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Prozess
22.06.2019

Geisterauto rollt gegen Waschanlage

Weil die Fahrerin ihre Schuld bestritt, machte die Polizei die Probe aufs Exempel

Sie wollte nur einige Party-Snacks kaufen – nachts um 1 Uhr an einer Tankstelle im Süden der Stadt. Die 33-Jährige stieg aus dem Auto ihres Freundes aus, vergaß aber, die Handbremse anzuziehen. Mit peinlichen Folgen: Der BMW machte sich auf der leicht abschüssigen Fahrbahn selbstständig, rollte als Geisterauto 50 Meter rückwärts und prallte gegen das Tor der Autowaschanlage. Schaden: 10 000 Euro. Die 33-Jährige kümmerte sich nicht darum, fuhr nach ihrem Einkauf weiter. Weil die Frau jetzt im Prozess wegen Unfallflucht ihre Schuld bestritt, musste die Polizei zu einem besonderen Einsatz ausrücken.

In jener Augustnacht 2018 hatte der Tankmitarbeiter lediglich gesehen, dass die Frau ein lackiertes Holzteil in die Büsche neben der Waschanlage warf. Die Polizei konnte die Fahrerin ermitteln. Dabei gab sie zu Protokoll, sie habe keinen Schaden erkennen können. Jetzt im Prozess vor Amtsrichterin Susanne Scheiwiller behauptete die 33-Jährige allerdings, ihr Auto könne gar nicht gegen die Waschanlage geprallt sein, ein Bordstein hätte das Fahrzeug vorher gestoppt. Um diese These der Angeklagten zu überprüfen, gab Richterin Scheiwiller der Polizei einen besonderen Ermittlungsauftrag: Mit einem Streifenwagen – einem 3er-BMW – sollte die damalige Situation nachgestellt werden. So geschah es. Ein Beamter der Inspektion Süd setzte sich sicherheitshalber ins Auto, stellte den Polizei-BMW an der betreffenden Stelle ab, löste die Handbremse – und das Polizeiauto begann zu rollen. Erst im letzten Augenblick bremste der Polizist ab, sonst wäre der BMW gegen die Waschanlage geprallt, wie der Beamte als Zeuge am zweiten Verhandlungstag dem Gericht berichtete. Angesichts des Testergebnisses zog die Angeklagte nach Rücksprache mit ihrem Anwalt Roland Aigner ihren Einspruch gegen einen Strafbefehl zurück. Sie muss nun eine Geldstrafe in Höhe von 750 Euro (50 Tagessätze zu je 15 Euro) bezahlen. Zwölf Monate nach Rechtskraft des Urteils kann sie wieder ihren Führerschein, der entzogen war, neu beantragen. (utz)

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