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Augsburg

11.06.2018

Mehrere Fahrzeuge brechen in Straße ein

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4 Bilder
Zwei Autos der Stadtwerke sind nach einem Wasserrohrbruch in die Straße eingebrochen - ein Kleintransporter sowie ein Unimog, der eigentlich den verunglückten Transporter rausziehen sollte. 
Bild: Jörg Völkerling

Der Straßenbelag gab plötzlich nach: Zwei Fahrzeuge der Stadtwerke sind in Göggingen in die Straße eingebrochen. Jetzt steht die Ursache fest.

Kleine Ursache, große Wirkung: Das Loch in der Wasserleitung unter der Von-Osten-Straße in Göggingen hatte nur die Größe eines Zwei-Euro-Stücks. Doch es bestand wohl schon länger. Und so konnte austretendes Wasser die Straße auf einer Länge bis zu 100 Metern unterspülen. Am Montagmorgen wurde der Schaden bemerkt. Mit zunächst kuriosen Folgen: Gleich zwei Fahrzeuge der Stadtwerke brachen in den Asphalt ein und blieben stecken. Die Feuerwehr musste helfen.

Zwei Autos der Stadtwerke sind nach einem Wasserrohrbruch in die Straße eingebrochen - ein Kleintransporter sowie ein Unimog, der eigentlich den verunglückten Transporter rausziehen sollte. 
Bild: Jörg Völkerling

Es begann am Morgen mit einem Mülleimer, der in den Belag eingebrochen zu sein schien. Eine Anwohnerin erzählt, ein Müllfahrzeug sei dort eingebrochen. Der Mülleimer sei dann wohl als Warnung ins Loch gestellt worden. Arbeiter rückten deshalb an und füllten das vermeintliche Schlagloch auf. Weil sich der Asphalt der Straße aber teilweise abgesenkt hatte, vermuteten die Arbeiter noch eine andere Ursache – einen Rohrbruch. Die Stadtwerke wurden deshalb informiert.

Als Mitarbeiter der Stadtwerke dann mit einem Kleintransporter in die Straße fuhren, um die Wasserleitungen dort zu kontrollieren, kamen sie nicht weit. Das linke Vorderrad brach in die Straßendecke ein.

Die Feuerwehr musste anrücken und die Fahrzeuge befreien

Nun wurde schwereres Gerät eingesetzt: Ein Unimog sollte den Kleintransporter wieder herausziehen. Doch auch das ging schief. Auch unter dem Unimog gab plötzlich der Boden nach. Das rechte Hinterrad brach ein. Der tonnenschwere Unimog hing bedrohlich schräg in der Straße – in direkter Nähe zu einem geparkten Auto.

Die Feuerwehr rückte an und half dabei, die beiden versunkenen Fahrzeuge wieder zu befreien. Der Schaden an den Fahrzeugen halte sich nach ersten Schätzungen wohl in Grenzen, sagt Stephanie Lermen, Pressesprecherin der Stadtwerke.

Noch im Laufe des Tages rückten Bagger an, um die Straße abzudecken.
Bild: Jens Reitlinger

Am Montagnachmittag untersuchten Arbeiter dann, wie stark die Von-Osten-Straße unterspült wurde und wie viel Material dadurch weggeschwemmt worden ist. Das Loch in der Leitung wurde umgehend geschlossen. Bis die Reparatur an dem Rohr erledigt war, mussten Anwohner ohne Wasser auskommen. Weil die Straße ein leichtes Gefälle hat, floß das Wasser aus dem Loch wohl direkt unter der Straße ab. Ersten Erkenntnissen zufolge soll ein Abschnitt von 50 bis 100 Metern betroffen sein.

Dort soll in den nächsten Tagen zunächst der weggeschwemmte Untergrund wieder aufgefüllt werden. Danach wird auch der Straßenbelag wieder hergestellt. Beim städtischen Tiefbauamt geht man nach derzeitigem Stand davon aus, dass die Straße bis Anfang oder Mitte der kommenden Woche wieder befahrbar sein wird.

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11.06.2018

Der Untergrund der Straße ist durch das ausströmende Wasser offenbar teilweise weggespült worden. Eine Sprecherin der Stadtwerke sagte auf Anfrage, derzeit sei man unter anderem damit beschäftigt, das Ausmaß der Schäden zu erfassen. ..... Wir fahren jetzt mit noch schwereren Fahrzeugen durch ;-).

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