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Augsburg

02.05.2019

Neuer OP-Saal für Hessing Kliniken für drei Millionen Euro

Hessing bekommt einen neuen zusätzlichen Operationssaal. Archivbild
Bild: Anne Wall

Die Hessing Kliniken in Göggingen erhalten einen zusätzlichen Operationssaal. Der Bau kostet rund drei Millionen Euro. Über was der OP-Saal verfügen wird.

Bis Frühjahr 2020 erhalten die Hessing Kliniken in Göggingen einen zusätzlichen Operationssaal. Die Erweiterung, die jetzt mit dem ersten Spatenstich begann, kostet rund drei Millionen Euro, wovon der Freistaat Bayern zwei Millionen zuschießt. Der Bau wird nötig, weil die Patientenzahlen laut Stiftungsdirektor Markus Funk weiter steigen. Erstmals wurde mithilfe einer Computersimulation geplant.

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Räumlich wäre die günstigste Lösung gewesen, den OP an einen separat gelegenen einzelnen OP-Saal anzubauen. Die Simulation zeigte jedoch, dass ein Schleusentrakt zu einer Flaschenhals-Situation hätte führen können, so Klinikleiter Thilo Bausback. Vom Einsatz des ärztlichen und pflegerischen Personals und ihren Arbeitsabläufen her erwies es sich als besser, den 516 Quadratmeter großen OP an den bestehenden OP-Trakt mit fünf Sälen anzubauen. Dazu musste allerdings der Wirtschaftshof überbaut werden; der OP wird dabei auf acht Pfeilern ruhen.

Videoanlage im OP-Saal

Der neue OP wird nach dem neuesten Stand der Technik ausgerüstet sein. Laut Bausback gehört dazu ein spezielles Lichtkonzept. Außerdem wird er über eine Videoanlage verfügen. Damit können Eingriffe zu Ausbildungszwecken aufgezeichnet und auch per Streaming auf Fachkongresse übertragen werden. Nach Aussage von Ärztlichem Direktor Prof. Dr. Stephan Vogt sind künftig auch Eingriffe zur Behandlung von Knochenkrebs möglich.

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Augsburgs Bürgermeisterin und Wirtschaftsreferentin Eva Weber beglückwünschte die Kliniken mit ihren 1400 Mitarbeitern zu dem Investitionsvorhaben. Die virtuelle Planung erinnere sie an vergleichbare Projekte in der Industrie. Sie lobte, Hessing bleibe stets am Puls der Zeit.

Funk sagte, die Erweiterung sei schon vor etwa drei Jahren angestrebt worden. Man habe aber die beste Lösung sowohl für die Patienten als auch für die Mitarbeiter finden wollen. Daher habe man sich noch einmal intensiv zusammengesetzt und die Funktionsweise des OP mit der Computersimulation überprüft.

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