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Augsburg

15.03.2017

Polizei verhindert Massenschlägerei unter ausländischen Jugendlichen

In Augsburg haben sich mehr als 100 Jugendliche mit ausländischen Wurzeln beinahe eine Schlägerei geliefert.
Bild: Archiv/Alexander Kaya

In Augsburg haben sich mehr als 100 Jugendliche mit ausländischen Wurzeln beinahe eine Schlägerei geliefert. Die Polizei griff rasch ein und verhinderte eine Eskalation.

Was der Anrufer am Dienstagabend bei der Augsburger Polizei meldet, klingt bedrohlich. Es ist kurz nach 18 Uhr. Er berichtet, dass sich rund 50 Jugendliche im Osterfeldpark im Stadtteil Kriegshaber sammeln. Der Anrufer ist in Sorge. Die Szenerie wirkt so, als ob es Ärger geben könnte. Die Polizei nimmt die Sache Ernst. Als etwa ein Dutzend Streifen anrücken, sind den Angaben zufolge bereits 100 bis 150 Jugendliche mit ausländischen Wurzeln im Park. Sie rennen in verschiedene Richtungen davon. Bei der Polizei geht man davon aus, dass durch den Einsatz eine Massenschlägerei verhindert wurde.

Jugendliche skandieren Parolen gegen Deutschland und die Polizei

Über die genauen Hintergründe der drohenden Auseinandersetzung rätselt die Polizei noch. Nach Angaben eines Polizeisprechers waren vor allem Jugendliche irakischer, afghanischer und türkischer Abstammung in den Osterfeldpark gekommen – in die Nähe des dortigen Jugendzentrums. Viele kamen offenbar aus anderen Stadtteilen. Im Jugendzentrum kannte man nur wenige von ihnen und diese auch nur flüchtig. Nach Informationen unserer Redaktion könnte es einen Zusammenhang mit einer Schlägerei geben, die sich am Montagabend gegen 20.30 Uhr am Rathausplatz abgespielt hat. Rund 20 Jugendliche – offenbar überwiegend junge Flüchtlinge – sollen dort in einen handgreiflichen Streit verwickelt gewesen sein. Eine 15-jähriger Junge mit irakischer Abstammung erlitt dabei eine Platzwunde am Kopf. Womöglich sollte diese Verletzung am Tag darauf „gerächt“ werden.

Alarmiert ist man bei der Polizei wegen der Aggressivität, mit der ein Teil der Jugendlichen aufgetreten ist. Nachdem die Beamten im Osterfeldpark eingetroffen waren, erteilten sie mehreren Jugendlichen noch Platzverweise. Sie stellten auch fest, dass sich etliche Jugendliche aus der Gruppe auf dem Gelände des Jugendzentrums aufhielten. Polizei und Betreiber – der Stadtjugendring – entschieden sich deshalb, das Jugendhaus vorzeitig zu schließen. Rund 40 Jugendliche zogen dann gemeinsam in Richtung Ulmer Straße. Polizeisprecher Siegfried Hartmann teilt mit: „Die sichtlich aggressiven Jugendlichen nutzten dabei teilweise auch die Fahrbahn und skandierten deutlich vernehmbare Parolen gegen die deutsche Rechtsordnung beziehungsweise gegen deren Vertreter.“ Für Passanten habe diese Szenerie bedrohlich gewirkt.

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Nach Informationen unserer Redaktion schrien die Jugendlichen unter anderem „Nazi-Bullen“, „Drecks-Deutschland“ und „Ich ficke die deutsche Polizei“. So vermerkten es die Beamten. Den Polizisten gelang es, einen Rädelsführer auszumachen und ihn in Gewahrsam zu nehmen. Es handelt sich den Angaben zufolge um einen 16 Jahre alten Jungen mit irakischen Wurzeln. Die Beamten übergaben ihn seinen Eltern und führten mit ihnen eine „deutliche Aussprache“, so Polizeisprecher Siegfried Hartmann. Die Eltern hätten sich kooperativ verhalten und zugesichert, dass ihr Sohn an diesem Tag nicht mehr das Haus verlassen darf. Zivilpolizisten beobachteten noch eine Weile eine Gruppe von Jugendlichen, die sich in eine Grünanlage zwischen Reese-Allee und Sommestraße zurückgezogen hatte.

