der Hammerschmiede bekommen haben. Foto: Duldner
Bild: Duldner

Hammerschmiede Mit flinken Füßen klettern Lynell und Justin die Sprossen des Kletterturms nach oben. Mal einzeln, dann zu zweit oder in der Gruppe sausen die Zwillinge, fröhlich jauchzend, über die glatte Oberfläche abwärts. Die beiden können gar nicht genug von dem neuen Spielgerät auf dem Abenteuerspielplatz bekommen. Silbern glänzt es in der Sonne. Zur Feier des Tages ist es mit bunten Fähnchen und Luftballons geschmückt.

Die Rede ist von der neuen Wellenrutsche, die zahlreiche Kinder anlässlich des Sommerfests auf dem Abenteuerspielplatz offiziell "einrutschten". Als Sponsoren für das Spielgerät durften Einrichtungs-hauschef Peter Süssenbach als Vertreter der Ikea-Stiftung sowie Thorbräu-Chef Max Kuhnle nicht fehlen. Denn im Alleingang hätten ASP-Team und Trägerverein den Preis nicht stemmen können: "Wir waren schockiert, wie viel eine Rutsche kostet", so Ruth Knöpfle, Leiterin des pädagogischen Betriebs.

Aus diesem Grund war die Freude groß, als die Ikea-Stiftung 10 000 Euro und Thorbräu im Rahmen der Aktion "Ein Augsburger für Augsburg" 5000 Euro beisteuerte. Beide Sponsoren drückten ihre Sympathie für die Philosophie des Abenteuerspielplatzes aus: "Toll, wie die Kinder hier betreut werden", äußerte sich Max Kuhnle lobend. Peter Süssenbach sah Übereinstimmungen zwischen den Zielen von Ikea und dem Konzept des ASP: "Kinder brauchen vernünftige Orte zum Spielen." Ihre Stiftung sehen sie in der Installation einer Rutsche auf dem Abenteuerspielplatz gemeinnützig und nachhaltig investiert.

Aus Sicht der Spielplatzbetreiber haben die Kinder die Rutsche sehr gut angenommen: "Der Spieleparcours gewinnt an Spannung. Außerdem können wir mit der Wellenrutsche über Jahre hinweg etwas anfangen", findet Inge Deutsch. Für Lutz Fischer, den ersten Vorsitzenden des Trägervereins, ist auch der sportliche Aspekt in Zeiten der Bewegungsarmut sehr wichtig.

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Schweißtreibende Figuren der Hollaria

An Bewegung mangelte es im Programm der Kindergruppe der Hollaria Augsburg keineswegs: Unter dem Motto "Colors of the sea" gewährten die Mädchen und Jungen in farbenprächtigen Kostümen einen tänzerischen Einblick in die Unterwasserwelt. Trotz heißer Temperaturen und mitunter schweißtreibender Hebefiguren schenkten die Kinder ihrem Publikum ein strahlendes Lächeln. "Schließlich kommen ein paar von uns selbst regelmäßig auf den Abenteuerspielplatz", so Kinder- und Jugend-Hofmarschall Thomas.

Darüber hinaus konnten die Mädchen und Jungen abends am Lagerfeuer Marshmallows naschen, unter fachkundiger Leitung von Klaus Schielke über Schachbrettern brüten oder natürlich über die frisch eingeweihte Wellenrutsche schlittern.

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