Polizei beobachtet Feindschaften zwischen jungen Ausländern

Erst am Montag hatte die Augsburger Polizei mitgeteilt, dass die Zahl der durch Zuwanderer verübten Körperverletzungen im vergangenen Jahr deutlich gestiegen ist. In sehr vielen Fällen sind aber auch, wie bei der Schlägerei mit dem verletzten 15-Jährigen am Montag, die Opfer ebenfalls Zuwanderer. Die Polizei kündigt indes an, die Entwicklung möglicher Feindschaften unter jungen Flüchtlingen und Migranten im Blick zu behalten. Ziel sei es, Auseinandersetzungen schon im Vorfeld zu verhindern.

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Die Diskussion ist geschlossen.

16.03.2017

Zuerst ein großes Danke an unsere Polizei. Ich möchte den Job nicht machen. Die Sitten haben sich in Deutschland geändert. Respekt, Ordnung, Korrektheit geht immer mehr verloren. Wo sind wir hingekommen ?. Ich bin Stolz auf ein tolles Land. Uns geht es allen sehr gut und wir teilen diesen Wohlstand mit den Menschen und Gästen aus den Kreigsgebieten und sonstiger Herkunft. Dafür erwarte ich die Beachtung unserer Kultur und Werte. Diesen jungen Männern sollten die Grenzen aufgezeigt werden. Kein Handy, kein Geld. Eine Aufgabe. Die Eltern, der Staat und die Gesellschaft sind gefordert dafür Sorge zu tragen das wir Deutsche und deutsch gewordene auf ein multikulturelles Deutschland mit Werten stolz sein können.

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16.03.2017

So wie den Autofahrern der Führerschein genommen wird, so soll den Jugendlichen das Handy genommen werden ???

Handy weg nehmen, ist aber Höchststrafe für einen Jugendlichen ??

Der Arme, hat ja dann keinen Kontakt mehr zur Aussenwelt !!!

Wäre vermutlich gleich etwas ruhiger ??

Wie haben wir eigentlich Früher überlebt, als es noch kein Handy gab ???

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16.03.2017

Ich denke, von den Türken der 3. Generation geht eine große Gefahr aus, wie man auch bei den Demos sieht, sind es vor allem junge Türken, die für Erdogan sind (edit)

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16.03.2017

Der anerkannte Journalist Peter Scholl - Latour hat mal gesagt:

" Wer halb Kalkutta aufnimmt, rettet nicht Kalkutta, sondern der wird selbst Kalkutta.

In unserem Fall halt Aleppo!

Helft diesen Menschen vor Ort bzw. in den Flüchtlingslagern der Nachbarstaaten, das bringt allen Beteiligten viel mehr als alle nach Europa bzw. Deutschland zu holen!

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16.03.2017

"Helft diesen Menschen vor Ort bzw. in den Flüchtlingslagern der Nachbarstaaten, das bringt allen Beteiligten viel mehr als alle nach Europa bzw. Deutschland zu holen!"

Viele Städte in Syrien sind so kaputt, dass ein Leben dort für viele Menschen unmöglich ist, die Flüchtlingslager der Nachbarstaaten sind übervoll. Dies macht eine Hilfe für weitere Flüchtlinge in den Nachbarstaaten fast unmöglich. Letztlich sind die Flüchtlinge die Leidtragenden egal wohin sie gehen. Dies betrifft insbesondere Jugendliche ohne Aussicht auf Besserung ihrer Situation mit wenig Chancen auf eine positive Zukunft. Außerdem spielt es wohl keine Rolle welcher Nationalität die Jugendlichen angehören, denn das Verhalten von Jugendlichen dürfte überall gleich sein.

Wie kommen Sie denn auf die Idee, dass alle nach Europa bzw. Deutschland geholt werden sollen?

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17.03.2017

Viele Städte in Syrien sind so kaputt, dass ein Leben dort für viele Menschen unmöglich ist.

.

Das ist richtig, aber haben sie sich mal Bilder von Dresden unmittelbar nach dem 2. Weltkrieg und jetzt angesehen? Das kann man alles wieder aufbauen.

Ausserdem ist auch ein Leben momentan in Somalia, Nigeria etc. momentan sehr schwierig bis unmöglich. Trotzdem ist es keine Lösung wenn alle nach Deutschland kommen! Irgendwann ist dann Deutschland so marode, dass es keinem mehr helfen kann.

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17.03.2017

"Trotzdem ist es keine Lösung wenn alle nach Deutschland kommen!"

Sie dürfen beruhigt sein, es wollen trotz der großen Not nicht alle nach Deutschland. Die meisten Flüchtlinge in den überfüllten Lagern in den Nachbarstaaten von Syrien haben eh keine Chance zu flüchten, wie denn auch. Eben so haben Millionen von Flüchtlinge in Afrika nicht einen Hauch von Chance nach Deutschland zu kommen. Sie würden nicht mal die lange Reise ohne einen Cent in der Tasche nach Nordafrika überleben.

Diese Angstmacherei, dass alle nach Deutschland kommen ist wohl überflüssig wie ein Kropf.

Wenn allerdings die Türkei ihre 3 - 4 Millionen Flüchtlinge losschickt..............

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16.03.2017

https://de.wikipedia.org/wiki/Asylbewerberleistungsgesetz
http://www.stmas.bayern.de/fibel/sf_a165.php
https://www.verbraucherzentrale.de/medizinische-versorgung-von-asylbewerbern
Betrifft die Leistungen für Asylbewerber.
Wenn ich dann so Ausdrücke wie Drecks-Deutschland höre, dann gibt es für mich nur eine Lösung und die heißt Abschiebung. Ich muß mich als Deutscher doch nicht jeden Tag aufs übelste beleidigen lassen.
Dazu kommen noch die ganzen Gerichtsverfahren die ja auch wir mitbezahlen müssen.

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16.03.2017

Woher wissen Sie denn, dass die Ausdrücke von Asylbewerbern gesagt wurden? Waren Sie Dabei? Ich kenne diese Ausdrücke seit Jahrzehnten von türkischstämmigen Deutschen.

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16.03.2017

Ich kenne diese Ausdrücke seit Jahrzehnten von türkischstämmigen Deutschen.

.

Und dann ist es o.k, oder wie?

Wenn ein türkischstämmiger Deutscher sagt, Drecks-Deutschland, dann frag ich mich, warum er "Deutscher" ist?

Aber wir brauchen uns nicht wundern. Diese Leute sehen unsere Linken wie sie "Deutschland verrecke" rufen. Wir haben nullkommanull Nationalstolz bzw. dürfen keinen haben. Deswegen werden wir von den Türken als Deutsche auch null respektiert!

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16.03.2017

Vielleicht bringen Sie eine Menge durcheinander. Im Übrigen werden die Deutschen von den Türken respektiert und die Leistungen der Deutschen anerkannt. Nur diese Türken fallen nicht auf, sie verhalten sich ruhig und im Hintergrund.

"Wir haben nullkommanull Nationalstolz bzw. dürfen keinen haben."

Also ich bin stolz auf Deutschland, auf die Meinungsfreiheit, die Pressefreiheit, auf die Achtung der Menschenwürde, die Humanität und die Hilfsbereitschaft vieler Bürger.

Vielleicht verstehen Sie unter Nationalstolz auch etwas ganz anderes.

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18.03.2017

Aber wie definiert man Nationalstolz? Indem man sich von den "Anderen" abgrenzt? Ich freue mich,wenn ich meinen ausländischen Freunden mein Land kulturell,kulinarisch sowie Menschlich näher bringen kann,aber hierzu müßte man auch aufeinander zugehen.Natürlich erwarte ich Dieses auch von den Migranten. Es sollte von Anfang an klar gemacht werden,was man von den Menschen erwartet, und ich kenne viele,welche sich auf dieser Basis ein gutes Leben geschaffen haben, weil sie den Wert des Miteinanders aufgenommen und zu schätzen gelernt haben.Nur über die Tatsache, daß ich hier geboren wurde, entwickelt sich bei mir kein Nationalstolz.Ich kann für diesen Zufall nichts,schätze mich aber glücklich darüber.

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18.03.2017

Ich stimme ihnen in allen Punkten zu! ich habe nur folgendes festgestellt: Ich habe berufsbedingt viele ausländische Kollegen, mit 95% habe ich ein freundschaftliches angenehmes Verhältnis. Diese Leute haben einen sehr großen Nationalstolz und stehen auch dazu. Und fast alle wundern sich, dass wir Deutsche überhaupt keinen Nationalstolz haben, ja schon fast Angst davor haben.

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16.03.2017

Wenn im Artikel von Flüchtlingen steht, dann nehme ich an daß sie oder ihre Eltern einen Asylantrag gestellt haben.

Rund 20 Jugendliche – offenbar überwiegend junge Flüchtlinge – sollen dort in einen handgreiflichen Streit verwickelt gewesen sein.

Ich gebe ihnen Recht mit den türkischstämmigen Deutschen, wobei meiner Meinung nach das Deutsch gestrichen gehört. Die Politik und die verantwortlichen Behörden in den Gemeinden habe jahrzehntelang alles zugelassen was von Zuwanderern aus der Türkei mit ihrem kruden Demokratieverständnis mitgebracht wurde.

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16.03.2017

Erst einmal Dank an die AZ das diese Vorgänge so offen dargestellt werden.

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Nach Informationen unserer Redaktion schrien die Jugendlichen unter anderem „Nazi-Bullen“, „Drecks-Deutschland“ und „Ich ficke die deutsche Polizei“.

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Und keiner dieser Typen wird eine Strafe bekommen - Köln 2.0

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Als etwa ein Dutzend Streifen anrücken, sind den Angaben zufolge bereits 100 bis 150 Jugendliche mit ausländischen Wurzeln im Park.

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Einzelfälle?

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Ein Dutzend Streifenwagen - da wird mir nun auch klar, warum meine Eltern letzte Woche über 15 Minuten nach der (unfallbedingten) 110 warten mussten.

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Auch der Fall mit dem abgewimmelten Notruf in Stadtbergen hätte es eine genauere Analyse der damaligen übrigen Polizeieinsätze gebraucht.

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16.03.2017

Eigentlich ist die Jugend die Zukunft eines Landes.

Wenn das unsere Zukunft ist,> bedeutet<, dann gute Nacht Deutschland.

Aber so manche sind ganz begeistert von unserer bunten Kultur, ich nicht.

Wenn man hier als Passant dazu kommt hat man viel Freude.

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15.03.2017

Wenn es sich um Asylanten handelt, sollte man diese sofort ausweisen, wer unsere Rechtsordnung nicht akzeptiert, hat hier nichts zu suchen. Oder lasst ihnen doch nächstes mal die Schlägerei ausführen, für die Arztkosten muß jeder selber aufkommen.

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16.03.2017

Stimmt, wenn es sich um Asylanten handelt. Aber türkischstämmige? Ja auch die, wenn es auch keine Asylanten sind. Gerade die Zitate: "Nazi-Bullen“, „Drecks-Deutschland“ und „Ich ficke die deutsche Polizei" kommen mir doch sehr bekannt vor. Die habe ich bei den Schlägereien vor dem Bobinger Jugendzentrum im letzten Jahrhundert schon gehört. Damals wurde es praktisch von türkischstämmigen Jugendlichen übernommen, die jeden anderen gewaltsam vertrieben. Meinem Sohn hatten sie damals die Handrücken eingeritztt. Die Polizei teilte mir damals mit, dass sie dorthin nicht mehr ausrücke, zu gefährlich. Heute wird "Gott sei Dank", darüber berichtet.

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15.03.2017

Gewöhnen wir uns dran. Das wird zur häufigen Meldung werden. Nicht nur Polizei sondern auch Justiz und Steuerzahler sowie Passanten werden überfordert.

Für Passanten habe diese Szenerie bedrohlich gewirkt....Polizei verhindert Massenschlägerei unter ausländischen Jugendlichen - weiter lesen auf Augsburger-Allgemeine:

Nach Informationen unserer Redaktion schrien die Jugendlichen unter anderem „Nazi-Bullen“, „Drecks-Deutschland“ und „Ich ficke die deutsche Polizei“....

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15.03.2017

Parolen gegen Deutschland ??

Keiner hat euch Eingeladen. Wenn es Euch in D nicht gefällt, geht einfach wieder zurück, wo Ihr hergekommen seit.

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15.03.2017

So sieht der künftige Alltag in Deutschlands Großstädten aus. Die Zukunft wird unsere Polizei vor unlösbare Aufgaben stellen.

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